Der Beitrag handelt von den UmstĂ€nden, die fĂŒr die PrĂŒfung der Verwechslungsgefahr im Kennzeichenrecht rechtlich relevant und somit im Rahmen der Beurteilung zu berĂŒcksichtigen sind. Es wird aufgezeigt, welche Faktoren ausschlaggebend sind fĂŒr die Frage, ob ein konkreter Beurteilungsfokus zur Anwendung kommt, bei dem sĂ€mtliche UmstĂ€nde des konkreten Einzelfalls zu berĂŒcksichtigen sind, oder ein abstrakter Beurteilungsfokus, bei dem bestimmte UmstĂ€nde ausser Acht bleiben mĂŒssen. Schliesslich wird fĂŒr jedes Kennzeichenrecht einzeln dargelegt, welcher Beurteilungsfokus in welcher Konstellation massgebend ist.
La prĂ©sente contribution traite des circonstances qui sont juridiquement pertinentes pour lâexamen du risque de confusion en droit des signes distinctifs et qui doivent donc ĂȘtre prises en compte dans le cadre de lâĂ©valuation. Elle met en Ă©vidence les facteurs dĂ©terminants pour savoir sâil convient dâappliquer une approche concrĂšte, qui tient compte de toutes les circonstances du cas dâespĂšce, ou une approche abstraite, qui ne tient pas compte de certaines circonstances. Enfin, elle expose pour chaque droit des signes distinctifs quelle approche est dĂ©terminante dans quelle configuration.
Daniel Burkard | sic! 2026 édition 5
Sport hat in den vergangenen Jahrzehnten eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung erlangt. Damit einher geht eine intensivierte kommerzielle Verwertung der Persönlichkeitsattribute von Sportlerinnen und Sportlern, deren Strahlkraft und Marktwert kontinuierlich wachsen. Dieser Beitrag veranschaulicht diese Entwicklung zunÀchst anhand ausgewÀhlter Beispiele von Bild- und Namensnutzungen und beleuchtet anschliessend die einschlÀgigen rechtlichen Rahmenbedingungen mit Fokus auf Sponsoring- und LizenzvertrÀge. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit vertragliche Einwilligungen zu solchen Nutzungen widerrufen werden können.
Martina Braun / Marc Nater | sic! 2026 édition 4
En raison des enjeux Ă©conomiques quâelles reprĂ©sentent dĂ©sormais, les compĂ©titions sportives sont de plus en plus souvent exposĂ©es au piratage. La France est prĂ©curseur dans la protection de ces contenus et propose une solution rapide, simple et efficace au moyen dâun instrument unique, le «Code du sport». Il est certes possible dâagir Ă©galement en Suisse, mais le systĂšme est complexe et manque de souplesse, alors que ce type de violations nĂ©cessite une intervention rapide et dĂ©finitive.
Thibault Lachacinski / Fabienne Fajgenbaum / Pascal Fehlbaum / Cindy Garaud / Theda König Horowicz | sic! 2026 édition 4
Daten von vernetzten SportgerĂ€ten werden im Profifussball zunehmend als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen. Die EU-Datenverordnung verpflichtet die Hersteller intelligenter Produkte zum Teilen der Daten und kommt damit bestehenden Exklusivrechten in die Quere. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Art. 43 der Datenverordnung das Schutzrecht sui generis von Datenbanken fĂŒr maschinell erzeugte Sportdaten einschrĂ€nkt und welche Konsequenzen dies fĂŒr datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle hat.
Les donnĂ©es issues des appareils de sport connectĂ©s sont de plus en plus considĂ©rĂ©es comme un facteur concurrentiel important dans le football professionnel. Le rĂšglement europĂ©en sur les donnĂ©es oblige les fabricants de produits intelligents Ă partager les donnĂ©es, ce qui va Ă lâencontre des droits dâexclusivitĂ© existants. Le prĂ©sent article montre comment lâart. 43 du rĂšglement sur les donnĂ©es restreint le droit de protection sui generis des bases de donnĂ©es en ce qui concerne les donnĂ©es sportives gĂ©nĂ©rĂ©es automatiquement et quelles en sont les consĂ©quences pour les modĂšles commerciaux basĂ©s sur les donnĂ©es.
Data from connected sports equipment are increasingly seen as a key competitive factor in professional football. The EU Data Act obliges manufacturers of smart products to share data, thereby interfering with existing exclusive rights. This article shows how Art. 43 of the Data Act limits sui generis database protection for machine-generated sports data and what consequences this has for data-driven business models.
