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Bibliographie
Eine Arbeit über Markenparodie kann und muss sich auch mit dem ­allgemeinen Begriff der Parodie befassen. Wie der Autor im 1. Teil festhält, sei es angesichts der verschiedenen «Defini­tionsversuche» nicht möglich, eine «vollständige Definition» vorzunehmen, da es an einer allgemeingül­tigen Definition fehle. Berücksichtigt man jedoch die für diesen Begriff massgebenden sprach- und literaturwissenschaftlichen Befunde, besteht allerdings eine weitgehende Einigkeit über diesen Begriff, wonach die Parodie als Stil­mittel umschrieben wird, die unter ­Verwendung bestehender Vorgaben (1. Merkmal) durch eine Veränderung des Inhalts unter Beibehaltung der Form (2. Merkmal) einen komischen Effekt (3. Merkmal) bewirkt. Der Autor nimmt darauf keinen Bezug, sondern übernimmt für den Begriff der Markenparodie mit relativ kurzer Begründung bestehende Meinungen und geht von einem «weiten Verständnis» aus, wonach die Markenparodie – hinsichtlich des dritten Merkmals – sämtliche […]

Mischa Senn | sic! 2017 Ausgabe 10