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«Kundenbeziehung»
Entscheid der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLKE) vom 20. Januar 2021 (III. Kammer)

Mitgeteilt von Mischa Senn | sic! 2021 Ausgabe 5

Mischa Senn | sic! 2021 Ausgabe 5






«Bettina will leben»
Entscheid der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLKE) vom 16. September 2020 (I. Kammer)

Mischa Senn | sic! 2021 Ausgabe 1




Bericht ĂŒber die INGRES-Tagung vom 27. Januar 2020

Livia A. Andermatt​ / Louisa A. Galbraith​ | sic! 2020 Ausgabe 12


Die Frage, wer berechtigt ist, welche AnsprĂŒche gegen wen und in welchem Verfahren einzuklagen, ist im ImmaterialgĂŒterrecht besonders relevant. Der Fragebogen Q275 der AIPPI geht zudem weiter als sein Titel es ahnen lĂ€sst und erörtert neben dem eigentlichen Thema der Aktivlegitimation noch einige verwandte Themen, wie beispielsweise die Frage, ob der angebliche Verletzer eines ImmaterialgĂŒterrechts eine NichtigerklĂ€rung desselben mit Wirkung nur inter partes verlangen kann oder ob gewisse Arten von Rechtsbegehren nur von gewissen Gruppen von KlĂ€gern gestellt werden können. Wie jeder AIPPI Study Questionnaire enthĂ€lt auch Q275 drei Teile. In einem ersten Teil wird das jeweilige (hier: das schweizerische) Recht de lege lata erörtert. Im zweiten Teil schlĂ€gt die Arbeitsgruppe Verbesserungen des anwendbaren Rechts de lege ferenda vor; vorliegend wĂŒrde die Schweizer Gruppe einige Klarstellungen und punktuelle Änderungen, insbesondere bei der Aktivlegitimation von nichtausschliesslichen Lizenznehmern, begrĂŒssen. Im letzten Teil werden Fragen zur internationalen Harmonisierung dieses Rechtsgebiets gestellt. Die Schweizer Gruppe wĂŒnscht insofern eine Vereinheitlichung, dass Rechtsinhaber und ausschliessliche Lizenznehmer fĂŒr Verletzungsklagen grundsĂ€tzlich aktivlegitimiert sein sollen und dass eine NichtigerklĂ€rung erga omnes eines ImmaterialgĂŒterrechts nicht in einem Verfahren ohne Beteiligung des Rechtsinhabers möglich sein soll.


Report of the Swiss Group​*




SLK-GS B.15.1 und 15.2. Kommerzielle Kommunikation muss als solche erkennbar sein (E. 4). Umgekehrt ist ein Post eines Influencers dann eindeutig genug als private Kommunikation erkennbar, wenn dies aufgrund der Aufmachung und des Inhalts sowie der fehlenden Bezugnahme zu einem Produkt hervorgeht, selbst wenn im Hintergrund kommerzielle Elemente sichtbar sind (E. 6). Aufgrund der eindeutigen Erkennbarkeit als private Kommunikation bedarf es somit keiner weiteren Kennzeichnung (E. 7).

RĂšgles CSL B.15.1 et 15.2. La communication commerciale doit ĂȘtre identifiable en tant que telle (consid. 4). À l’inverse, la publication d’un influenceur est identifiable de maniĂšre suffisamment claire en tant que communication privĂ©e dĂšs lors que cela ressort de la prĂ©sentation, du contenu et de l’absence de rĂ©fĂ©rence Ă  un produit, et ce, mĂȘme si des Ă©lĂ©ments de nature commerciale sont visibles en arriĂšre-plan (consid. 6). Le cas de communication privĂ©e Ă©tant identifiable sans ambiguĂŻtĂ©, une identification supplĂ©mentaire n’est pas nĂ©cessaire (consid. 7).

Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 9


Le 7 novembre 2019 s’est tenu Ă  GenĂšve le 17e sĂ©minaire sur les « DĂ©veloppements rĂ©cents en droit des marques », organisĂ© conjointement par le Licensing Executive Society Switzerland et l’IPI.

Adrienne Mischler-Barras​ | sic! 2020 Ausgabe 6


Bericht ĂŒber die INGRES-Tagung vom 3. Dezember 2019

Michelle S. Ammann / Vital LĂŒthi | sic! 2020 Ausgabe 5


Bericht ĂŒber die Tagung «Influencer-Marketing: Zwischen AuthentizitĂ€t und Manipulation – Zu aktuellen Rechtsfragen einer neuen Werbeform» vom 28. November 2019 in ZĂŒrich

Gregory P. Szabo​ | sic! 2020 Ausgabe 5


UWG 3 I b, e; SLK-GS B.6.2. Wird ein Produktetest durchgefĂŒhrt, sind die GrundsĂ€tze der Testkriterien und die Vorgaben fĂŒr eine TestdurchfĂŒhrung zu beachten; nur dann kann von einem «Test» im Sinne des SLK-Grundsatzes gesprochen werden (E. 3 und 4). Werden diese Kriterien nicht beachtet und werden insb. die Konkurrenzprodukte nicht genannt, liegt eine irrefĂŒhrende Angabe bzw. ein unlauterer Vergleich gemĂ€ss Art. 3 Abs. 1 lit. b bzw. lit. e UWG sowie SLK-Grundsatz Nr. B.6 Abs. 2 vor (E. 6).

LCD 3 I b, e; CSL-R B.6.2. Lorsqu’on effectue un test de produit, il faut tenir compte des principes des critĂšres des tests et des prescriptions d’exĂ©cution du test; ce n’est qu’ainsi qu’on peut parler d’un «test» au sens de la rĂšgle de la CSL (consid. 3 et 4). Si ces critĂšres ne sont pas respectĂ©s et qu’en particulier les produits de la concurrence ne sont pas nommĂ©s, il y a une indication fallacieuse ou comparaison dĂ©loyale au sens des art. 3, al. 1er, let. b, respectivement let. e, LCD, ainsi que de la rĂšgle CSL no B.6, al. 2. (consid. 6).

Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 4


UWG 2; SLK-GS A.3.1. Die sachliche ZustĂ€ndigkeit der SLK beschrĂ€nkt sich auf die PrĂŒfung von Massnahmen im Rahmen der kommerziellen Kommunikation (E. 7–9).

Eine Informationskampagne einer Konsumentenschutzorganisation ĂŒber mögliche schĂ€dliche Kosmetikprodukte stellt keine kommerzielle Kommunikation im Sinne der SLK-GrundsĂ€ze dar (E. 10, 11).

LCD 2; RĂšgle CSL A.3.1. La compĂ©tence matĂ©rielle de la CSL est limitĂ©e Ă  l’examen des mesures dans le cadre de la communication commerciale (consid. 7-9).

Une campagne d’information menĂ©e par une organisation de protection des consommateurs sur d’éventuels produits cosmĂ©tiques nocifs ne constitue pas une communication commerciale au sens des RĂšgles CSL (consid. 10, 11).

Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 3


Die diesjĂ€hrige Sommertagung im Lake Side ZĂŒrich wurde von Dr. ­Michael Ritscher geleitet, wĂ€hrend Dr. Christoph Gasser fĂŒr die Organisation verantwortlich war.

Me ­Michael Ritscher, Dr en droit, a dirigĂ© la journĂ©e qui s’est tenue l’étĂ© passĂ© au Lake Side Zurich, alors que Me Christoph Gasser, Dr en droit, en a assurĂ© l’organisation.

Estelle Seiler | sic! 2020 Ausgabe 3


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