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Editorial

Mathis BergerHerzliche Gratulation, liebes IGE! 125 Jahre sind ein stolzes Alter und stolz darfst Du auch darauf sein, was Du in diesen Jahren alles erreicht hast.Liebes Geburtstagskind, Du bist – was in anderen Ländern unterschieden wird – ein Markenamt, ein Patentamt und eine Aufsichtsbehörde über Urheberrechte in einem. Und dies nicht als Amt oder Verwal

Défis du droit d’auteur dans un monde connecté

Le droit d’auteur est confronté à de nombreux défis dans le monde connecté des réseaux numériques. Parmi ces défis (qui ne peuvent pas faire l’objet d’une analyse systématique dans la présente contribution) figure en particulier celui des modalités de gestion des droits (individuelle ou collective), la gestion collective devant trouver le moyen de mettre en œuvre des tarifs qui soient en adéquation avec une réalité technologique et commerciale en mutation constante. Le rôle des intermédiaires constitue un autre défi important, et ce non seulement sous l’angle de leur responsabilité éventuelle, mais également dans la perspective d’une exploitation optimalisée de leurs spécificités dans l’intérêt des parties prenantes (en particulier des titulaires de droits). Le monde connecté suppose aussi d’élaborer un régime qui permette de gérer la circulation des biens numériques, soit la capacité des utilisateurs de transférer à des tiers les biens numériques qu’ils ont obtenu et dont ils souhaitent se défaire. Les réseaux numériques reflètent par ailleurs de façon exemplaire le phénomène de l’innovation ouverte, qui repose sur des interactions étroites et multiples entre les acteurs du marché, qui recherchent l’innovation chez autrui (inbound open innovation) et explorent des canaux externes pour diffuser leur propre créativité (outbound open innovation). L’innovation ouverte crée toutefois des situations de dépendance auxquelles il faut être attentif, comme le montre la jurisprudence suisse et étrangère. Enfin, le monde connecté repose sur une architecture informatique complexe, qui met en évidence l’importance fondamentale des logiciels dans cet environnement. Or, le traitement des logiciels par le droit d’auteur reste parfois incertain. En somme, les défis actuels et futurs du droit d’auteur restent nombreux. Ils semblent en tout état inviter à revisiter le rôle des autorités, qui évolue d’une fonction de décideur à celle d’observateur ou même de médiateur et arbitre des intérêts opposés des parties prenantes. Le droit d’auteur, qui protège la créativité et l’innovation, se doit d’être lui-même innovateur pour faire face avec efficacité aux défis du monde numérique.

Sieben Beobachtungen und eine Katastrophe

Mit den Vorschlägen der AGUR12 tritt die Schweiz mit vielen wichtigen Vorschlägen zur Urheberrechtsreform an die Weltöffentlichkeit. Der Verfasser beleuchtet einige der Vorschläge und Themen aus der AGUR-Diskussion im Lichte des deutschen Rechts und der EU-Diskussion. Er zeigt, dass die Schweiz auf dem Weg ist, ein sehr innovatives System des Immaterialgüterrechts behutsam und vorsichtig zu entwickeln. Gleichzeitig zeigt er Desiderate für die künftige Entwicklung auf, etwa im Bereich des Urhebervertragsrechts oder der Frage der Eigentumsfähigkeit von Daten.

Die Schweiz und die Entwicklung des Markenrechts in der europäischen Union

Kennzeichen, insbesondere Marken, sind in einem einige Jahrzehnte dauernden Prozess als unentbehrliche Bestandteile einer auf dem Wettbewerbsprinzip beruhenden Wirtschaftsordnung anerkannt worden. Umfang und Grenzen dieser Ausschliesslichkeitsrechte haben sich in der Schweiz und in der EU aufgrund verschiedener methodisch-dogmatischer Grundlagen unterschiedlich entwickelt. Beispielhaft werden diese Unterschiede beim Erschöpfungsregime, der Funktionenlehre, beim Vorgebrauch, bei der Verwirkung von Ansprüchen, bei Gewährleistungszeichen sowie bei geografischen Herkunftskennzeichnungen skizziert. Trotz aller Unterschiede besteht im Ergebnis indes weitgehende Übereinstimmung.

Das Markenrecht der Europäischen Union – Ein Blick auf die Schweiz

Die Vereinheitlichung (und Harmonisierung) des europäischen Markenrechts hat zwar in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts begonnen, kurz nach der Schaffung der EWG, führte aber erst 1988 zum Erfolg mit der Verabschiedung der Ersten Richtlinie zur Angleichung des Markenrechts der Mitgliedstaaten und 1993 mit der Verabschiedung der Verordnung über die Gemeinschaftsmarke. Das Ergebnis ist die Parallelität nationaler und EU-weiter Markenrechte. Die seinerzeit geschaffenen Regeln des materiellen Markenrechts und des Verfahrensrechts haben sich insgesamt bewährt, wie eine Analyse der Bestimmungen über die Schutzfähigkeit, die Schutzhindernisse, die Ausschlussrechte und deren Schranken sowie der Verfahren vor dem Europäischen Marken- und Musteramt (dem «Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt») zeigt. Das europäische Markenrecht hat über die Grenzen der EU hinaus gewirkt. Dies wird am Beispiel der Schweiz gezeigt. In der Schweiz gelten zu einem grossen Teil mit dem EU-Recht übereinstimmende Bestimmungen, wobei es jedoch zum Teil signifikante Abweichungen gibt, wie z.B. bei der Erschöpfung des Markenrechts. Auch gilt, dass trotz einer weitgehend übereinstimmenden Gesetzeslage sich keineswegs immer dieselben Ergebnisse bei denselben oder ähnlichen Marken ergeben.

Die Schweiz und das materielle Recht der Patentverletzung in Europa

Das vor gut einem Jahr beschlossene Patentpaket der Europäischen Union, bestehend aus zwei Verordnungen und einem Staatsvertrag, wird bei seinem Inkrafttreten unter anderem das materielle Recht der Patentverletzung europaweit verfestigen und auf eine neue formelle Grundlage stellen. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem europäischen und dem schweizerischen Recht bestehen und ob seitens der Schweiz gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.

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