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Berichte / Rapports
Bericht ĂŒber die Tagung «Influencer-Marketing: Zwischen AuthentizitĂ€t und Manipulation â Zu aktuellen Rechtsfragen einer neuen Werbeform» vom 28. November 2019 in ZĂŒrich
Gregory P. Szaboâ | sic! 2020 Ausgabe 5
UWG 3 I b, e; SLK-GS B.6.2. Wird ein Produktetest durchgefĂŒhrt, sind die GrundsĂ€tze der Testkriterien und die Vorgaben fĂŒr eine TestdurchfĂŒhrung zu beachten; nur dann kann von einem «Test» im Sinne des SLK-Grundsatzes gesprochen werden (E. 3 und 4). Werden diese Kriterien nicht beachtet und werden insb. die Konkurrenzprodukte nicht genannt, liegt eine irrefĂŒhrende Angabe bzw. ein unlauterer Vergleich gemĂ€ss Art. 3 Abs. 1 lit. b bzw. lit. e UWG sowie SLK-Grundsatz Nr. B.6 Abs. 2 vor (E. 6).
Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 4
UWG 3 I b, e; SLK-GS B.6.2. Wird ein Produktetest durchgefĂŒhrt, sind die GrundsĂ€tze der Testkriterien und die Vorgaben fĂŒr eine TestdurchfĂŒhrung zu beachten; nur dann kann von einem «Test» im Sinne des SLK-Grundsatzes gesprochen werden (E. 3 und 4). Werden diese Kriterien nicht beachtet und werden insb. die Konkurrenzprodukte nicht genannt, liegt eine irrefĂŒhrende Angabe bzw. ein unlauterer Vergleich gemĂ€ss Art. 3 Abs. 1 lit. b bzw. lit. e UWG sowie SLK-Grundsatz Nr. B.6 Abs. 2 vor (E. 6).
LCD 3 I b, e; CSL-R B.6.2. Lorsquâon effectue un test de produit, il faut tenir compte des principes des critĂšres des tests et des prescriptions dâexĂ©cution du test; ce nâest quâainsi quâon peut parler dâun «test» au sens de la rĂšgle de la CSL (consid. 3 et 4). Si ces critĂšres ne sont pas respectĂ©s et quâen particulier les produits de la concurrence ne sont pas nommĂ©s, il y a une indication fallacieuse ou comparaison dĂ©loyale au sens des art. 3, al. 1er, let. b, respectivement let. e, LCD, ainsi que de la rĂšgle CSL no B.6, al. 2. (consid. 6).
Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 4
Der Gerichtshof der EuropĂ€ischen Union (EuGH) hatte sich im vorliegenden Urteil mit der Relevanz von weniger wahrscheinlichen Verwendungsarten einer Marke im Rahmen der PrĂŒfung von deren Unterscheidungskraft auseinanderzusetzen. Er hat dabei seine bisherige Rechtsprechung, gemĂ€ss welcher es auf die wahrscheinlichste Benutzungweise ankommt, weiter nuanciert. Mit der vorliegenden Entscheidung bezeichnet der EuGH auch praktisch bedeutsame und naheliegende Benutzungsformen in der jeweiligen Branche als bei der PrĂŒfung der Unterscheidungskraft massgeblich.
Patrick R. Schutte | sic! 2020 Ausgabe 4
Seit der Infopaq-Entscheidung von 2009 war absehbar, dass der EuGH im Werkbegriff, wie er den Urheberrechtsrichtlinien der EU zugrunde liegt, einen autonomen Begriff des Unionsrechts erkennt, der in allen Mitgliedstaaten einheitlich auszuÂlegen ist. Seither hat der EuGH die Konturen dieses vollharmonisierten Werkbegriffs â unter Einbezug der damit zusammenhĂ€ngenden qualiÂtativen Schutzvoraussetzungen â in einer Reihe von Entscheidungen ÂnĂ€her umrissen. Mit vorliegendem Urteil stellt er nun klar, dass die dabei entwickelten Kriterien â und keine zusĂ€tzlichen â auch fĂŒr Werke der angewandten Kunst gelten. Die ÂSituation in der EU entspricht damit im Grundsatz jener, die das Schweizer BGer jĂŒngst in seiner Barhocker-Entscheidung skizziert hat.
Fabian Wigger | sic! 2020 Ausgabe 3
Das Thema des diesjĂ€hrigen AIPPI Swiss Day, der im Anschluss an die Generalversammlung der AIPPI Schweiz am 20. Juni 2019 im Hotel St.â
Gotthard in ZĂŒrich stattfand, lautete «Artificial Intelligence â Exploitation through IP Rights». Der auf Englisch durchgefĂŒhrte Anlass stiess beim Publikum â wie bereits der letztjĂ€hrige Anlass zur Blockchain-Technologie â auf reges Interesse.
