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Editorial

Mathis Berger | Jaques de WerraLiebe Leserin, lieber LeserSport fasziniert, Sport begeistert! Die Begeisterung fĂŒr den Sport machen ihn zu einem wichtigen Wirtschaftsgut, das viele Begehrlichkeiten weckt. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob und wie Sportevents, SportĂŒbertragungen, Sportler und Sportlerinnen, SportausrĂŒstung etc. rechtlich geschĂŒtzt w

Schutzmöglichkeiten und vertragliche Nutzung von Bild und Namen von Athletinnen und Athleten

Sport hat in den vergangenen Jahrzehnten eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Damit einher geht eine intensivierte kommerzielle Verwertung der Persönlichkeitsattribute von Sportlerinnen und Sportlern, deren Strahlkraft und Marktwert kontinuierlich wachsen. Dieser Beitrag veranschaulicht diese Entwicklung zunÀchst anhand ausgewÀhlter Beispiele

Regards croisés en droit français et en droit suisse sur la lutte contre la retransmission illégale des compétitions sportives

En raison des enjeux Ă©conomiques qu’elles reprĂ©sentent dĂ©sormais, les compĂ©titions sportives sont de plus en plus souvent exposĂ©es au piratage. La France est prĂ©curseur dans la protection de ces contenus et propose une solution rapide, simple et efficace au moyen d’un instrument unique, le «Code du sport». Il est certes possible d’agir Ă©galement en Suisse,

Sui Generis Database Protection and Data-Sharing Obligations for Smart Balls in Football – Implications of the EU Data Act

Daten von vernetzten SportgerĂ€ten werden im Profifussball zunehmend als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen. Die EU-Datenverordnung verpflichtet die Hersteller intelligenter Produkte zum Teilen der Daten und kommt damit bestehenden Exklusivrechten in die Quere. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Art. 43 der Datenverordnung das Schutzrecht sui generis von Datenbanken fĂŒr maschinell erzeugte Sportdaten einschrĂ€nkt und welche Konsequenzen dies fĂŒr datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle hat. Les donnĂ©es issues des appareils de sport connectĂ©s sont de plus en plus considĂ©rĂ©es comme un facteur concurrentiel important dans le football professionnel. Le rĂšglement europĂ©en sur les donnĂ©es oblige les fabricants de produits intelligents Ă  partager les donnĂ©es, ce qui va Ă  l’encontre des droits d’exclusivitĂ© existants. Le prĂ©sent article montre comment l’art. 43 du rĂšglement sur les donnĂ©es restreint le droit de protection sui generis des bases de donnĂ©es en ce qui concerne les donnĂ©es sportives gĂ©nĂ©rĂ©es automatiquement et quelles en sont les consĂ©quences pour les modĂšles commerciaux basĂ©s sur les donnĂ©es. Data from connected sports equipment are increasingly seen as a key competitive factor in professional football. The EU Data Act obliges manufacturers of smart products to share data, thereby interfering with existing exclusive rights. This article shows how Art. 43 of the Data Act limits sui generis database protection for machine-generated sports data and what consequences this has for data-driven business models.

Die Bedeutung des Urheber- und Markenrechts im eSport

Der eSport hat sich in den vergangenen Jahren zu einem globalen PhĂ€nomen mit professionellen Ligen, beachtlicher medialer Reichweite und erheblichen wirtschaftlichen Interessen entwickelt. Im Gegensatz zum traditionellen Sport basiert der eSport auf urheberrechtlich geschĂŒtzten digitalen Werken und unterliegt dadurch den jeweils anwendbaren nationalen urheb

Quand le sport devient une marque

La valorisation Ă©conomique croissante des grands Ă©vĂ©nements sportifs a conduit Ă  un recours accru au droit des marques afin de protĂ©ger des signes Ă©troitement liĂ©s Ă  des manifestations sportives notoires. Cette tendance, observable tant en droit suisse qu’en droit europĂ©en et amĂ©ricain, soulĂšve des interrogations quant Ă  l’étendue du droit exclusif confĂ©rĂ©

