Seit der EinfĂŒhrung des DEMPE-Funktionskonzeptes durch die OECD berechtigt das rechtliche Eigentum an immateriellen Werten aus steuerlicher Sicht nicht mehr automatisch zu einem Ertrag, welcher durch diese Werte erwirtschaftet wurde. Das rechtliche Eigentum ist jedoch nach wie vor ein wichtiger Ausgangspunkt fĂŒr die Zuteilung von immateriellen Werten fĂŒr steuerliche Zwecke und entfaltet somit eine Signalwirkung fĂŒr verschiedene Akteure, inklusive Steuerbehörden. Aus diesem Grund ist es fĂŒr multinationale Konzerne von hoher Relevanz, dass die Vereinnahmung von ErtrĂ€gen aus immateriellen Werten nach dem DEMPE-Funktionskonzept bestimmt wird und diese im besten Fall auch mit der Zuteilung des rechtlichen Eigentums ĂŒbereinstimmt.
Depuis lâintroduction du concept de fonctions DEMPE par lâOCDE, la propriĂ©tĂ© juridique dâactifs incorporels ne donne plus automatiquement droit, dâun point de vue fiscal, Ă un revenu gĂ©nĂ©rĂ© par ces actifs. La propriĂ©tĂ© juridique reste cependant un point de dĂ©part important pour lâattribution dâactifs incorporels Ă des fins fiscales et envoie ainsi un signal fort Ă divers acteurs, y compris aux autoritĂ©s fiscales. Il est par consĂ©quent trĂšs important pour les entreprises multinationales que la perception des revenus provenant dâactifs incorporels soit dĂ©terminĂ©e sur la base du concept de fonctions DEMPE et, dans le meilleur des cas, quâelle concorde avec lâattribution de la propriĂ©tĂ© juridique.
Hubert Stadler / Fabian Berr / Dominik Tompai | sic! 2022 Ausgabe 11