Neue Mitgliedstaaten internationaler Konventionen (Datum des Inkrafttretens)
Dans sa prĂ©sentation «Revue de jurisprudence â tour dâhorizon des dĂ©cisions rendues en droit des mĂ©dias en 2009 et 2010», Nicolas Capt, avocat Ă GenĂšve, prĂ©sente deux dĂ©cisions du TF concernant le principe de la transparence et rappelle que, conformĂ©ment Ă la Loi sur la transparence (LTrans), il existe un droit dâaccĂšs gĂ©nĂ©ral aux dĂ©cisions judiciaires mais que ce droit peut souffrir dâexceptions lorsquâun intĂ©rĂȘt gĂ©nĂ©ral prĂ©vaut.
Der Beschwerdegegner (nachfolgend BG) fĂŒhrt an seinem GeschĂ€ft u.a. eine (alte) Tafel, auf welchem die Logos der BeschwerdefĂŒhrerin angebracht sind. Der BG ist kein offizieller Vertreter der genannten Produkte.
vom 6. November 1925 ĂŒber die internationale Eintragung gewerblicher Muster und Modelle, revidiert in London am 2. Juni 1934, in Den Haag am 28. November 1960, ergĂ€nzt durch die Zusatzvereinbarung von Monaco (1961), die ErgĂ€nzungsvereinbarung von Stockholm (1967) und das Protokoll von Genf (1975), geĂ€ndert 1979 und in Genf am 2. Juli 1999.
| 2011 Ausgabe 3
Der in den Mitgliedstaaten massiv regulierte Gesundheitsbereich soll nach dem Willen der EuropĂ€ischen Kommission stĂ€rker fĂŒr den Wettbewerb geöffnet werden. Das komplette kartellrechtliche Instrumentarium wird zu diesem Zweck eingesetzt. Neben dem traditionellen Fokus auf BeschrĂ€nkungen des Parallelhandels mit Arzneimitteln ist nunmehr mit der Anwendung des Missbrauchsverbots auf den Erwerb eines ImmaterialgĂŒterrechts neues Terrain betreten worden. Der Beitrag beleuchtet die neueste Rechtsprechung in beiden Feldern sowie die Entwicklungen in den DurchsetzungsaktivitĂ€ten der Kommission nach der Sektoruntersuchung des Pharma-Bereiches.
Le domaine de la santĂ©, massivement rĂ©gulĂ© dans les Etats membres, doit ĂȘtre davantage ouvert Ă la concurrence selon le vĆu de la Commission europĂ©enne. La palette entiĂšre des instruments du droit des cartels est utilisĂ©e Ă cet effet. Outre lâattention habituellement portĂ©e aux restrictions aux importations parallĂšles des produits pharmaceutiques, on en vient dĂ©sormais Ă recourir Ă lâinterdiction des abus lors de lâacquisition dâun droit de propriĂ©tĂ© intellectuelle. La prĂ©sente contribution tente dâĂ©clairer la derniĂšre jurisprudence rendue en la matiĂšre, ainsi que les mesures prises par la Commission aprĂšs lâenquĂȘte consacrĂ©e au domaine pharmaceutique.
Beatriz Conde Gallego / Rupprecht Podszun | 2011 Ausgabe 2
Neue Mitgliedstaaten internationaler Konventionen (Datum des Inkrafttretens)
Die neue Praxis gilt, wenn ein Patentinhaber, dessen Patent erst nach der ersten Marktzulassung des Erzeugnisses als Arzneimittel erteilt worden ist, fristgerecht ein Gesuch um Erteilung eines ergĂ€nzenden Schutzzertifikats einreicht. Neu kann auch diesem Gesuchsteller ein Zertifikat erteilt werden, selbst wenn im Gesuchszeitpunkt einem oder mehreren anderen Patentinhabern fĂŒr das gleiche Erzeugnis bereits ein Zertifikat erteilt worden ist.
