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Berichte / Rapports
Algorithmen sind zu unentbehrlichen Werkzeugen auf digitalen Märkten geworden. Ihr Einsatz kann sich positiv auf das Allgemein- und Konsumentenwohl auswirken, aber auch abgestimmtes, wettbewerbswidriges Verhalten fördern, die Wahlfreiheit der Konsumenten einschränken, ja sogar zur Bedrohung für eine pluralistische Gesellschaft werden. Nicht zuletzt, weil algorithmische Marktaktivität manch traditionelles ökonomisches Marktmodell infrage stellt, ist derzeit unklar, ob diese neuen Herausforderungen mit den etablierten Instrumenten des (Kartell-)Rechts bewältigt werden können oder ob es neuer Instrumentarien, etwa einer spezifischen Regulierung, bedarf. Der vorliegende Beitrag analysiert – basierend auf den Ergebnissen eines Workshops – die technischen und ökonomischen Grundlagen, die Konsumentenperspektive, das bereits existierende Fallrecht sowie Praxis und Grundsatzpositionen der Wettbewerbsbehörden.
Peter Georg Picht / Benedikt Freund | sic! 2018 Ausgabe 11