Peter Bigler | sic! 2020 Ausgabe 3
Susanna Ruder, PatentanwĂ€ltin in Wil SG, prĂ€sentierte zunĂ€chst ausgewĂ€hlte Fragen zum Urteil BPatGer vom 15. Juni 2018, O2015_018, «SchreibgerĂ€t», sowie zum diesbezĂŒglichen Urteil BGer vom 29. Januar 2019, 4A_435/2018 und 4A_441/2018. Betroffen waren ein Schweizer (CH 704â
790 C1) sowie ein europĂ€isches (EP 2497 648 B1) Patent mit fast identischem Inhalt bezĂŒglich eines SchreibgerĂ€ts. Die vom EP beanspruchte Erfindung stammte von Herrn Garinaud, wurde aber an die KlĂ€gerin («Guenat») abgetreten. Die KlĂ€gerin («Guenat») klagte insbesondere auf Nichtigkeit des schweizerischen Patents, das auf die Beklagte («Swiss ÂFinest») registriert war. Als Reaktion auf die Nichtigkeitsklage klagte SwissFinest auf Abtretung des EuropĂ€ischen Patents sowie auf Verletzung ihres Schweizer Patents.
Estelle Seiler | sic! 2020 Ausgabe 3
Une campagne dâinformation menĂ©e par une organisation de protection des consommateurs sur dâĂ©ventuels produits cosmĂ©tiques nocifs ne constitue pas une communication commerciale au sens des RĂšgles CSL (consid. 10, 11).
Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 3
UWG 2; SLK-GS A.3.1. Die sachliche ZustĂ€ndigkeit der SLK beschrĂ€nkt sich auf die PrĂŒfung von Massnahmen im Rahmen der kommerziellen Kommunikation (E. 7â9).
Eine Informationskampagne einer Konsumentenschutzorganisation ĂŒber mögliche schĂ€dliche Kosmetikprodukte stellt keine kommerzielle Kommunikation im Sinne der SLK-GrundsĂ€ze dar (E. 10, 11).
LCD 2; RĂšgle CSL A.3.1. La compĂ©tence matĂ©rielle de la CSL est limitĂ©e Ă lâexamen des mesures dans le cadre de la communication commerciale (consid. 7-9).
Une campagne dâinformation menĂ©e par une organisation de protection des consommateurs sur dâĂ©ventuels produits cosmĂ©tiques nocifs ne constitue pas une communication commerciale au sens des RĂšgles CSL (consid. 10, 11).
Mischa Senn | sic! 2020 Ausgabe 3
Die diesjĂ€hrige Sommertagung im Lake Side ZĂŒrich wurde von Dr. ÂMichael Ritscher geleitet, wĂ€hrend Dr. Christoph Gasser fĂŒr die Organisation verantwortlich war.
Me ÂMichael Ritscher, Dr en droit, a dirigĂ© la journĂ©e qui sâest tenue lâĂ©tĂ© passĂ© au Lake Side Zurich, alors que Me Christoph Gasser, Dr en droit, en a assurĂ© lâorganisation.
Estelle Seiler | sic! 2020 Ausgabe 3
Peter Bigler | sic! 2020 Ausgabe 3
Fabian Wiggerâ | sic! 2020 Ausgabe 3
In diesem Rechtsstreit zwischen Oracle und Google vor US-Gerichten geht es um die Frage, ob bei der Entwicklung des Android-Betriebssystems Urheberrechte an der Java Plattform verletzt wurden. Umstritten ist insbesondere die Frage, ob der sog. Declaration Code und die Struktur, Sequenz und Organisation (SSO) von 37 Java API-Paketen urheberrechtlich geschĂŒtzt sind und deren Nutzung ohne Lizenz eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Zudem prĂŒften die Gerichte, ob das Verhalten von Google als Fair Use qualifiziert werden konnte.
Michael Reinle | sic! 2020 Ausgabe 1
Auch dieses Jahr lud INGRES in die Kartause Ittingen zum traditionellen und wie immer gut besuchten «Ittinger Workshop zum Kennzeichenrecht», und auch dieses Jahr lag die organisatorische Verantwortung beim GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Gasser, wĂ€hrend das Konzept vom PrĂ€sidenten Michael Ritscher stammte, der auch durch den zweitĂ€gigen Workshop fĂŒhrte und das Thema wiederum sowohl aus der Sicht des schweizerischen als auch jener des deutschen und des Unionsrechts beleuchtete.