Patent Litigation in the Sports Equipment Industry

Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit Patentstreitigkeiten in der Sportindustrie, einem Sektor, der zunehmend durch technologische Innovation geprĂ€gt wird. Anhand einer Analyse einer Reihe von vor dem Einheitlichen Patentgericht («EPG») gefĂŒhrten Verfahren untersuchen wir, unter welchen Voraussetzungen das Gericht einstweiligen Rechtsschutz in Auseinandersetzungen betreffend Software fĂŒr einen Video-Assistenten im Fußball, LawinenverschĂŒttetensuchgerĂ€te sowie E-Bike-Konstruktionen gewĂ€hrt oder abgewiesen hat.

Circle of European Trademark Judges (CET-J) – Vienna, September 2025

23 Richterinnen und Richter des CET-J (Circle Of European Trademark Judges) trafen sich – wie bereits seit 26 Jahren – zum jĂ€hrlichen 2œ-tĂ€gigen Meeting, das jeweils in einer anderen Hauptstadt am örtlichen Obersten Gericht stattfindet. Es wird im Kollegium aus 19 LĂ€ndern – auch Nicht-EU-Mitgliedern – diskutiert zu einzelnen nationalen bedeutenden Verfahren

Workshop Report: CIPCO IPI Workshop 2025 – AI and Dataflows

Der CIPCO IGE Workshop 2025 widmete sich den Herausforderungen von KĂŒnstlicher Intelligenz und DatenflĂŒssen im Kontext des Urheberrechts. Diskutiert wurden technische Grundlagen wie Training, Transparenz und Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Sprachmodellen. Juristische BeitrĂ€ge beleuchteten die politische Debatte in der Schweiz und die Frage nach neuen Regeln im Urheberrecht. Besonders betont wurde die Spannung zwischen Innovationsförderung und Schutz der Kreativen. Industrievertreter stellten ihre GeschĂ€ftsmodelle und Erwartungen an rechtliche Rahmenbedingungen dar. Ökonomische Analysen hinterfragten die traditionelle BegrĂŒndung des Urheberrechts und diskutierten neue Anreizsysteme fĂŒr Datenproduktion. Auch die Rolle internationaler Organisationen wie der WIPO sowie die Implikationen des EU AI Act fĂŒr die Schweiz wurden thematisiert. Insgesamt zeigte der Workshop die Notwendigkeit klarer, zukunftsfĂ€higer Regeln, um Innovation und Rechtssicherheit zu verbinden. Le workshop CIPCO/IPI 2025 a Ă©tĂ© consacrĂ© aux dĂ©fis posĂ©s par l’intelligence artificielle et les flux de donnĂ©es dans le contexte du droit d’auteur. Les discussions ont portĂ© sur les fondements techniques tels que l’entraĂźnement, la transparence et les difficultĂ©s liĂ©es au perfectionnement des modĂšles linguistiques. Les contributions juridiques ont Ă©clairĂ© le dĂ©bat politique en Suisse et la question de nouvelles rĂšgles en matiĂšre de droit d’auteur. L’accent a Ă©tĂ© mis en particulier sur la tension entre la promotion de l’innovation et la protection des crĂ©ateurs. Les reprĂ©sentants de l’industrie ont prĂ©sentĂ© leurs modĂšles d’affaires et leurs attentes en matiĂšre de cadre juridique. Des analyses Ă©conomiques ont remis en question la justification traditionnelle du droit d’auteur et discutĂ© de nouveaux mĂ©canismes d’incitation Ă  la production de donnĂ©es. Le rĂŽle d’organisations internationales telles que l’OMPI ainsi que les implications pour la Suisse de la loi europĂ©enne sur l’IA ont Ă©galement Ă©tĂ© abordĂ©s. Dans l’ensemble, le workshop a montrĂ© la nĂ©cessitĂ© de rĂšgles claires et pĂ©rennes afin de concilier innovation et sĂ©curitĂ© juridique.

