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Editorial / Editorial

Mathis Berger

|Liebe Leserin, lieber Leser

Seit 1997 erhalten Sie die sic! in der gleichen Gestaltung. Und seit 1997 fragen Sie sich, ob die Farbe der sic! besser mit verwaltungsgrau oder feldgrĂŒn beschrieben wird. Haben Sie die sic! in die Ferien mitgenommen oder an der Sonne liegen lassen, mussten Sie lernen, dass die sic! eine andere, ebenfalls nicht beschreibbare Farbe angenommen hat. – Das Heft, das Sie heute in der Hand halten, kommt in aufgefrischtem Gewand daher. Wir haben versucht, gewisse von Ihnen, vom Redaktionsteam, von den Haupt- und MittrĂ€gern, vom Verleger und von der Herausgeberschaft vorgetragene Anregungen und WĂŒnsche aufzunehmen, gleichzeitig wollten wir Vertrautes und Gewohntes nicht unnötig ĂŒber Bord kippen, aber es sollte doch ein etwas moderner Wind durch die sic! wehen. Bevor Sie selbst beurteilen, ob uns diese Gratwanderung gelungen ist, möchten wir Sie auf ein paar Punkte hinweisen:

Die inhaltliche Ausrichtung der sic! und die QualitĂ€t der Aufarbeitung dieser Inhalte sind natĂŒrlich die Gleichen geblieben. GeĂ€ndert hat sich aber die Anordnung der DiskussionsbeitrĂ€ge, die neu nach den AufsĂ€tzen und vor der Rechtsprechung platziert werden. Diese Positionierung entspricht der inhaltlichen Gestaltung vieler DiskussionsbeitrĂ€ge als «kleine AufsĂ€tze». An dieser Stelle möchten wir uns bei den Autoren und Autorinnen dieser oft anregenden und spannenden BeitrĂ€ge fĂŒr ihren grossen Einsatz bedanken. Wir hoffen, dass die DiskussionsbeitrĂ€ge nun noch besser wahrgenommen werden, und freuen uns, wenn dies dazu fĂŒhrt, dass in der sic! vermehrt die eine oder andere Diskussion ĂŒber relevante Themen ausgetragen wird.

Die anderen Änderungen, die wir vorgenommen haben, betreffen das Erscheinungsbild der sic! Die bereits erwĂ€hnte Farbe des Covers wurde etwas heller – wie die Farbe zu bezeichnen ist, bleibt erneut Ihnen ĂŒberlassen, wir von der Herausgeberschaft meinen jedenfalls, dies sei «sic!grĂŒn». Mangels Zeit und Sonne konnten wir noch nicht testen, wie sich diese Farbe unter Lichteinfluss verhĂ€lt; wir sind aber gespannt auf Ihre Erfahrungen. Mit den Bildelementen auf der Vorderseite, im Inhaltsverzeichnis und am Anfang eines jeden GefĂ€sses soll die Gliederung der sic! mit modernen Mitteln visualisiert werden.

Was die Gestaltung des Texts angeht, haben wir an den gewohnten drei Spalten festgehalten; auch die Schriftart ist die gleiche geblieben. Nach der PrĂŒfung von Alternativen sind wir erneut zur Überzeugung gelangt, dass sich die sic! gerade wegen dieser Merkmale sehr angenehm und rasch lesen lĂ€sst. Neu ist bei der Gliederung des Textes, dass die |Titel in einer anderen Schrift gedruckt sind. Die Verwendung unterschiedlicher Schrifttypen wurde aber zugunsten eines ruhigen Erscheinungsbildes auf ein paar wenige Punkte beschrĂ€nkt.

Im Rechtsprechungsteil gibt es zwei weitere Neuerungen, auf die wir hinweisen möchten: Die LeitsĂ€tze finden Sie nicht mehr in der Spalte am Rand neben dem Entscheidtext, vielmehr stehen sie neu vor dem Entscheid, womit deren Leserlichkeit erhöht werden sollte. Insbesondere bei lĂ€ngeren Entscheiden sind damit nicht weiter mehrere Seiten umzublĂ€ttern, um die LeitsĂ€tze zu lesen, die dann wieder zurĂŒckzublĂ€ttern sind, um mit dem eigentlichen Entscheidtext anzufangen. Zudem sind im Text der Entscheide neu die ErwĂ€gungsnummern fett gedruckt. Denn Sie sollen sich nicht mehr darĂŒber Ă€rgern, dass Sie einen ganzen Entscheid lesen mĂŒssen, um eine zitierte ErwĂ€gung zu finden.

