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Forum – Zur Diskussion / A discuter

Gerade im Bereich der geografischen Herkunftsangaben und der damit verbundenen Problematik der IrrefĂŒhrung erscheint die Praxis des Instituts fĂŒr Geistiges Eigentum (IGE) im internationalen Vergleich besonders streng. Anhand des neulich ergangenen Bundesverwaltungsgerichtsentscheides betreffend das Zeichen «AJC presented by Arizona girls (fig.)» sei die bisherige Rechtsprechung zusammengefasst. Zudem sei bezĂŒglich zusammengesetzten Zeichen, welche ein Element mit geografischem Gehalt enthalten, die Frage gestellt, ob solche Zeichen aufgrund des einzelnen Elements als Herkunftsangaben aufzufassen sind und deshalb nur im Falle einer sog. Yukon-Fallgruppe des Bundesgerichts die TĂ€uschungsgefahr ausgeschlossen werden kann oder aber ob solche Marken unter UmstĂ€nden nicht allein aufgrund des Gesamteindrucks keine Herkunftserwartung zu erwecken vermögen.

Marco Bundi | 2009 Ausgabe 9