Der in den Mitgliedstaaten massiv regulierte Gesundheitsbereich soll nach dem Willen der EuropĂ€ischen Kommission stĂ€rker fĂŒr den Wettbewerb geöffnet werden. Das komplette kartellrechtliche Instrumentarium wird zu diesem Zweck eingesetzt. Neben dem traditionellen Fokus auf BeschrĂ€nkungen des Parallelhandels mit Arzneimitteln ist nunmehr mit der Anwendung des Missbrauchsverbots auf den Erwerb eines ImmaterialgĂŒterrechts neues Terrain betreten worden. Der Beitrag beleuchtet die neueste Rechtsprechung in beiden Feldern sowie die Entwicklungen in den DurchsetzungsaktivitĂ€ten der Kommission nach der Sektoruntersuchung des Pharma-Bereiches.
Le domaine de la santĂ©, massivement rĂ©gulĂ© dans les Etats membres, doit ĂȘtre davantage ouvert Ă la concurrence selon le vĆu de la Commission europĂ©enne. La palette entiĂšre des instruments du droit des cartels est utilisĂ©e Ă cet effet. Outre lâattention habituellement portĂ©e aux restrictions aux importations parallĂšles des produits pharmaceutiques, on en vient dĂ©sormais Ă recourir Ă lâinterdiction des abus lors de lâacquisition dâun droit de propriĂ©tĂ© intellectuelle. La prĂ©sente contribution tente dâĂ©clairer la derniĂšre jurisprudence rendue en la matiĂšre, ainsi que les mesures prises par la Commission aprĂšs lâenquĂȘte consacrĂ©e au domaine pharmaceutique.
Beatriz Conde Gallego / Rupprecht Podszun | 2011 Ausgabe 2