Das VerhĂ€ltnis zwischen Kartellgesetz und PreisĂŒberwachungsgesetz ist trotz der verfahrensrechtlichen Koordinationsnorm von Art. 3 Abs. 3 KG bis heute nicht abschliessend geklĂ€rt. Umstritten ist namentlich, ob das PĂŒG im Ergebnis als blosse institutionelle VerlĂ€ngerung des Kartellrechts erscheint. Der vorliegende Beitrag untersucht diese Abgrenzungsfrage auf verfassungsrechtlicher, teleologischer und tatbestandlicher Ebene. Er gelangt zum Befund, dass die beiden Erlasse strukturell verschiedene, funktional komplementĂ€re Schutzkonzepte verwirklichen: Das KG gewĂ€hrt prozessbezogenen Strukturschutz und knĂŒpft an einen qualifizierten Verhaltensunwert an, das PĂŒG gewĂ€hrt ergebnisbezogenen Schutz und korrigiert das Marktresultat bei fehlendem wirksamem Wettbewerb. Daraus folgt, dass die kartellrechtliche Unbedenklichkeit eines Preises dessen preisĂŒberwachungsrechtliche ĂberprĂŒfung nicht prĂ€judiziert.
Le rapport entre la loi sur les cartels et
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Patricia S. Kaiser / Jennifer Pullen | sic! 2026 édition 10
Mit Art. 5 Abs. 1bis nKG verankert der Gesetzgeber die auswirkungsbezogene PrĂŒfung von Wettbewerbsabreden ausdrĂŒcklich im Kartellgesetz und erteilt der nach dem Gaba-Urteil stark formbasierten Praxis eine Absage. Die Erheblichkeit ist kĂŒnftig einzelfallweise in einer Gesamtbeurteilung anhand qualitativer und quantitativer Elemente zu bestimmen. Der Beitrag zeichnet die Entstehungsgeschichte der Bestimmung nach und legt das neue PrĂŒfprogramm dar, in dem sich qualitative und quantitative Elemente nicht ersetzen, sondern ergĂ€nzen.
Au moyen de lâart. 5 al. 1bis nLCart, le lĂ©gislateur ancre expressĂ©ment dans la loi sur les cartels lâexamen des accords en matiĂšre de concurrence fondĂ© sur leurs effets et dĂ©savoue la pratique fortement formaliste issue de lâarrĂȘt Gaba. Le caractĂšre notable devra dĂ©sormais ĂȘtre dĂ©terminĂ© au cas par cas, dans le cadre d’une apprĂ©ciation globale fondĂ©e sur des Ă©lĂ©ments tant
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Michael Tschudin / Maximilian Schöller | sic! 2026 édition 10
Der European Health Data Space (EHDS) stellt einen harmonisierten rechtlichen und infrastrukturellen Rahmen in der gesamten EuropĂ€ischen Union dar, der den Umgang mit elektronischen Gesundheitsdaten europaweit neu organisiert. Funktional unterscheidet der EHDS zwischen primĂ€rer Nutzung â also der Nutzung von Gesundheitsdaten fĂŒr die sofortige medizinische Versorgung, einschliesslich grenzĂŒberschreitender Behandlung â und sekundĂ€rer Nutzung â nĂ€mlich der Wiederverwendung elektronischer Gesundheitsdaten fĂŒr explizit regulierte Zwecke wie wissenschaftliche Forschung, Innovation, öffentliche Gesundheit, Politikgestaltung, Regulierung, Statistik, Lehre, QualitĂ€tssicherung und Patientensicherheit.
