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Forum – Zur Diskussion / A discuter
Ausgehend vom kürzlichen Urteil des Bundesgerichtes 4A_443/2015 vom 12. April 2016 befasst sich der vorliegende Diskussionsbeitrag mit den lauterkeitsrechtlichen Grenzen von Preisvergleichen in der Werbung, insbesondere wenn diese Superlativcharakter annehmen (wie z.B. die Bewerbung mit dem Slogan «Tiefstpreise»). Obwohl eine gewisse Strenge bei der Beurteilung dieser Werbeform angebracht ist, sind die Autoren der Ansicht, dass die lauterkeitsrechtliche Praxis hinsichtlich Tiefst- und Tiefpreisgarantien, die mit einem Rückerstattungsversprechen gegenüber dem Abnehmer verbunden werden, gelockert werden sollte.
Simon Roth / Michael Zeller | sic! 2016 Ausgabe 9