Erfolgt die Kritik am Einsatz des Kennzeichens eines Wettbewerbteilnehmers unter Verwendung eben dieses Kennzeichens in abgeĂ€nderter Form, stellt sich die Frage, wie viel und welche Art Parodie die MeinungsĂ€usserungsfreiheit zulĂ€sst bzw. ob durch Kritik in dieser Form das Persönlichkeitsrecht des Wettbewerbteilnehmers verletzt und er in unlauterer Art und Weise herabgesetzt wird. Der Einzelrichter entschied im Massnahmeverfahren betreffend «Davidoff» gegen «Davideath» anlĂ€sslich der BestĂ€tigungsverhandlung zugunsten der MeinungsĂ€usserungsfreiheit. Das Urteil wurde mĂŒndlich eröffnet und begrĂŒndet. Die wesentlichen ErwĂ€gungen werden in diesem Beitrag zusammengefasst.
Lorsquâun tiers emploie le signe distinctif dâune entreprise sous une forme modifiĂ©e pour en critiquer lâutilisation, on doit alors se demander si et dans quelle mesure la libertĂ© dâexpression autorise la parodie, et si cette critique porte atteinte Ă la personnalitĂ© de lâentreprise ou sâil sâagit dâun dĂ©nigrement dĂ©loyal. Dans lâaffaire «Davidoff» contre «Davideath», le juge unique a tranchĂ© en faveur de la libertĂ© dâexpression lors de lâaudience dâhomologation. Le jugement a Ă©tĂ© notifiĂ© et motivĂ© oralement. Les considĂ©rants les plus importants sont rĂ©sumĂ©s dans la prĂ©sente contribution.
Andreas Heierli / Salome Wolf | 2010 Ausgabe 5