Die rechtserhaltende Benutzung von Marken

Anders als oft behauptet verleiht die Eintragung einer Marke kein «ewiges» Ausschliessungsrecht. Unter europĂ€ischem Recht wird eine Marke, die nicht innert fĂŒnf Jahren tatsĂ€chlich benutzt worden ist, vielmehr löschungsreif. Neben der Erschöpfung ist die rechtserhaltende Benutzung von Marken eines der derzeit zentralen Themen des Markenrechts. Unter der inhaltlichen Leitung von Dr. Michael Ritscher und der organisatorischen Leitung von Dr. Christoph Gasser widmete sich der diesjĂ€hrige zweitĂ€gige, dieses Mal gemeinsam mit dem Institut fĂŒr geistiges Eigentum IGE ausgerichtete Workshop den AusprĂ€gungen sowie dem Nachweis rechtserhaltender Markennutzung. Im Zentrum der Tagung stand die Frage, wie Markeninhaber in einer zunehmend digitalen und fragmentierten Markenwelt den rechtserhaltenden Gebrauch ihrer Marken nachweisen können. Durch Beleuchtung der Gesetzgebungen sowie der gelebten Praxis an den zentralen Behörden und Gerichten im nationalen und europĂ€ischen Kontext erfolgte eine interdisziplinĂ€re sowie rechtsvergleichende Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Markenrechts konfrontiert mit den dynamischen Entwicklungen der wirtschaftlichen RealitĂ€t. Die Tagung war Alexander von MĂŒhlendahl gewidmet, der sich wie wenige andere um die Entwicklung des internationalen und insbesondere des europĂ€ischen und deutschen Markenrechts verdient gemacht hat – und dies als regelmĂ€ssiger Teilnehmer des Ittinger Workshops weiterhin tut. Contrairement Ă  ce qui est souvent affirmĂ©, l’enregistrement d’une marque ne confĂšre pas un droit exclusif «éternel». En droit europĂ©en, une marque qui n’a pas fait l’objet d’un usage effectif dans un dĂ©lai de cinq ans devient au contraire susceptible d’ĂȘtre radiĂ©e. À cĂŽtĂ© de l’épuisement, l’usage sĂ©rieux des marques figure parmi les thĂšmes actuellement centraux du droit des marques. Sous la direction scientifique de Dr. Michael Ritscher et la direction organisationnelle de Dr. Christoph Gasser, la confĂ©rence de cette annĂ©e, d’une durĂ©e de deux jours et organisĂ©e cette fois conjointement avec l’Institut FĂ©dĂ©ral de la PropriĂ©tĂ© Intellectuelle, Ă©tait consacrĂ©e aux diffĂ©rentes formes de l’usage sĂ©rieux des marques ainsi qu’à la preuve de cet usage. Au cƓur des Ă©changes figurait la question de savoir comment, dans un univers des marques toujours plus numĂ©rique et fragmentĂ©, les titulaires de marques peuvent apporter la preuve d’un usage sĂ©rieux. Par l’examen des lĂ©gislations et des pratiques suivies par les principales autoritĂ©s et juridictions dans un contexte national et europĂ©en, il en est rĂ©sultĂ© une rĂ©flexion interdisciplinaire et de droit comparĂ© sur les dĂ©fis du droit des marques, confrontĂ© aux Ă©volutions dynamiques de la rĂ©alitĂ© Ă©conomique. La confĂ©rence Ă©tait dĂ©diĂ©e Ă  Alexander von MĂŒhlendahl, qui, comme peu d’autres, a contribuĂ© au dĂ©veloppement du droit international des marques, et en particulier du droit europĂ©en et allemand, et continue de le faire en tant que participant rĂ©gulier aux workshops d’Ittingen.

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