In seiner jĂŒngeren Rechtsprechung hat das Bundesgericht Anlehnungen an fremde Kennzeichen und Ausstattungen wiederholt nicht nur unter dem Titel der Verwechslungsgefahr, sondern auch unter dem Stichwort der Rufausbeutung bzw. der unnötig anlehnenden Werbung i.S.v. Art. 2 bzw. 3 lit. e UWG auf ihre ZulĂ€ssigkeit hin ĂŒberprĂŒft. Der diesjĂ€hrige Ittinger Workshop zum Kennzeichenrecht widmete sich deshalb der Frage, unter welchen Voraussetzungen Kennzeichen durch das lauterkeitsrechtliche Verbot unnötig anlehnender Werbung geschĂŒtzt werden können. Die Veranstaltung fand heuer erstmals unter der Woche statt. Erfreulicherweise nahmen sich dennoch rund 40 Teilnehmer aus der Wissenschaft sowie der Gerichts- und der Anwaltspraxis Zeit, sich bereits an einem Dienstag in der idyllischen Kartause Ittingen einzufinden.
Das unmittelbar bevorstehende Inkrafttreten der neuen â und ersten â eidgenössischen Zivilprozessordnung am 1. Januar 2011 und der ebenfalls anstehende â wenn auch im Datum noch nicht bestĂ€tigte â Start des Bundespatentgerichts (BPatGer) werden dem ImmaterialgĂŒterrechtsprozess ein neues GeprĂ€ge verleihen. Mit einem attraktiven Referenten-Line-up möchten die Veranstalter den Praktiker auf diese teilweise recht weit reichenden VerĂ€nderungen vorbereiten. Sie tun dies mit grossem Erfolg: Die stattliche Zahl von 160 Teilnehmern, die Tagungsleiter Dr. Werner Stieger begrĂŒssen darf, ist dafĂŒr Beleg genug.
Die Tagung widmet sich der Diskussion, wie das PhÀnomen der TÀuschung im Kunstkontext verarbeitet wird und welche rechtlichen Fragen sich dabei stellen.
Die mit Spannung erwartete Entscheidung des Gerichtshofs der EuropĂ€ischen Union zur Frage der Vereinbarkeit des Entwurfes eines Ăbereinkommens ĂŒber das Gericht fĂŒr europĂ€ische Patente und EU-Patente (GEPEUP) könnte umfassende Ănderungen erforderlich machen. Denn die GeneralanwĂ€lte beim Gerichtshof der EuropĂ€ischen Union halten den Entwurf mit geltendem Recht nicht vereinbar. Die GeneralanwĂ€lte schĂŒtteln damit zwar am Fundament des Entwurfes, billigen aber grundsĂ€tzlich die völkerrechtliche Konstruktion, wonach die EU mit dritten Staaten einen alle Beteiligten bindenden Vertrag schliessen kann, um ein in den EU-VertrĂ€gen genanntes Ziel zu erreichen. Auch eine gemeinsame EU-Patentgerichtsbarkeit unter Beteiligung dritter Staaten â unter anderem auch der Schweiz â sehen die GeneralanwĂ€lte als grundsĂ€tzlich vereinbar mit dem EU-Recht an. Dies ist â an sich â eine gute Nachricht.
Doch sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben: Die Minister der 27 Mitgliedsstaaten haben dem EU-Patent auf der Sitzung vom 10. November 2010 wohl den Todesstoss gegeben: Eine Einigung zu der seit Jahren höchst umstrittenen Sprachenregelung kam wieder nicht zu Stande.
La dĂ©cision tant attendue de la Cour de Justice de lâUnion europĂ©enne sur la compatibilitĂ© du projet dâaccord sur la Juridiction du brevet europĂ©en et du brevet communautaire pourrait entraĂźner des modifications importantes. En effet, les avocats gĂ©nĂ©raux auprĂšs de la Cour de Justice sont dâavis que le projet nâest pas compatible avec le droit en vigueur. Ils sâattaquent certes aux bases du projet, mais approuvent en principe la conception selon laquelle lâUE peut conclure avec des Etats tiers une convention ayant force obligatoire pour poursuivre un des buts visĂ©s par les TraitĂ©s de lâUnion. Ils estiment que la constitution dâune juridiction commune pour le brevet europĂ©en avec la participation dâEtats tiers â entre autres la Suisse â est compatible avec le droit de lâUE. Câest en soi une bonne nouvelle.
Toutefois, il ne faut pas crier victoire trop tĂŽt: les ministres des 27 Etats membres ont donnĂ© lâestocade au brevet europĂ©en lors de leur sĂ©ance du 10 novembre 2010. Aucun accord nâa encore Ă©tĂ© trouvĂ© sur la question des langues, qui est largement dĂ©battue depuis de nombreuses annĂ©es.
