Bei Kollisionen zwischen geschĂŒtzten Weinbezeichnungen mit vorbestehenden Markenrechten ist die Rechtslage in der EU bereits im Jahr 2009 geĂ€ndert worden. In seinem Entscheid C-341/24 hat der EuGH nun geklĂ€rt, dass auf vor Inkrafttreten der Ănderung eingereichte AntrĂ€ge auf EU-weite Ausweitung einer bereits im Ursprungsland geschĂŒtzten Ursprungsbezeichnung fĂŒr Wein noch das alte Recht anwendbar ist. Die praktische Bedeutung liegt im vorliegenden Fall darin, dass unter altem EU-Recht bestehende Ă€ltere Marken noch kein relatives Schutzhindernis fĂŒr die Eintragung der Ursprungsbezeichnungen darstellten.
En cas de conflit entre des appellations viticoles protĂ©gĂ©es et des droits de marque prĂ©existants, la situation juridique dans lâUE a dĂ©jĂ Ă©tĂ© modifiĂ©e en 2009. Dans son arrĂȘt C-341/24, la CJUE a dĂ©sormais prĂ©cisĂ© que les demandes dĂ©posĂ©es avant lâentrĂ©e en vigueur de la modification visant Ă Ă©tendre Ă lâĂ©chelle europĂ©enne une appellation dâorigine dĂ©jĂ protĂ©gĂ©e dans le pays dâorigine restent soumises Ă lâancienne lĂ©gislation. Dans le cas prĂ©sent, cela signifie concrĂštement que les marques antĂ©rieures existant sous lâancien droit europĂ©en ne constituaient pas encore un obstacle relatif Ă lâenregistrement des appellations dâorigine.
Stephanie Stampfli | sic! 2026 Ausgabe 5