Vital LĂŒthi | sic! 2020 Ausgabe 1
Auch dieses Jahr lud INGRES in die Kartause Ittingen zum traditionellen und wie immer gut besuchten «Ittinger Workshop zum Kennzeichenrecht», und auch dieses Jahr lag die organisatorische Verantwortung beim GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Gasser, wĂ€hrend das Konzept vom PrĂ€sidenten Michael Ritscher stammte, der auch durch den zweitĂ€gigen Workshop fĂŒhrte und das Thema wiederum sowohl aus der Sicht des schweizerischen als auch jener des deutschen und des Unionsrechts beleuchtete.
Cette annĂ©e encore, lâINGRES (Institut pour la protection de la propriĂ©tĂ© intellectuelle) a tenu son traditionnel «Ittinger Workshop zum Kennzeichenrecht» qui a pu de nouveau compter sur une bonne participation. Comme lâannĂ©e prĂ©cĂ©dente, le directeur, Me Christoph Gasser, Dr en droit, a assurĂ© lâorganisation de la manifestation, alors que le prĂ©sident, Me Michael Ritscher, Dr en droit, en a Ă©laborĂ© le programme. Celui-ci a dirigĂ© ce workshop de deux jours et a mis en Ă©vidence la thĂ©matique abordĂ©e tant Ă la lumiĂšre du droit suisse que de celui du droit allemand et de lâUnion europĂ©enne.
Vital LĂŒthi | sic! 2020 Ausgabe 1
Der EuropĂ€ische Gerichtshof hat entschieden, dass fĂŒr die Verwendung von auch nur sehr kurzen Samples grundsĂ€tzlich die Zustimmung des Produzenten vorliegen muss. Ausnahmen existieren in zwei FĂ€llen: (i.) Das Sample wird verĂ€ndert und so in die neue Aufnahme eingebaut, dass es beim Hören nicht mehr erkennbar ist, oder (ii.) der Produzent bzw. Schöpfer der neuen Aufnahme tritt mit Verwendung des Samples als Zitat in eine «geistige Auseinandersetzung» mit dem ursprĂŒnglichen MusikstĂŒck.
Florian Schmidt-Gabain | sic! 2019 Ausgabe 12
Die Stiftung fĂŒr Konsumentenschutz (BeschwerdefĂŒhrerin) reichte gegen verschiedene öffentlich bekannte Personen Beschwerde ein. Im vorliegenden Fall ging es um einen Post auf der Plattform Instagram vom 6. Mai 2019 von Roger Federer (Beschwerdegegner). Auf der abgebildeten Foto sieht man Roger Federer beim Tennisspielen.
Mischa Senn | sic! 2019 Ausgabe 12
Die Stiftung fĂŒr Konsumentenschutz (BeschwerdefĂŒhrerin) reichte gegen verschiedene öffentlich bekannte Personen Beschwerde ein. Im vorliegenden Fall ging es um einen Post auf der Plattform Instagram vom 12. Mai 2019 der Influencerin Xenia Tchoumi (Beschwerdegegnerin). Auf der abgebildeten Foto sieht man die HĂ€nde der Influencerin mit Produkten von Unternehmen.
Mischa Senn | sic! 2019 Ausgabe 12
Die Stiftung fĂŒr Konsumentenschutz (BeschwerdefĂŒhrerinâ2) reichte gegen verschiedene öffentlich bekannte Personen Beschwerde einâ3. Im vorliegenden Fall ging es um einen Post auf der Plattform Instagram vom 12. Mai 2019 der Influencerin Xenia Tchoumi (Beschwerdegegnerin). Auf der abgebildeten Foto sieht man die HĂ€nde der Influencerin mit Produkten von Unternehmen.
Der Kammer-Entscheid wurde mittels Rekurs angefochten, er ist somit nicht rechtskrÀftig.
Mischa Senn | sic! 2019 Ausgabe 12
Die Stiftung fĂŒr Konsumentenschutz (BeschwerdefĂŒhrerinâ2) reichte gegen verschiedene öffentlich bekannte Personen Beschwerde einâ3. Im vorliegenden Fall ging es um einen Post auf der Plattform Instagram vom 6. Mai 2019 von Roger Federer (Beschwerdegegner). Auf der abgebildeten Foto sieht man Roger Federer beim Tennisspielen.
Der Kammer-Entscheid wurde mittels Rekurs angefochten, er ist somit nicht rechtskrÀftig.
Mischa Senn | sic! 2019 Ausgabe 12
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