E
Editorial / Editorial
Sport fasziniert, Sport begeistert! Die Begeisterung fĂŒr den Sport machen ihn zu einem wichtigen Wirtschaftsgut, das viele Begehrlichkeiten weckt. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob und wie Sportevents, SportĂŒbertragungen, Sportler und Sportlerinnen, SportausrĂŒstung etc. rechtlich geschĂŒtzt werden können. Der Schutz durch ImmaterialgĂŒterrechte fördert Innovation und sichert wirtschaftlichen Wert. Die auf diese Weise generierten ErtrĂ€ge ermöglichen es, attraktive Sportevents zu entwickeln, organisieren und zu verbreiten, es werden ArbeitsplĂ€tze geschaffen und die öffentliche Infrastruktur wird entwickelt. Dies ist fĂŒr viele Staaten (insbesondere fĂŒr diejenigen, die groĂe Sportveranstaltungen organisieren) eine strategische Herausforderung. Es ist daher kein Zufall, dass die Weltorganisation fĂŒr geistiges Eigentum (WIPO) den Welt-Tag des geistigen Eigentums 2026 dem Thema «Geistiges Eigentum und Sport» widmet (der am 26. April 2026, dem Geburtstag der WIPO, stattfindet, siehe [âŠ]
Mathis Berger / Jaques de Werra | sic! 2026 Ausgabe 4
KĂŒnstliche Intelligenz (KI), datenbasierte Produkte und Dienste, Risiken bei der Cybersecurity und die Bedeutung von Plattformen â alle diese Entwicklungen der Digitalwirtschaft bedĂŒrfen aus Sicht des europĂ€ischen Gesetzgebers der regulatorischen Intervention. Die Schweiz hat sich bisher weitgehend zurĂŒckgehalten, orientiert sich aber im wissenschaftlichen und politischen Diskurs und bei punktuellen Revisionen stark an den AnsĂ€tzen der EU. Das vorliegende Themenheft der sic! vereint BeitrĂ€ge zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Der Fokus liegt auf den wichtigsten «Digital-Verordnungen», welche die EU in den letzten Jahren erlassen hat, und den Auswirkungen dieser Erlasse auf die Schweiz:
Florent Thouvenin / Gregor Wild | sic! 2025 Ausgabe 12
Heute lesen Sie die erste Ausgabe der sic!, die in Anwendung unseres neuen Konzepts «digital first» entstanden ist. Wenn Sie diese Zeilen im gebundenen Heft sic! 1/2025 lesen, werden Sie kaum VerĂ€nderungen gegenĂŒber den bisherigen Ausgaben feststellen. Neu haben Sie als Abonnentin und Abonnent unserer Zeitschrift nun aber auch Zugang auf die Inhalte des Heftes in digitaler Form, dies unter âčwww.sic-online.châș. Unter dieser altbekannten Domain finden Sie den neu gestalteten Auftritt der Zeitschrift sic!, der in die Plattform legalis des Helbing Lichtenhahn Verlags eingebettet ist. Sie erhalten eine Woche vor Erhalt der Printausgabe einen Newsletter, um die HeftbeitrĂ€ge frĂŒhzeitig auf der Website einzusehen.
Die sic!, die Sie heute in der Hand halten, ist etwas anders
gestaltet als ĂŒblich. Das vorliegende Heft enthĂ€lt die BeitrĂ€ge,
welche anlÀsslich des Symposiums zum 75-jÀhrigen
JubilĂ€um des Schweizer Forums fĂŒr Kommunikationsrecht
in mĂŒndlicher Form vorgetragen wurden, sowie Berichte
ĂŒber die anlĂ€sslich des Symposiums gefĂŒhrten Diskussionen.
Daneben finden Sie â wie ĂŒblich â die Darstellung
aktueller Rechtsprechung und die Bibliographie
Mathis Berger | sic! 2022 Ausgabe 12
Sie halten die erste Ausgabe des Jahrgangs 2016 der sic! in der Hand â fĂŒr Sie «same procedure as every year». Gerne bemĂŒhen wir von der sic! uns darum, dass Sie Jahr fĂŒr Jahr eine Zeitschrift erhalten, die Ihre Erwartungen erfĂŒllt. So wĂŒnschen wir uns, dass Sie vielleicht nicht einmal bemerkt haben, dass es bei der sic! im letzten Jahr einen personellen Wechsel gegeben hat. Aber unvergessen wollen wir diese VerĂ€nderung doch nicht machen: Nach vielen Jahren hat uns Lorenzetta Zaugg als Redaktionsleiterin verlassen; sie hat im IGE andere Aufgaben ĂŒbernommen und steht uns bei Bedarf noch als Stellvertreterin sowie als geschĂ€tzte Anlaufstelle fĂŒr Fragen zu diesem oder jenem zur VerfĂŒgung. Lorenzetta Zaugg hat die sic! in mancher Hinsicht geprĂ€gt; sie hat ĂŒber die Jahre manche VerĂ€nderung angestossen und begleitet. FĂŒr die Herausgeberschaft hielt sie zusammen mit Barbara Schweizer Klein sĂ€mtliche FĂ€den in der Hand und wusste mit Voraussicht und PrĂ€zision, wann an welchem Faden wie stark [âŠ]
Mathis Berger | sic! 2016 Ausgabe 1
In ihrer Rede an der Tagung zum 125-Jahr-JubilĂ€um des IGE ging BundesrĂ€tin Simonetta Sommaruga auf dessen lange Geschichte ein. Sie gratulierte dem Institut und hielt fest, fĂŒr sein fortgeschrittenes Alter prĂ€sentiere es sich in «bemerkenswerter Frische».