Eva-Maria Strobel | 2011 Ausgabe 1
Neue Mitgliedstaaten internationaler Konventionen (Datum des Inkrafttretens)
Das Institut hat seine Richtlinien in Markensachen aktualisiert und ergÀnzt. Dabei wurde insbesondere die neuste Rechtsprechung eingearbeitet.
Ab dem 1. Januar 2011 muss jeder Anmelder eines europĂ€ischen Patents, der die PrioritĂ€t einer Voranmeldung in Anspruch nimmt, die Recherchenergebnisse des Voranmeldeamts beim EPA einreichen. Das neu eingefĂŒhrte Verfahren provoziert nicht zuletzt verschiedene praktisch relevante Fragen. Der Beitrag versucht Antworten auf diese Fragen zu geben.
A partir du 1er janvier 2011, chaque dĂ©posant dâun brevet europĂ©en qui revendique la prioritĂ© dâune demande antĂ©rieure doit dĂ©poser auprĂšs de lâOEB les rĂ©sultats des recherches effectuĂ©es par lâoffice auprĂšs duquel la demande antĂ©rieure a Ă©tĂ© dĂ©posĂ©e. Cette nouvelle procĂ©dure soulĂšve plusieurs questions importantes en pratique. Cette contribution essaie de rĂ©pondre Ă ces questions.
Stefan LuginbĂŒhl | 2010 Ausgabe 12
Mit der Verabschiedung des internationalen Standards ISO 10668 «Brand valuation â Requirements for monetary brand valuation» sollen die methodischen Vorgaben zur monetĂ€ren Markenwertmessung auf internationaler Ebene im Sinne einer «Best Practice-Anleitung» vereinheitlicht werden. Der Beitrag stellt den neuen internationalen Standard und seine Anforderungen an die Bewertung sogenannter «Brands» vor. Von Bedeutung ist, dass neben finanzorientierten und verhaltenswissenschaftlichen Aspekten eine materielle rechtliche Analyse zwingend in den Bewertungsprozess einzubeziehen ist.
Les standards internationaux ISO 10668 «Evaluation dâune marque â Exigences pour lâĂ©valuation monĂ©taire dâune marque» visent Ă unifier les critĂšres pour lâĂ©valuation monĂ©taire des marques au niveau international Ă la maniĂšre dâun guide des «best practices». Lâarticle prĂ©sente ce nouveau standard international et les critĂšres pour lâĂ©valuation de ce que lâon nomme les «brands». Il sied de relever quâen plus des aspects financiers et de marketing, il faut obligatoirement inclure une analyse de droit matĂ©riel dans le processus dâĂ©valuation.
JĂŒrg Simon / Patrick Schutte | 2010 Ausgabe 12
Die Möglichkeiten und Grenzen der Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen sind im EuropĂ€ischen Patentrecht bis heute nicht hinreichend geklĂ€rt. Vor diesem Hintergrund hat die PrĂ€sidentin des EuropĂ€ischen Patentamts (EPA) von ihrem Recht Gebrauch gemacht, der Grossen Beschwerdekammer vier Rechtsfragen vorzulegen, welche fĂŒr die Erteilungspraxis des EPA bei computerimplementierten Erfindungen und fĂŒr die Grenzziehung gegenĂŒber der Patentierung von Computerprogrammen «als solchen» von grundsĂ€tzlicher Bedeutung sind. Zur Beantwortung der Vorlagefragen hat sich die Grosse Beschwerdekammer eingehend mit dem Ansatz der Beschwerdekammern des EPA auseinandergesetzt und die bisherige Praxis bestĂ€tigt. Die Entscheidung bringt damit zwar nichts Neues, fasst aber die Rechtslage in wichtigen Streitpunkten zusammen und bringt den Status quo im EuropĂ€ischen Patentrecht auf den Punkt.
En droit europĂ©en des brevets, les limites Ă la brevetabilitĂ© des inventions implĂ©mentĂ©es par ordinateur demandaient une clarification. Par consĂ©quent, la prĂ©sidente de lâOffice EuropĂ©en des Brevets (OEB) a fait usage de son droit de soumettre Ă la Grande Chambre de recours quatre questions de droit dâune importance fondamentale concernant la pratique suivie par lâOEB au sujet de la brevetabilitĂ© des programmes dâordinateurs «en tant que tels». Pour rĂ©pondre Ă ces questions, la Grande Chambre de recours a analysĂ© lâapproche des Chambres de recours de lâOEB et a confirmĂ© leur pratique. La dĂ©cision nâapporte ainsi rien de nouveau, mais rĂ©sume la situation juridique dans un domaine oĂč les divergences de vues sont nombreuses et confirme le status quo en droit europĂ©en des brevets.
