Der EigentĂŒmer eines (Sport-)Stadions hat die Möglichkeit, das Recht zur Benennung seines Stadions, das sog. Naming Right, entgeltlich an einen kommerziellen Werbepartner zu vergeben. Dieser Werbepartner hat ein betriebswirtschaftliches Interesse daran, dass die von ihm gewĂ€hlte Stadionbezeichnung in der Ăffentlichkeit möglichst hĂ€ufig in Erscheinung tritt. Insbesondere bei der Berichterstattung in den Medien ĂŒber die in den Sportstadien stattfindenden Sportveranstaltungen werden die kommerzialisierten Namen der Sportstadien in der Regel aber uneinheitlich verwendet, oder die Stadien werden weiter mit den historischen Bezeichnungen genannt (z.B. wird beim Berner Eishockey-Stadion weiterhin vom Allmendstadion und nicht von der PostFinance-Arena gesprochen). Im folgenden Beitrag wird geprĂŒft, ob und auf welche privat- und öffentlich-rechtlichen Normen sich ein Anspruch des StadioneigentĂŒmers oder dessen Werbepartners auf Nennung von kommerziellen Stadionnamen durch Medien stĂŒtzen liesse.
Le propriĂ©taire dâun stade a la possibilitĂ© dâaccorder Ă un partenaire commercial, contre rĂ©munĂ©ration, le droit de donner un nom Ă son stade («Naming Right»). Ce partenaire commercial a un intĂ©rĂȘt Ă©conomique Ă ce que le nom du stade apparaisse autant que possible en public. Notamment lors de reportages dans les mĂ©dias au sujet dâĂ©vĂ©nements sportifs organisĂ©s dans ces stades, les noms commercialisĂ©s sont frĂ©quemment utilisĂ©s de façon non uniforme; il arrive Ă©galement que les stades soient toujours dĂ©signĂ©s par leurs noms historiques (p. ex. le stade de hockey de Berne est rĂ©guliĂšrement appelĂ© «stade de lâAllmend» et non «arĂšne PostFinance»). La prĂ©sente contribution examine sâil existe un droit du propriĂ©taire ou de son partenaire commercial Ă lâutilisation correcte du nom de son stade par les mĂ©dias et, le cas Ă©chĂ©ant, quelles sont les dispositions de droit privĂ© et public qui pourraient fonder un tel droit.
Reto Arpagaus / Simon Osterwalder / Marcel BrĂŒlhart | 2012 Ausgabe 1