Ein solches «Redesign» der sic! bedarf einiges an Vorarbeiten; es brauchte etliche VorschlĂ€ge, erhebliche Energie und viel Überzeugungsarbeit, und es brachte auch die eine oder andere Diskussion mit sich, bevor wir es wagten, Ihnen das Resultat vorzulegen. Unserer Meinung nach hat es sich gelohnt! Umso gespannter sind wir aber nun, Ihre Meinungen zu vernehmen.

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung gilt unser Dank all jenen, die sich besonders fĂŒr dieses Projekt eingesetzt haben, sich trotz aller Diskussionen nicht vom Ziel haben abbringen lassen und auch noch ein offenes Ohr fĂŒr vereinzelte Anliegen hatten, als es eigentlich schon zu spĂ€t war. Zu erwĂ€hnen gilt es insbesondere die Redaktionsleiterin Lorenzetta Zaugg, die das Projekt angeregt und bis zum Ende betreut hat, sodann Schulthess Juristische Medien AG, die auf jedes unserer Anliegen im Stile von, «könnte man noch versuchen,  » oder «wĂ€re es nicht eine Idee, wenn  » stets umgehend mit professionellen VorschlĂ€gen und Antworten reagiert haben. Aber auch dem sic-online-Team unter der Leitung unserer Schriftleiterin Barbara Schweizer sei gedankt, denn fĂŒr uns versteht es sich ja von selbst, dass die sic-online das neue Design aufnehmen soll – und so nehmen sie diese Aufgabe nun in Angriff!

Auch im neuen Kleide möchten wir Sie, liebe Leserin und lieber Leser, in der gewohnten Stringenz ĂŒber die sic!-Themen auf dem Laufenden halten. Allen, die dazu in irgendeiner Form beitragen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Wir sind uns bewusst, dass wir Ihnen nicht monatlich ein Heft zustellen könnten, wenn wir uns nicht auf starke Haupt- und MittrĂ€ger, einen grosszĂŒgigen verlegerischen Partner, eine zuverlĂ€ssige Redaktions- und Schriftleitung und eine Gruppe von jĂŒngeren, einsatzwilligen Juristinnen und Juristen verlassen könnten, die die eingehenden Urteile laufend bearbeiten. Eine sic! gĂ€be es auch nicht, wenn wir Ihre BeitrĂ€ge, liebe Autorinnen und Autoren, nicht veröffent|lichen dĂŒrften – ebenso wenig, wie wenn uns von der Seite der Leserschaft nicht Monat fĂŒr Monat ein treues Interesse entgegengebracht wĂŒrde. Wir werden weiterhin unser Bestes tun, um Ihre berechtigten AnsprĂŒche befriedigen zu können.

FĂŒr die Herausgeberschaft der sic!

Mathis Berger, Vorsitzender Herausgeber

 

|ChĂšre lectrice, cher lecteur

Depuis 1997, la sic! n’a pas changĂ© d’aspect. Et depuis lors vous vous demandez si sa couleur est un «gris administratif» ou plutĂŽt un «gris-vert». Si vous avez emmenĂ© la sic! en vacances ou l’avez oubliĂ©e au soleil, vous avez dĂ» constater qu’elle avait pris une autre couleur indescriptible. Le numĂ©ro que vous tenez aujourd’hui dans vos mains se prĂ©sente sous un aspect rafraĂźchi. Nous avons essayĂ© de rĂ©aliser les propositions et vƓux qu’ont Ă©mis l’équipe de rĂ©daction, les promoteurs principaux et autres sponsors, l’imprimeur et les Ă©diteurs, et certains d’entre vous. Mais nous ne voulions pas nous dĂ©barrasser de se qui nous Ă©tait familier; toutefois, un vent de modernitĂ© devait souffler sur la sic!. Avant que vous ne jugiez par vous-mĂȘme la question de savoir si cet exercice d’équilibriste est rĂ©ussi, nous voudrions attirer votre attention sur quelques points.

L’orientation de la sic! et la qualitĂ© du traitement de ses contenus restent bien sĂ»r identiques. Toutefois, les contributions Ă  discuter, qui se trouvent dĂ©sormais aprĂšs les articles et avant la jurisprudence, ont changĂ© de place. Ce dĂ©placement tient compte du fait qu’ils constituent gĂ©nĂ©ralement de «petits articles». Nous voulons remercier ici les auteures et les auteurs de ces contributions, qui sont souvent stimulantes et captivantes, pour leur grand engagement. Nous espĂ©rons que ces contributions possĂšderont ainsi une visibilitĂ© accrue, et nous nous rĂ©jouissons d’ores et dĂ©jĂ  s’il en rĂ©sulte que des dĂ©bats sur des sujets importants trouvent place dans la sic!.

