Die Bereitstellung von anklickbaren Links auf einer Internetseite zu urheberrechtlich geschĂŒtzten Werken auf einer anderen Seite ist zulĂ€ssig i.S.d. Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29/EG, wenn die verlinkten BeitrĂ€ge frei zugĂ€nglich sind und daher kein neues Publikum geschaffen wird. Dies gilt selbst dann, wenn der Nutzer den Eindruck erlangt, dass der verlinkte Inhalt auf der Ausgangsseite erscheine. Anders wĂ€re der Fall zu beurteilen, wenn durch den Link ZugangsbeschrĂ€nkungen der Ursprungsseite umgangen wĂŒrden, dann sei die Erlaubnis des Urheberrechtsinhabers erforderlich.
Einem Mitgliedstaat steht nicht das Recht zu, dem Inhaber von Urheberrechten einen weitergehenden Schutz zu gewÀhren, als von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2001/29 vorgesehen.
La fourniture de liens cliquables sur un site Internet vers des Ćuvres protĂ©gĂ©es par le droit dâauteur sur un autre site est lĂ©gale selon lâart. 3 al. 1 de la directive 2001/29/CE, si les articles liĂ©s sont librement disponibles et donc pas de public nouveau est créé. Ce principe sâapplique mĂȘme dans le cas oĂč les utilisateurs ont lâimpression que le contenu liĂ© se trouve vers le site initial. La situation est diffĂ©rente si des restrictions dâaccĂšs du site dâorigine sont contournĂ©es, dans ce cas lâobtention dâune autorisation du titulaire des droits dâauteur est requise.
Un Ătat membre nâa pas le droit de protĂ©ger plus amplement les titulaires dâun droit dâauteur que prĂ©vu selon lâart. 3 al. 1 de la directive 2001/29/CE.
Birgit Weil | 2014 Ausgabe 7-8