Florent Thouvenin | 2010 Ausgabe 11
Am 15. Februar 2010 ist die lange erwartete und aussergewöhnlich umfangreiche Entscheidung G 1/07 zum Patentierungsausschluss chirurgischer Verfahren ergangen, in der die Grenzen dieses Patentierungsausschlusses durch die Grosse Beschwerdekammer des EPA neu gezogen werden. Im vorliegenden Beitrag sollen die wesentlichen Aussagen der Entscheidung vorgestellt und diskutiert werden. Abschliessend werden einige praktische Ăberlegungen zur Abfassung von Patentanmeldungen im medizintechnischen Bereich angestellt.
Le 15 fĂ©vrier 2010, la Grande Chambre de recours de lâOEB a rendu la dĂ©cision G 1/07 sur la question de lâexclusion de la brevetabilitĂ© de procĂ©dĂ©s chirurgicaux. Cette dĂ©cision, longtemps attendue et particuliĂšrement Ă©tendue, a redessinĂ© les frontiĂšres de cette exclusion de la brevetabilitĂ©. La prĂ©sente contribution prĂ©sente les Ă©lĂ©ments essentiels de la dĂ©cision et les discute. En conclusion, on prĂ©sentera quelques rĂ©flexions pratiques relatives Ă la rĂ©daction des demandes de brevet dans le domaine de la technique mĂ©dicale.
Andreas Detken | 2010 Ausgabe 10
Der Schutz des geistigen Eigentums ist fĂŒr europĂ€ische Unternehmen eine der kritischen Herausforderungen, die sich aus der GeschĂ€ftstĂ€tigkeit in China ergeben. WĂ€hrend frĂŒher verbreitet Resignation darĂŒber herrschte, dass eine gerichtliche Durchsetzung von Rechten gegen chinesische Verletzer kaum aussichtsreich war, hat sich der Schwerpunkt in den letzten Jahren verlagert. Es geht inzwischen stĂ€rker darum, das komplexe Instrumentarium der juristischen Möglichkeiten zu verstehen und optimal auszunutzen. Hinzu kommt, dass chinesische Unternehmen inzwischen auch zu strategischen Wettbewerbern beim Aufbau und der Durchsetzung eines IP-Portfolios geworden sind.
La protection de la propriĂ©tĂ© intellectuelle constitue un dĂ©fi de taille pour les entreprises europĂ©ennes face aux activitĂ©s Ă©conomiques de la Chine. Alors quâon se rĂ©signait jusquâĂ maintenant Ă nâentrevoir pratiquement aucune issue judiciaire Ă lâencontre des atteintes en Chine, la tendance est en train de sâinverser. Il sâagit de plus en plus de comprendre les possibilitĂ©s de protection offertes par divers instruments juridiques complexes en vue de les appliquer de maniĂšre optimale. A cela sâajoute que les entreprises chinoises sont dans lâintervalle devenues des concurrents stratĂ©giques dans la constitution et la mise en Ćuvre dâun portefeuille de droits de propriĂ©tĂ© intellectuelle.
Jörg-Michael Scheil / Paolo Beconcini | 2010 Ausgabe 10
Les services Ă valeur ajoutĂ©e peuvent sâavĂ©rer fort dangereux pour le consommateur, eu Ă©gard notamment aux factures parfois exorbitantes qui en dĂ©coulent. AprĂšs avoir cernĂ© la notion de «services Ă valeur ajoutĂ©e» ainsi que ses principaux cas dâapplication, lâauteur passe en revue les dispositions lĂ©gales visant Ă protĂ©ger le consommateur contre ces pratiques, en sâintĂ©ressant plus particuliĂšrement aux derniĂšres modifications lĂ©gislatives entrĂ©es en vigueur en janvier et juillet 2010.