Nos autres modifications portent sur l’apparence de la revue. La couleur de la couverture est devenue un peu plus claire – nous vous laissons Ă  nouveau le soin de dĂ©finir cette couleur, nous pensons quant Ă  nous qu’il s’agit du «vert-sic!». Faute de temps et de soleil, nous n’avons pas encore pu tester comment cette couleur se comporte sous l’influence de la lumiĂšre, mais nous sommes impatients de connaĂźtre vos expĂ©riences. Des Ă©lĂ©ments graphiques, notamment dans la table des matiĂšres et au dĂ©but de chaque chapitre, doivent permettre de visualiser la structure de la sic! par des moyens modernes.

En ce qui concerne la disposition du texte, nous avons maintenu les trois colonnes habituelles; la police des caractĂšres est restĂ©e la mĂȘme. AprĂšs examen des alternatives, nous avons acquis la conviction que c’est prĂ©cisĂ©ment en raison de ces caractĂ©ristiques que la sic! se lit de maniĂšre trĂšs agrĂ©able et rapide. Dans la disposition du texte, nous avons introduit une autre Ă©criture pour les titres. L’utilisation de diffĂ©rentes polices de caractĂšres a Ă©tĂ© toutefois limitĂ©e Ă  cer|tains points peu nombreux, pour favoriser une visualisation aisĂ©e.

Nous voulons attirer votre attention sur deux autres nouveautés dans la partie «jurisprudence»: les résumés des considérants ne sont plus dans la marge à cÎté du texte de la décision, mais sont désormais placés avant la décision. Nous voulons ainsi en améliorer la lisibilité. En présence de décisions plus longues en particulier, la lecture des résumés des considérants ne nécessite plus de feuilleter plusieurs pages, puis de revenir en arriÚre pour lire le texte de la décision. De plus, les numéros des considérants sont désormais imprimés en gras dans le texte des décisions; vous ne devrez plus vous énerver de devoir parcourir une décision en entier pour trouver le considérant cité.

Une telle modification du «design» de la sic! nĂ©cessite de nombreux travaux prĂ©alables. Nous avons eu besoin de nombreuses propositions, de pas mal d’énergie et de beaucoup de travail de conviction, et quelques discussions ont eu lieu avant que nous nous risquions de vous prĂ©senter le rĂ©sultat. Nous sommes d’avis que cela en a valu la peine! Nous sommes maintenant d’autant plus impatients de connaĂźtre votre opinion.

Nos remerciements vont Ă  tous ceux et celles qui se sont particuliĂšrement engagĂ©s pour ce projet, qui, malgrĂ© toutes les discussions, ne se sont pas laisser dĂ©vier du but, et qui avaient encore une oreille ouverte pour les demandes individuelles, mĂȘme lorsqu’il Ă©tait en principe dĂ©jĂ  trop tard pour cela. Nous pouvons en particulier mentionner Lorenzetta Zaugg, directrice de la rĂ©daction, qui est l’initiatrice du projet et qui l’a conduit Ă  terme, de mĂȘme que Schulthess MĂ©dias Juridiques SA, qui ont toujours rĂ©agi avec des rĂ©ponses professionnelles Ă  nos demandes du genre de «ne pourrait-on pas aussi essayer,  » ou «ne serait-il pas une idĂ©e de  ». Mais nous devons aussi remercier l’équipe de sic-online, sous la direction de notre rĂ©dactrice en chef Barbara Schweizer, car il coule de source pour nous que la sic-online va reprendre le nouveau design, et c’est pourquoi ils se sont attelĂ©s Ă  cette tĂąche!

ChĂšres lectrices, chers lecteurs, ce changement de look ne modifie en rien la rigueur avec laquelle nous voulons vous tenir informĂ©s dans les domaines qui sont ceux de la sic!. Nous remercions ici cordialement tous ceux qui y contribuent Ă  un titre ou Ă  un autre. Nous sommes conscients que nous ne pourrions pas vous remettre mensuellement un fascicule si nous ne pouvions pas compter sur de puissants sponsors, sur une maison d’édition gĂ©nĂ©reuse, sur une direction de rĂ©daction efficace et sur un groupe de jeunes juristes de bonne volontĂ© qui travaillent les jugements qui nous parviennent. ChĂšres auteures, chers auteurs, la sic! n’existerait pas non plus si nous ne pouvions pas publier vos contributions, il en serait de mĂȘme si nos lecteurs ne nous portaient |pas mois pour mois un intĂ©rĂȘt fidĂšle. Nous continuerons Ă  l’avenir de faire de notre mieux pour satisfaire vos exigences lĂ©gitimes.

Pour les directeurs de la publication

Mathis Berger, Président

2011 Ausgabe 1