Nariat Pashaeva | sic! 2026 édition 4
Mirjam Koller-Trunz / Simone Huser / Markus Kaiser | sic! 2026 édition 4
Victoria Monod | sic! 2026 édition 4
Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit Patentstreitigkeiten in der Sportindustrie, einem Sektor, der zunehmend durch technologische Innovation geprĂ€gt wird. Anhand einer Analyse einer Reihe von vor dem Einheitlichen Patentgericht («EPG») gefĂŒhrten Verfahren untersuchen wir, unter welchen Voraussetzungen das Gericht einstweiligen Rechtsschutz in Auseinandersetzungen betreffend Software fĂŒr einen Video-Assistenten im FuĂball, LawinenverschĂŒttetensuchgerĂ€te sowie E-Bike-Konstruktionen gewĂ€hrt oder abgewiesen hat.
Marius Fischer / Raphael Zingg | sic! 2026 édition 4
Werke der Literatur und Kunst werden im grossen Stil fĂŒr das Training von Modellen der KĂŒnstlichen Intelligenz (KI) verwendet. Ob und unter welchen Voraussetzungen diese Werknutzungen urheberrechtlich zulĂ€ssig sind, wird im In- und Ausland intensiv diskutiert. Dieser Beitrag vermittelt die technischen Grundlagen, deren VerstĂ€ndnis fĂŒr die rechtliche Beurteilung erforderlich ist, skizziert die Rechtsentwicklung in ausgewĂ€hlten Rechtsordnungen und stellt den Stand der Diskussion in der Schweiz dar. Auf dieser Grundlage werden mögliche LösungsansĂ€tze fĂŒr das Schweizer Recht aufgezeigt.
Les Ćuvres littĂ©raires et artistiques sont largement utilisĂ©es pour lâentraĂźnement des modĂšles dâintelligence artificielle (IA). La question de savoir si et dans quelles conditions cette utilisation des Ćuvres est autorisĂ©e au regard du droit dâauteur fait lâobjet dâun dĂ©bat intense en Suisse et Ă lâĂ©tranger. La prĂ©sente contribution introduit les bases techniques dont la comprĂ©hension est nĂ©cessaire pour lâĂ©valuation juridique, dĂ©crit lâĂ©volution du droit dans certains ordres juridiques et prĂ©sente lâĂ©tat actuel du dĂ©bat en Suisse. Sur cette base, elle propose des solutions possibles pour le droit suisse.
Florent Thouvenin / Lena A. JÀger / Joël Donzé / Viviane Ammann / Lennart Deutschmann / Lena HÀnni / Maimuna Jobarteh / Aleksandra Marchewka | sic! 2026 édition 3
Der Beitrag fasst aktuelle Gerichtsentscheide im Lizenzvertragsrecht kompakt zusammen und zeigt praxisnah auf, welche Konsequenzen sie fĂŒr die Vertragsgestaltung und die prozessuale Durchsetzung haben, mit besonderem Fokus auf ExklusivitĂ€t, Leistungsstörungen und die Fortsetzung von LizenzvertrĂ€gen nach Ablauf der Vertragsdauer.
Fabienne Bretscher / Nadine CharriÚre / Julia Schieber | sic! 2026 édition 3
KĂŒnstliche Intelligenz (KI) hat lĂ€ngst Eingang in zahlreiche Lebensbereiche gefunden. Diese Gegebenheit bringt eine FĂŒlle rechtlicher Fragen mit sich, von denen â wie ein jĂŒngerer Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts beispielhaft illustriert â auch das Patentrecht nicht gefeit bleibt. Virulent ist in diesem Zusammenhang insbesondere die Frage, ob KI die Rolle als Erfinderin einnehmen kann und ob bzw. unter welcher PrĂ€misse ihre Erfindungen patentierbar sind.
Julia Wismer | sic! 2026 édition 2
Cet article examine quelques questions encore peu abordĂ©es concernant les rapports entre lâintelligence artificielle et le droit dâauteur: dâabord lâapplication de la clause gĂ©nĂ©rale de lâart. 10 al. 1 LDA aux actes dâutilisation dâĆuvres prĂ©existantes Ă des fins dâentraĂźnement de lâIA, ensuite les questions de droit international privĂ© concernant ces actes, enfin lâassimilation dâun output Ă un objet de la nature ou Ă un objet de consommation courant sâagissant de la protection du droit dâauteur. La contribution sâintĂ©resse aussi Ă ce que pourrait apporter la mise en Ćuvre de la motion Gössi 24.4596, notamment pour les deux premiĂšres questions.