LâEspace EuropĂ©en des DonnĂ©es de SantĂ© (EHDS) reprĂ©sente un cadre juridique et infrastructurel harmonisĂ© Ă lâĂ©chelle de lâUnion europĂ©enne qui rĂ©organise la gestion des donnĂ©es Ă©lectroniques de santĂ© Ă travers
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Alesch Staehelin | sic! 2026 édition 9
Les classements de rĂ©sultats de recherche et les avis dâutilisateurs en ligne occupent une place centrale dans lâĂ©conomie des plateformes. Ă partir des droits europĂ©en et allemand, en particulier de la jurisprudence allemande, le prĂ©sent article examine dans quelle mesure lâopacitĂ© des traitements des avis, lâopacitĂ© des paramĂštres de classement et lâinfluence dissimulĂ©e de rĂ©munĂ©rations sur les classements peuvent ĂȘtre apprĂ©hendĂ©es par le droit de la concurrence dĂ©loyale et servir de point dâappui Ă une rĂ©flexion fondĂ©e sur le droit suisse.
Rankings von Suchresultaten und Online-Bewertungen von Internetusern spielen eine wichtige Rolle in der Plattformökonomie. Ausgehend vom europĂ€ischen und deutschen Recht, insbesondere von der deutschen Rechtsprechung, untersucht der vorliegende Artikel, inwieweit undurchsichtige Bewertungen und Ranking-Parameter sowie der verdeckte Einfluss von VergĂŒtungen auf die Rankings unter das
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Gabriel Chaix | sic! 2026 édition 9
Die Association Internationale pour la Protection de la PropriĂ©tĂ© Intellectuelle (AIPPI) widmet sich der Rechtsentwicklung des ImmaterialgĂŒterrechts. Das 100-jĂ€hrige JubilĂ€um ihrer Schweizer Landesgruppe bietet die Gelegenheit, ein Jahrhundert Schweizer ImmaterialgĂŒterrechtsgeschichte nachzuzeichnen und gleichzeitig auf dieser Grundlage in die Zukunft zu blicken.
LâAssociation Internationale pour la Protection de la PropriĂ©tĂ© Intellectuelle (AIPPI) sâinvestit dans le dĂ©veloppement du droit de la propriĂ©tĂ© intellectuelle. Le centenaire du Groupe suisse de lâAIPPI marque lâoccasion de retracer un siĂšcle dâhistoire du droit suisse de la propriĂ©tĂ© intellectuelle et de jeter un regard vers lâavenir.
Alfred FrĂŒh | sic! 2026 Ă©dition 7-8
Der urheberrechtliche Schutz von in der Berner Ăbereinkunft so genannten «Werken der angewandten Kunst» und insbesondere das VerhĂ€ltnis zwischen Urheberrecht und Designrecht beschĂ€ftigt Rechtsprechung und Lehre seit bald 100 Jahren. Der EuGH hat nun mit zwei im Dezember 2025 ergangenen Entscheiden zusĂ€tzliches Licht auf dieses VerhĂ€ltnis geworfen. Zudem hat er deutlich gemacht, wie wichtig die Hinterlegung von Designs und wie beschwerlich der Weg fĂŒr den urheberrechtlichen Schutz von Produktgestaltungen trotz Senkung der Schutzschwelle der OriginalitĂ€t bleibt.
La protection par le droit dâauteur des «Ćuvres des arts appliquĂ©s» telles que dĂ©finies dans la Convention de Berne, et en particulier la relation entre le droit dâauteur et le droit des dessins et modĂšles, occupent la jurisprudence et la doctrine depuis prĂšs de 100 ans. La CJUE a dĂ©sormais apportĂ© un Ă©clairage supplĂ©mentaire sur cette relation dans deux arrĂȘts rendus en
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Michael Ritscher | sic! 2026 édition 7-8
Les ententes salariales et les accords de non-dĂ©bauchage peuvent constituer des restrictions Ă la concurrence sur le marchĂ© du travail. Longtemps nĂ©gligĂ©es, ces pratiques font aujourdâhui lâobjet dâune attention croissante des autoritĂ©s de concurrence, y compris en Suisse. Le prĂ©sent article examine leurs effets Ă©conomiques et les enjeux quâelles soulĂšvent pour la politique de la concurrence.
