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Aufsätze / Articles
Künstlerinnen und Künstler profitieren nicht nur vom Schutz ihrer Werke durch das Urheberrecht, sie stehen gelegentlich auch im Konflikt mit ihm. Bei referenzierendem Kunstschaffen ist der Verlauf der Grenze zwischen erlaubter (freier) Benutzung, zustimmungspflichtiger Bearbeitung und Schrankenbestimmung seit jeher schwer zu ziehen. Mit der in der digitalen Kunst verbreiteten Methode des Remixens und Sampelns rückt die Parodieschranke (Art. 11 Abs. 3 URG) und ihr allenfalls neu auszutarierender Anwendungsbereich in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Annatina Menn | sic! 2025 Ausgabe 3