Ausgangslage der hier besprochenen ZĂŒrcher Dissertation ist die unklare Rechtsnatur virtueller GĂŒter. Mit diesem Begriff sind virtuelle WĂ€hrungen, virtuelle GegenstĂ€nde als Imitate körperlicher GegenstĂ€nde in der realen Welt und zumindest im Grundsatz stellvertretende Darstellungen eines Nutzers in einer virtuellen Umgebung (Avatare) angesprochen. Der Autor stellt virtuelle GĂŒter als Erscheinungen virtueller Umgebungen dar und beschĂ€ftigt sich mit den rechtlichen Grundlagen und Folgen der Tatsache, dass solche GĂŒter zum einen von den Betreibern virtueller Umgebungen gegen Geld mit realer Kaufkraft an Nutzer verkauft werden (sog. Virtual Asset Sale) und zum anderen zwischen Nutzern gehandelt werden (sog. Real Money Trade).
Stefan BĂŒrge / Matthias NĂ€nni | 2009 Ausgabe 9