Vincent Salvadé | sic! 2026 édition 1
Die EuropĂ€ische Union verfolgt mit ihrer digitalen Agenda das Ziel, einen einheitlichen, sicheren und wettbewerbsfĂ€higen «digitalen» Binnenmarkt zu schaffen. Ein wesentliches Ergebnis dieser BemĂŒhungen stellen zwei umfassende Regelwerke dar: der Digital Services Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA). Beide Verordnungen bedeuten einen Paradigmenwechsel im Bereich der Regulierung digitaler Dienste. Auch wenn die Schweiz weder Mitglied der EU ist noch DSA und DMA in ihre Rechtsordnung ĂŒbernommen hat, wirken diese Regelungen faktisch in den Schweizer Markt hinein. Der vorliegende Beitrag analysiert, inwiefern Schweizer Unternehmen vom DSA und DMA betroffen sind.
Matthias C. Kettemann / Lukas Tinzl | sic! 2025 édition 12
Die KI-Verordnung der EU hat auch fĂŒr Schweizer Akteure erhebliche Auswirkungen, da sie den Zugang zum Binnenmarkt massgeblich beeinflusst. Der Aufsatz beleuchtet die zentralen Bestimmungen der Verordnung und zeigt auf, welche Aspekte fĂŒr Schweizer Akteure besonders relevant sind. Im Fokus stehen dabei die Anwendbarkeit der Verordnung, die sich daraus ergebenden Pflichten und die praktischen Auswirkungen auf den Marktzugang zur EuropĂ€ischen Union.
Stephanie Volz | sic! 2025 édition 12
Obwohl der EU Data Act bereits seit dem 12. September 2025 grösstenteils anwendbar ist, stehen viele Unternehmen erst am Anfang seiner Umsetzung. Diese neue SÀule der EU-Digital-Regulierung birgt dabei erhebliche Herausforderungen: Sie gewÀhrt Benutzern von GerÀten und dazugehörigen Diensten weitreichende Rechte an den Daten, die diese generieren. Wenn die Anbieter dieser GerÀte keine Vorkehrungen getroffen haben, ist ihnen selbst die bisher oft selbstverstÀndliche Nutzung dieser Daten neu zudem bussenbewehrt verboten. Dabei stellen sich in der Praxis vor allem in Bezug auf den Anwendungsbereich komplexe Fragen. Dieser Beitrag liefert erste Antworten.
Bien que le rĂšglement sur les donnĂ©es de lâUE (Data Act) soit en grande partie applicable depuis le 12 septembre 2025, de nombreuses entreprises nâen sont quâau dĂ©but de sa mise en Ćuvre. Ce nouveau pilier de la rĂ©glementation numĂ©rique de lâUE pose des dĂ©fis considĂ©rables: il accorde aux utilisateurs dâappareils et de services associĂ©s des droits Ă©tendus sur les donnĂ©es quâils gĂ©nĂšrent. Si les fournisseurs de ces appareils nâont pas pris de dispositions, lâutilisation de ces donnĂ©es, qui allait souvent de soi jusquâĂ prĂ©sent, leur est dĂ©sormais interdite sous peine dâamende. Dans la pratique, cela soulĂšve des questions complexes, notamment en ce qui concerne le champ dâapplication, auxquelles cette contribution apporte des rĂ©ponses initiales.
David Rosenthal | sic! 2025 édition 12
Der europĂ€ische Cyber Resilience Act (CRA) legt horizontale Cybersicherheitsanforderungen fĂŒr Produkte mit digitalen Elementen (insbesondere IoT-GerĂ€te und Software) fest. Mit dem CRA kommen auf Hersteller weitreichende neue Pflichten zu. Diese haben erhebliche Auswirkungen auf die Produktentwicklung, die Produktion und das gesamte Lifecycle-Management.
Demian Stauber | sic! 2025 édition 12
Mit der jĂŒngsten Revision des Informationssicherheitsgesetzes fĂŒhrte die Schweiz neu eine Meldepflicht fĂŒr Cyberangriffe auf ausgewĂ€hlte Betreiberinnen von kritischen Infrastrukturen ein â ein wichtiger Teil der nationalen Cybersicherheitsstrategie. Der Aufsatz erlĂ€utert den persönlichen und sachlichen Anwendungsbereich dieser neuen Pflicht und legt die Ausnahmen, die der Gesetzgeber vorgesehen hat, dar. Dabei werden nicht nur juristische Details und Abgrenzungsfragen beleuchtet, sondern auch die ersten praktischen Herausforderungen fĂŒr meldepflichtige Organisationen gezeigt. Im Vergleich mit der NIS2-Richtlinie der EU wird deutlich, dass die Schweiz einen eigenen, massvollen Weg geht, der zwischen staatlicher Regulierung und unternehmerischer Eigenverantwortung balanciert. Der Beitrag schliesst mit konkreten Handlungsempfehlungen fĂŒr Unternehmen und Behörden.
