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URTEIL DES MONATS

Anklageschrift oder Anklagebegründung?

BGer 7B_758/2025 vom 22.07.2026

Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO , Art. 9 StPO , Art. 325 StPO , Art. 326 StPO , Art. 329 StPO , Art. 6 Ziff. 1 lit. a und 3 lit. a und b EMRK , Art. 29 Abs. 2 BV

Anklagegrundsatz, StPO

A. wurde in einem umfangreichen Wirtschaftsstraffall durch das Kriminalgericht Luzern u.a. des gewerbsmässigen Betrugs, der Veruntreuung, der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der mehrfachen Urkundenfälschung, des mehrfachen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs, der Misswirtschaft und der mehrfachen Erschleichung eines gerichtlichen Nachlassbetruges zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und neun Monaten verurteilt und mit einem Berufsverbot im Treuhand- und Vermögensverwaltungsbereich belegt, zudem erfolgten Einziehungen und die Verurteilung zu einer Ersatzforderung. Das Obergericht Luzern kam zu einem Teilfreispruch und leicht anderen Folgerungen bei Berufsverbot, Einziehung und Ersatzforderung, bestätigte das Urteil aber im Wesentlichen.

Vorliegend sollen nur die von A. vor Bundegericht erhobenen Rügen gegen eine offenbar reichlich ausufernde und mit einer Fülle von Fussnoten und Aktenverweisen versehene Anklageschrift interessieren.

A. rügt eine Verletzung des Anlageg [...]

Johannes Mosimann | legalis brief StrR 17.09.2026