Lohnvereinbarungen und Abwerbeverbote können den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt einschrĂ€nken. Diese lange Zeit vernachlĂ€ssigten Praktiken stehen heute zunehmend im Fokus der Wettbewerbsbehörden â auch in der Schweiz. Der vorliegende Artikel befasst sich mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen und den damit verbundenen wettbewerbsrechtlichen Herausforderungen.
Philippe Jolliet | sic! 2026 édition 7-8
Das «Artificial Inventor Project» rund um Stephen Thaler und die kĂŒnstliche Intelligenz (KI) DABUS haben in den vergangenen Jahren die international diskutierte patentrechtliche Frage aufgeworfen, ob kĂŒnstliche Intelligenz als Erfinderin anerkannt bzw. in den Patentregistern als solche eingetragen werden kann. In zahlreichen Rechtsordnungen haben die Gerichte und Behörden diese Frage bisher verneint. Nun hat sich mit Urteil vom 26. Juni 2025 auch das Bundesverwaltungsgericht mit dieser Frage befasst und der international vorherrschenden Auffassung angeschlossen, wonach KI-Systeme keine Erfinder im Rechtssinne sein können. Ungewöhnlich ist dabei die materielle Einlassung des Gerichts zur möglichen Erfindereigenschaft von Stephen Thaler als Entwickler der KI DABUS. Das Bundesverwaltungsgericht folgt ĂŒberraschend einem outputbezogenen Erfinderbegriff und stellt damit den bisher im schweizerischen Patentrecht vorherrschenden
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Cyril R. Dörfler | sic! 2026 édition 6
Der Beitrag handelt von den UmstĂ€nden, die fĂŒr die PrĂŒfung der Verwechslungsgefahr im Kennzeichenrecht rechtlich relevant und somit im Rahmen der Beurteilung zu berĂŒcksichtigen sind. Es wird aufgezeigt, welche Faktoren ausschlaggebend sind fĂŒr die Frage, ob ein konkreter Beurteilungsfokus zur Anwendung kommt, bei dem sĂ€mtliche UmstĂ€nde des konkreten Einzelfalls zu berĂŒcksichtigen sind, oder ein abstrakter Beurteilungsfokus, bei dem bestimmte UmstĂ€nde ausser Acht bleiben mĂŒssen. Schliesslich wird fĂŒr jedes Kennzeichenrecht einzeln dargelegt, welcher Beurteilungsfokus in welcher Konstellation massgebend ist.
La prĂ©sente contribution traite des circonstances qui sont juridiquement pertinentes pour lâexamen du risque de confusion en droit des signes distinctifs et qui doivent donc ĂȘtre prises en compte dans le cadre de lâĂ©valuation. Elle met en Ă©vidence les facteurs dĂ©terminants pour savoir sâil convient dâappliquer une approche concrĂšte, qui tient compte de toutes les circonstances du cas dâespĂšce, ou une approche abstraite, qui ne tient pas compte de certaines circonstances. Enfin, elle expose pour chaque droit des signes distinctifs quelle approche est dĂ©terminante dans quelle configuration.
Daniel Burkard | sic! 2026 édition 5
Sport hat in den vergangenen Jahrzehnten eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Damit einher geht eine intensivierte kommerzielle Verwertung der Persönlichkeitsattribute von Sportlerinnen und Sportlern, deren Strahlkraft und Marktwert kontinuierlich wachsen. Dieser Beitrag veranschaulicht diese Entwicklung zunÀchst anhand ausgewÀhlter Beispiele von Bild- und Namensnutzungen und beleuchtet anschliessend die einschlÀgigen rechtlichen Rahmenbedingungen mit Fokus auf Sponsoring- und LizenzvertrÀge. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit vertragliche Einwilligungen zu solchen Nutzungen widerrufen werden können.
