Cet article examine quelques questions encore peu abordĂ©es concernant les rapports entre lâintelligence artificielle et le droit dâauteur: dâabord lâapplication de la clause gĂ©nĂ©rale de lâart. 10 al. 1 LDA aux actes dâutilisation dâĆuvres prĂ©existantes Ă des fins dâentraĂźnement de lâIA, ensuite les questions de droit international privĂ© concernant ces actes, enfin lâassimilation dâun output Ă un objet de la nature ou Ă un objet de consommation courant sâagissant de la protection du droit dâauteur. La contribution sâintĂ©resse aussi Ă ce que pourrait apporter la mise en Ćuvre de la motion Gössi 24.4596, notamment pour les deux premiĂšres questions.
Dieser Artikel befasst sich mit einigen bisher noch wenig behandelten Fragen zum VerhĂ€ltnis zwischen kĂŒnstlicher Intelligenz (KI) und Urheberrecht. Dabei geht es erstens um die Anwendung der allgemeinen Bestimmung von Art. 10 Abs. 1 URG auf Handlungen zur Verwendung bestehender Werke fĂŒr das KI-Training, zweitens um Fragen des internationalen Privatrechts im Zusammenhang mit diesen Handlungen und drittens um die Gleichsetzung des Outputs mit einem Gegenstand der Natur oder einem gewöhnlichen Konsumgegenstand in Bezug auf den Urheberrechtsschutz. Des Weiteren wird im Beitrag die Frage gestellt, was die Umsetzung der Motion Gössi 24.4596 insbesondere zu den ersten beiden Fragen beitragen könnte.
Vincent Salvadé | 2026 Ausgabe 1