Rino Siffert | sic! 2025 édition 12
Mit der letzten Urheberrechtsrevision erhielten die GedÀchtnisinstitutionen mit Art. 24e die Möglichkeit, in Verzeichnissen online auf ihre BestÀnde hinzuweisen. Bei Bildern halten sie sich jedoch kaum an die zentrale Bedingung dieser Schrankenbestimmung, ermöglichen als eigentliche Online-Museen den Werkgenuss und dadurch auch illegale Weiternutzungen, z.B. durch Webcrawler im Dienst von KI-Modellen.
Christoph SchĂŒtz | sic! 2025 Ă©dition 11
Bereits viele Energieversorgungsunternehmen (EVU) stellen vertikal integriert Unternehmen dar, d.h. sie sind in verschiedenen Teilen der «klassischen» Wertschöpfungskette tĂ€tig. Der Trend zur vertikalen Integration verschiedener Wertschöpfungselemente bei EVU hat spĂ€testens mit der Teilmarktliberalisierung 2008/9 begonnen und hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr verstĂ€rkt. Die staatsnahen Betriebe sind dabei gehalten, sich an die gesetzlichen Vorgaben insbesondere betreffend Unbundling, Wettbewerbsrecht und Datenschutz zu halten, damit es nicht zu unerwĂŒnschten Marktverzerrungen kommt. Die neusten Entwicklungen im Stromversorgungsbereich bieten diesbezĂŒglich neue Chancen, aber auch Herausforderungen.
Patrick L. Krauskopf / Etienne Schön | sic! 2025 édition 10
Zwischen generativer KI und dem Urheberrecht besteht ein SpannungsverhĂ€ltnis, das weltweit bereits zu zahlreichen Gerichtsverfahren gefĂŒhrt hat. Mit der KI-Verordnung hat die EuropĂ€ische Union das erste umfassende Regelwerk fĂŒr kĂŒnstliche Intelligenz geschaffen. Bei der KI-Verordnung handelt es sich allerdings um Produktsicherheitsrecht. Das Urheberrecht wird darin zwar erwĂ€hnt, doch enthĂ€lt die KI-Verordnung keine eigenstĂ€ndigen urheberrechtlichen Regelungen. Solange eine umfassende Regelung fehlt, obliegt es den Gerichten, dieses SpannungsverhĂ€ltnis zu lösen. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Dreistufentest, der unter anderem in der Revidierten Berner Ăbereinkunft geregelt ist.
Il existe une tension entre lâIA gĂ©nĂ©rative et le droit dâauteur, tension qui a dĂ©jĂ donnĂ© lieu Ă de nombreuses procĂ©dures judiciaires dans le monde entier. Avec le rĂšglement sur lâIA, lâUnion europĂ©enne a Ă©tabli le premier ensemble complet de rĂšgles rĂ©gissant lâintelligence artificielle. Toutefois, ce rĂšglement porte sur la sĂ©curitĂ© des produits. Le droit dâauteur y est certes mentionnĂ©, mais le rĂšglement ne contient pas de rĂšgles autonomes en la matiĂšre. En lâabsence de rĂ©glementation globale, il incombe aux tribunaux de rĂ©soudre cette tension. Le test des trois Ă©tapes, rĂ©glementĂ© entre autres par la Convention de Berne rĂ©visĂ©e, revĂȘt une importance particuliĂšre Ă cet Ă©gard.
Marcus von Welser | sic! 2025 édition 9
Dieser Aufsatz untersucht den rechtlichen Rahmen fĂŒr den Datenaustausch in der Schweiz. Er konzentriert sich auf den Austausch nicht personenbezogener Daten zwischen Unternehmen (B2B) und geht gleichzeitig auf weitere Modelle ein, wie den Austausch zwischen Behörden und Unternehmen (G2B) oder zwischen Unternehmen via Verwaltung (B2G2B). Er analysiert die rechtlichen und praktischen Folgen nicht vorhandener Eigentumsrechte an nicht personenbezogenen Daten und insbesondere inwiefern dies dazu fĂŒhrt, dass man sich auf vertragliche und technische Mechanismen stĂŒtzt, um den Zugang zu Daten und deren Nutzung zu organisieren. Der Aufsatz bespricht auch Strukturen wie Data Trusts, Datenvermittler, vertrauenswĂŒrdige DatenrĂ€ume (Data Spaces) sowie Open Data Lizenzen und bewertet ihre Integrierbarkeit ins schweizerische Recht. Die Analyse stĂŒtzt sich auf eine Recherche des Autors im Auftrag des Eidgenössischen Instituts fĂŒr geistiges Eigentum (IGE), die zur Erstellung eines öffentlichen Verzeichnisses der Regeln fĂŒr den Datenaustausch gefĂŒhrt hat. Dieses ist unter folgender Adresse abrufbar: âčwww.data-sharing.châș.
Alexandre Jotterand | sic! 2025 édition 9
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