Das vorliegende Urteil des Gerichtshofs der EuropĂ€ischen Union (EuGH) in C-76/24 (Tradeinn Retail Services) markiert einen weiteren Meilenstein in der Fortentwicklung des europĂ€ischen Markenrechts im digitalen EU-Binnenmarkt. Der EuGH klĂ€rt nicht nur die territoriale Reichweite nationaler Markenrechte im Hinblick auf bestimmte Auslandshandlungen, sondern prĂ€zisiert zugleich den markenrechtlichen Begriff des «Besitzens» im Lichte moderner Logistik- und E-Commerce-Strukturen. Der folgende Bericht ordnet das Urteil rechtsdogmatisch ein und stellt BezĂŒge zur schweizerischen Rechtslage her.
Le prĂ©sent arrĂȘt de la Cour de justice de lâUnion europĂ©enne (CJUE) dans lâaffaire C-76/24 (Tradeinn Retail Services) marque une nouvelle Ă©tape importante dans lâĂ©volution du droit europĂ©en des marques au sein du marchĂ© unique numĂ©rique de lâUE. La CJUE clarifie non seulement la portĂ©e territoriale des droits nationaux sur les marques eu Ă©gard Ă
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Eva-Maria Strobel / Yannick Meier | sic! 2026 Ausgabe 9