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Bibliographie

Geistiges Eigentum oder im Englischen Intellectual Property (IP) ist ein spannendes, aktuelles und für alle Beteiligten nicht ganz triviales Thema. Rein ökonomisch gesehen geht es darum, Gütern, bei denen aufgrund ihrer immateriellen Natur ein Marktversagen analog demjenigen bei öffentlichen Gütern auftritt, die Handelbarkeit über einen Markt zu ermöglichen. Erst wenn es einen solchen Markt gibt, haben Private einen Anreiz, in die Entwicklung solcher Güter zu investieren. Viele Unternehmen, insbesondere KMU, bekommen beim Stichwort «geistiges Eigentum» ein schlechtes Gewissen, weil sie zwar wissen, dass dies ein Thema ist, um das sie sich kümmern sollten, es aber immer wieder auf die lange Bank schieben. Da kommt ein Buch mit einem auch für Vielbeschäftigte noch zu bewältigenden Umfang von 154 Seiten und dem Untertitel «Wie IP aufgebaut, bewirtschaftet und wertschöpfend eingesetzt wird» eigentlich wie gerufen.

Hansueli Stamm / Peter Münch / Hella Ziese (Hg.) | 2012 Ausgabe 10