Mitte 2011 hat die EuropĂ€ische Kommission ein GrĂŒnbuch ĂŒber den Online-Vertrieb von audiovisuellen Werken vorgestellt, das Massnahmen anregt, um den Chancen und Herausforderungen fĂŒr den digitalen Binnenmarkt besser gerecht zu werden. Die Ăberlegungen diskutieren die Problematik des Urheberrechts im Internetzeitalter sehr breit und gehen damit ĂŒber die audiovisuellen Werke hinaus; neben spezifischen Anpassungen von Regulierungen kommt die Schaffung eines unionsweiten Urheberrechtskodexes oder eines fakultativen Urheberrechtstitels zur Sprache. Weil diese Themen kontrovers beurteilt werden, ist es bisher noch nicht zu konkreten FolgevorschlĂ€gen gekommen.
A la fin du second semestre 2011, la Commission europĂ©enne a prĂ©sentĂ© un livre vert sur lâexploitation en ligne dâĆuvres audiovisuelles. Incitant Ă prendre des mesures afin de mieux tenir compte des chances et des dĂ©fis du marchĂ© unique numĂ©rique, le livre vert ouvre, par-delĂ lâaudiovisuel, une large discussion sur la problĂ©matique du droit dâauteur Ă lâĂšre dâinternet; outre des adaptations spĂ©cifiques des rĂ©glementations, il Ă©voque la crĂ©ation dâun Code europĂ©en du droit dâauteur ou dâun titre de droit dâauteur facultatif. Manifestement, ces thĂšmes sont controversĂ©s, raison pour laquelle la discussion nâaboutit pas encore Ă des propositions concrĂštes.
Rolf H. Weber | 2012 Ausgabe 11