Der urheberrechtliche Schutz von in der Berner Ăbereinkunft so genannten «Werken der angewandten Kunst» und insbesondere das VerhĂ€ltnis zwischen Urheberrecht und Designrecht beschĂ€ftigt Rechtsprechung und Lehre seit bald 100 Jahren. Der EuGH hat nun mit zwei im Dezember 2025 ergangenen Entscheiden zusĂ€tzliches Licht auf dieses VerhĂ€ltnis geworfen. Zudem hat er deutlich gemacht, wie wichtig die Hinterlegung von Designs und wie beschwerlich der Weg fĂŒr den urheberrechtlichen Schutz von Produktgestaltungen trotz Senkung der Schutzschwelle der OriginalitĂ€t bleibt.
La protection par le droit dâauteur des «Ćuvres des arts appliquĂ©s» telles que dĂ©finies dans la Convention de Berne, et en particulier la relation entre le droit dâauteur et le droit des dessins et modĂšles, occupent la jurisprudence et la doctrine depuis prĂšs de 100 ans. La CJUE a dĂ©sormais apportĂ© un Ă©clairage supplĂ©mentaire sur cette relation dans deux arrĂȘts rendus en
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Michael Ritscher | sic! 2026 édition 7-8