Martina Braun / Marc Nater | sic! 2026 édition 4
En raison des enjeux Ă©conomiques quâelles reprĂ©sentent dĂ©sormais, les compĂ©titions sportives sont de plus en plus souvent exposĂ©es au piratage. La France est prĂ©curseur dans la protection de ces contenus et propose une solution rapide, simple et efficace au moyen dâun instrument unique, le «Code du sport». Il est certes possible dâagir Ă©galement en Suisse, mais le systĂšme est complexe et manque de souplesse, alors que ce type de violations nĂ©cessite une intervention rapide et dĂ©finitive.
Thibault Lachacinski / Fabienne Fajgenbaum / Pascal Fehlbaum / Cindy Garaud / Theda König Horowicz | sic! 2026 édition 4
Daten von vernetzten SportgerĂ€ten werden im Profifussball zunehmend als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen. Die EU-Datenverordnung verpflichtet die Hersteller intelligenter Produkte zum Teilen der Daten und kommt damit bestehenden Exklusivrechten in die Quere. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Art. 43 der Datenverordnung das Schutzrecht sui generis von Datenbanken fĂŒr maschinell erzeugte Sportdaten einschrĂ€nkt und welche Konsequenzen dies fĂŒr datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle hat.
Les donnĂ©es issues des appareils de sport connectĂ©s sont de plus en plus considĂ©rĂ©es comme un facteur concurrentiel important dans le football professionnel. Le rĂšglement europĂ©en sur les donnĂ©es oblige les fabricants de produits intelligents Ă partager les donnĂ©es, ce qui va Ă lâencontre des droits dâexclusivitĂ© existants. Le prĂ©sent article montre comment lâart. 43 du rĂšglement sur les donnĂ©es restreint le droit de protection sui generis des bases de donnĂ©es en ce qui concerne les donnĂ©es sportives gĂ©nĂ©rĂ©es automatiquement et quelles en sont les consĂ©quences pour les modĂšles commerciaux basĂ©s sur les donnĂ©es.
Data from connected sports equipment are increasingly seen as a key competitive factor in professional football. The EU Data Act obliges manufacturers of smart products to share data, thereby interfering with existing exclusive rights. This article shows how Art. 43 of the Data Act limits sui generis database protection for machine-generated sports data and what consequences this has for data-driven business models.
Nariat Pashaeva | sic! 2026 édition 4
Mirjam Koller-Trunz / Simone Huser / Markus Kaiser | sic! 2026 édition 4
Victoria Monod | sic! 2026 édition 4
Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit Patentstreitigkeiten in der Sportindustrie, einem Sektor, der zunehmend durch technologische Innovation geprĂ€gt wird. Anhand einer Analyse einer Reihe von vor dem Einheitlichen Patentgericht («EPG») gefĂŒhrten Verfahren untersuchen wir, unter welchen Voraussetzungen das Gericht einstweiligen Rechtsschutz in Auseinandersetzungen betreffend Software fĂŒr einen Video-Assistenten im FuĂball, LawinenverschĂŒttetensuchgerĂ€te sowie E-Bike-Konstruktionen gewĂ€hrt oder abgewiesen hat.
Marius Fischer / Raphael Zingg | sic! 2026 édition 4
Werke der Literatur und Kunst werden im grossen Stil fĂŒr das Training von Modellen der KĂŒnstlichen Intelligenz (KI) verwendet. Ob und unter welchen Voraussetzungen diese Werknutzungen urheberrechtlich zulĂ€ssig sind, wird im In- und Ausland intensiv diskutiert. Dieser Beitrag vermittelt die technischen Grundlagen, deren VerstĂ€ndnis fĂŒr die rechtliche Beurteilung erforderlich ist, skizziert die Rechtsentwicklung in ausgewĂ€hlten Rechtsordnungen und stellt den Stand der Diskussion in der Schweiz dar. Auf dieser Grundlage werden mögliche LösungsansĂ€tze fĂŒr das Schweizer Recht aufgezeigt.
