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Bibliographie

Seit der Kartellgesetzrevision 2003 und der EinfĂŒhrung direkter Sanktionen hat das schweizerische Kartellrecht zunehmend an Einfluss und praktischer Bedeutung gewonnen. Standen zuvor ĂŒberwiegend die klassischen Kartelle und das Missbrauchsverhalten marktbeherrschender Unternehmen im Mittelpunkt des Kartellrechts, so sind – wie es die jĂŒngste Fallpraxis zeigt – vor allem auch vertikale Abreden, wie Kooperationen oder Vertriebsstrukturen, neben FĂ€llen von Marktmissbrauch in den Vordergrund getreten. Neben der oftmals fehlenden Fallpraxis zu dem noch jungen Kartellgesetz erschwert die kartellrechtliche Arbeit auch das mancherorts erst noch im Entstehen begriffene Schrifttum. AllfĂ€llig vorhandene LĂŒcken kann das vorliegende Werk schliessen: Mit dem neuen Basler Kommentar liegt erstmals eine Kommentierung des Kartellgesetzes in Form eines Grosskommentars vor, der nicht nur sĂ€mtliche kartellrechtlichen Themen aufgreift sowie Fragen der Praxis umfassend und weiterfĂŒhrend beantwortet, sondern auch auf aktuelle Fragen und Entscheide Bezug nimmt.

Claudia Seitz / Marc Amstutz / Mani Reinert (Hg.) | 2010 Ausgabe 11