Simonetta Sommaruga | sic! 2014 Ausgabe 4
Liebes Geburtstagskind, Du bist â was in anderen LĂ€ndern unterschieden wird â ein Markenamt, ein Patentamt und eine Aufsichtsbehörde ĂŒber Urheberrechte in einem. Und dies nicht als Amt oder Verwaltungsbehörde, sondern als Institut. Du warst eine der ersten selbstĂ€ndigen öffentlich-rechtlichen Anstalten des Bundes und auch in gewissem Sinne Schweizer Trendsetter fĂŒr solche Modelle. Aber damals â im Jahr 1996 â warst Du ja auch erst knapp 110 Jahre alt. Einzig Dein Name, liebe Jubilarin, ist nun doch etwas in die Jahre gekommen. Der Begriff des «geistigen Eigentums» kann heute so leicht falsch verstanden werden und er klingt immer noch etwas nach der FrĂŒhzeit des ImmaterialgĂŒterrechts. Aber wir wissen, ein Name ist nicht einfach zu Ă€ndern, vor allem wenn er mit Positivem verbunden wird, wie es bei Dir der Fall ist. Und wir dĂŒrfen durch Dein Handeln erleben, dass Du Deinen Namen nicht in ĂŒberholtem Sinne als Programm verstehst. Das zeigen die folgenden Beispiele bestens auf:
Mathis Berger | sic! 2014 Ausgabe 4
Seit 1997 erhalten Sie die sic! in der gleichen Gestaltung. Und seit 1997 fragen Sie sich, ob die Farbe der sic! besser mit verwaltungsgrau oder feldgrĂŒn beschrieben wird. Haben Sie die sic! in die Ferien mitgenommen oder an der Sonne liegen lassen, mussten Sie lernen, dass die sic! eine andere, ebenfalls nicht beschreibbare Farbe angenommen hat. â Das Heft, das Sie heute in der Hand halten, kommt in aufgefrischtem Gewand daher. Wir haben versucht, gewisse von Ihnen, vom Redaktionsteam, von den Haupt- und MittrĂ€gern, vom Verleger und von der Herausgeberschaft vorgetragene Anregungen und WĂŒnsche aufzunehmen, gleichzeitig wollten wir Vertrautes und Gewohntes nicht unnötig ĂŒber Bord kippen, aber es sollte doch ein etwas moderner Wind durch die sic! wehen. Bevor Sie selbst beurteilen, ob uns diese Gratwanderung gelungen ist, möchten wir Sie auf ein paar Punkte hinweisen:
Ein weiterer vollstĂ€ndiger Jahrgang der sic! steht auf Ihrem Regal, liebe Leserin und lieber Leser, und schon halten Sie das erste Heft des neuen, 12. Jahrgangs in der Hand. Dass die Produktion von gedruckten Fachzeitschriften im Internetzeitalter keine SelbstverstĂ€ndlichkeit mehr ist, haben Sie sicherlich auch schon gehört. Die Herausgeberschaft diskutiert unterschiedliche Aspekte dieser Herausforderung anlĂ€sslich jeder Sitzung mit unserem Verleger, dem Schulthess Verlag. Ein wichtiger Punkt ist dabei die schleichende Erosion der Abonnementszahlen, die â finanziell betrachtet â durch steigende Zugriffszahlen auf Swisslex nur teilweise kompensiert werden. Ein anderes, vor allem fĂŒr die Leserschaft erfreuliches Thema ist sodann der stete Ausbau der vom Institut fĂŒr geistiges Eigentum betriebenen Internetseite www.sic-online.ch, der parallel zum umfassenden Angebot der sic! auf Swisslex erfolgt. Auf diesem Portal wird nicht nur eine ausgezeichnete Suchfunktion angeboten; Sie finden dort [âŠ]
Als Herausgeber sind wir uns bewusst, dass die sic! eine Vorgeschichte, auf die aufgebaut, und eine eigene Geschichte, an der tagtĂ€glich weitergebaut wird, hat. Im vergangenen Jahr ist mit Dr. Christian Englert eine zentrale Person aus der Vorgeschichte der sic! von uns gegangen, die sich um die VorgĂ€ngerpublikation «Schweizerische Mitteilungen zum ImmaterialgĂŒterrecht (SMI)» grosse Verdienste erworben hat. Wir nehmen dies zum Anlass inne zu halten, um einen Blick zurĂŒck zu werfen. Die nachstehenden Worte von Felix H. Thomann sind geprĂ€gt von der grossen WertschĂ€tzung fĂŒr den Verstorbenen, die sicherlich alle teilen, die Dr. Christian Englert gekannt haben.
Im vergangenen Jahr durften wir unser Zehn-Jahr-JubilĂ€um mit zwei AnlĂ€ssen feiern: Im Mai haben wir ein Ausbildungswochenende fĂŒr unsere Redaktorinnen und Redaktoren in MĂŒnchen als Gast des Max-Planck-Instituts durchgefĂŒhrt; und im September konnten wir Sie alle zu unserer wissenschaftlichen JubilĂ€umsveranstaltung ins neue GebĂ€ude des IGE einladen. Mit Genugtuung und Freude dĂŒrfen wir heute feststellen, dass beide AnlĂ€sse ein Erfolg waren. Sie werden auch im neuen Jahr Auswirkungen zeitigen:
Mathis Berger | sic! 2008 Ausgabe 1