Les Ćuvres littĂ©raires et artistiques sont largement utilisĂ©es pour lâentraĂźnement des modĂšles dâintelligence artificielle (IA). La question de savoir si et dans quelles conditions cette utilisation des Ćuvres est autorisĂ©e au regard du droit dâauteur fait lâobjet dâun dĂ©bat intense en Suisse et Ă lâĂ©tranger. La prĂ©sente contribution introduit les bases techniques dont la comprĂ©hension est nĂ©cessaire pour lâĂ©valuation juridique, dĂ©crit lâĂ©volution du droit dans certains ordres juridiques et prĂ©sente lâĂ©tat actuel du dĂ©bat en Suisse. Sur cette base, elle propose des solutions possibles pour le droit suisse.
Florent Thouvenin / Lena A. JÀger / Joël Donzé / Viviane Ammann / Lennart Deutschmann / Lena HÀnni / Maimuna Jobarteh / Aleksandra Marchewka | sic! 2026 édition 3
Der Beitrag fasst aktuelle Gerichtsentscheide im Lizenzvertragsrecht kompakt zusammen und zeigt praxisnah auf, welche Konsequenzen sie fĂŒr die Vertragsgestaltung und die prozessuale Durchsetzung haben, mit besonderem Fokus auf ExklusivitĂ€t, Leistungsstörungen und die Fortsetzung von LizenzvertrĂ€gen nach Ablauf der Vertragsdauer.
Fabienne Bretscher / Nadine CharriÚre / Julia Schieber | sic! 2026 édition 3
KĂŒnstliche Intelligenz (KI) hat lĂ€ngst Eingang in zahlreiche Lebensbereiche gefunden. Diese Gegebenheit bringt eine FĂŒlle rechtlicher Fragen mit sich, von denen â wie ein jĂŒngerer Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts beispielhaft illustriert â auch das Patentrecht nicht gefeit bleibt. Virulent ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage, ob KI die Rolle als Erfinderin einnehmen kann und ob bzw. unter welcher PrĂ€misse ihre Erfindungen patentierbar sind.
Julia Wismer | sic! 2026 édition 2
Cet article examine quelques questions encore peu abordĂ©es concernant les rapports entre lâintelligence artificielle et le droit dâauteur: dâabord lâapplication de la clause gĂ©nĂ©rale de lâart. 10 al. 1 LDA aux actes dâutilisation dâĆuvres prĂ©existantes Ă des fins dâentraĂźnement de lâIA, ensuite les questions de droit international privĂ© concernant ces actes, enfin lâassimilation dâun output Ă un objet de la nature ou Ă un objet de consommation courant sâagissant de la protection du droit dâauteur. La contribution sâintĂ©resse aussi Ă ce que pourrait apporter la mise en Ćuvre de la motion Gössi 24.4596, notamment pour les deux premiĂšres questions.
Vincent Salvadé | sic! 2026 édition 1
Die EuropĂ€ische Union verfolgt mit ihrer digitalen Agenda das Ziel, einen einheitlichen, sicheren und wettbewerbsfĂ€higen «digitalen» Binnenmarkt zu schaffen. Ein wesentliches Ergebnis dieser BemĂŒhungen stellen zwei umfassende Regelwerke dar: der Digital Services Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA). Beide Verordnungen bedeuten einen Paradigmenwechsel im Bereich der Regulierung digitaler Dienste. Auch wenn die Schweiz weder Mitglied der EU ist noch DSA und DMA in ihre Rechtsordnung ĂŒbernommen hat, wirken diese Regelungen faktisch in den Schweizer Markt hinein. Der vorliegende Beitrag analysiert, inwiefern Schweizer Unternehmen vom DSA und DMA betroffen sind.
Matthias C. Kettemann / Lukas Tinzl | sic! 2025 édition 12
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