La valorisation Ă©conomique croissante des grands Ă©vĂ©nements sportifs a conduit Ă un recours accru au droit des marques afin de protĂ©ger des signes Ă©troitement liĂ©s Ă des manifestations sportives notoires. Cette tendance, observable tant en droit suisse quâen droit europĂ©en et amĂ©ricain, soulĂšve des interrogations quant Ă lâĂ©tendue du droit exclusif confĂ©rĂ© et Ă ses consĂ©quences, notamment au regard du risque de tromperie du public et des pratiques dâambush marketing. Ă travers lâanalyse de lâarrĂȘt FIFA c. PUMA SE relatif Ă la Coupe du Monde de football 2022 au Qatar, le prĂ©sent article examine les fondements et les limites de la protection des Ă©vĂ©nements sportifs notoires par le droit des marques et sâinterroge sur le rĂŽle du droit de la concurrence dĂ©loyale.
Die zunehmende wirtschaftliche Aufwertung von grossen Sportveranstaltungen hat dazu gefĂŒhrt, dass das Markenrecht verstĂ€rkt zum Schutz von Zeichen herangezogen wird, die in engem Zusammenhang mit bekannten Sportveranstaltungen stehen. Dieser Trend, der sowohl im Schweizer Recht als auch im europĂ€ischen und amerikanischen Recht zu beobachten ist, wirft Fragen hinsichtlich des Umfangs des gewĂ€hrten ausschliesslichen Rechts und seiner Folgen auf, insbesondere im Hinblick auf die Gefahr der IrrefĂŒhrung der Ăffentlichkeit und Ambush-Marketing-Praktiken. Anhand einer Analyse des Urteils FIFA gegen PUMA SE im Zusammenhang mit der Fussballweltmeisterschaft 2022 in Katar untersucht dieser Artikel die Grundlagen und Grenzen des Schutzes bekannter Sportveranstaltungen durch das Markenrecht und befasst sich mit der Rolle des Rechts des unlauteren Wettbewerbs.