Mehrwertdienste können sich fĂŒr den Konsumenten als höchst gefĂ€hrlich erweisen, insbesondere wenn man die teilweise exorbitanten Rechnungen bedenkt, welche daraus hervorgehen können. Nachdem das Konzept der Mehrwertdienste und die HauptanwendungsfĂ€lle umrissen sind, geht der Autor auf die Rechtsvorschriften ein, die den Schutz des Konsumenten vor solchen Praktiken bezwecken, und widmet sich dabei insbesondere den GesetzesĂ€nderungen, welche im Januar und Juli 2010 in Kraft getreten sind.
Nicolas Dutoit | 2010 Ausgabe 10
Ende MĂ€rz 2010 hat der EuGH drei mit Spannung erwartete Urteile ĂŒber die Benutzung fremder Marken im Rahmen des Keyword-Advertising-Angebots von Google erlassen.
Die Urteile haben klargestellt, dass Google mit seinem Keyword-Advertising-Angebot keine Markenverletzung begeht, obschon das Unternehmen die technischen Voraussetzungen zur VerfĂŒgung stellt, damit Werbekunden fĂŒr das Aufschalten der von ihnen bezahlten Anzeigen Zeichen als Keyword auswĂ€hlen können, die mit geschĂŒtzten Marken Dritter identisch oder Ă€hnlich sind.
GeklĂ€rt hat der EuGH auch, dass im Unterschied zu Google dessen Werbekunden sehr wohl selbstĂ€ndige Markenverletzungen begehen können und der Inhaber einer Marke es einem Werbenden insbesondere verbieten kann, mit einem Keyword, das vom Werbenden im Rahmen eines Keyword-Advertising-Angebots ohne die Zustimmung des Markeninhabers ausgewĂ€hlt wurde und das mit der betroffenen Marke identisch oder Ă€hnlich ist, fĂŒr Waren oder Dienstleistungen zu werben, die mit den von der Marke geschĂŒtzten Produkten identisch oder gleichartig sind, wenn aus der Werbeanzeige nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die beworbenen Produkte vom Inhaber der Marke oder von einem Dritten stammen, also Verwechslungsgefahr vorliegt. FĂŒr eine Markenverletzung ist nicht erforderlich, dass das umstrittene Keyword auch in der eingeblendeten Werbeanzeige erscheint.
Weitgehend offen liess der EuGH die Frage, ob Google zwar nicht wegen einer eigenen Markenverletzung, aber als Teilnehmer an den möglicherweise markenverletzenden Handlungen seiner Werbekunden verantwortlich gemacht werden kann, oder ob sich der Suchmaschinenanbieter erfolgreich auf die einschlÀgigen Bestimmungen der europÀischen E-Commerce-Richtlinie berufen kann, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Verantwortlichkeit auch als Teilnehmer ausschliesst.
La CEJ a rendu fin mars 2010 trois dĂ©cisions qui Ă©taient attendues avec impatience quant Ă lâutilisation de marques appartenant Ă des tiers dans le cadre de lâoffre de publicitĂ© Ă partir de mots clĂ©s de Google.
Ces arrĂȘts ont prĂ©cisĂ© que Google ne commet aucune violation du droit des marques avec son offre de publicitĂ© Ă partir de mots clĂ©s, bien que lâentreprise mette les outils techniques Ă disposition permettant aux annonceurs de choisir des signes qui sont identiques ou semblables Ă des marques de tiers comme mots clĂ©s pour faire apparaĂźtre leurs annonces.
La CEJ a aussi prĂ©cisĂ© quâĂ la diffĂ©rence de Google, les annonceurs peuvent fort bien porter atteinte aux marques dâautrui, de maniĂšre indĂ©pendante. Le titulaire dâune marque peut en particulier interdire Ă lâannonceur de faire de la publicitĂ© pour des produits ou des services identiques ou semblables Ă ceux protĂ©gĂ©s par la marque, lorsque lâannonceur utilise dans le cadre dâun service de rĂ©fĂ©rencement un mot clĂ© qui a Ă©tĂ© choisi sans le consentement du titulaire de la marque et qui est identique ou semblable Ă la marque en question, que la publicitĂ© ne permet pas ou que difficilement de reconnaĂźtre que les produits prĂ©sentĂ©s proviennent du titulaire de la marque ou dâun tiers et que, dĂšs lors, il existe un risque de confusion. La violation de la marque ne prĂ©suppose pas que le mot clĂ© litigieux apparaisse Ă©galement dans lâannonce publicitaire affichĂ©e.
La CJE a laissĂ© en grande partie ouverte la question de savoir si Google ne peut pas ĂȘtre rendu responsable dâune violation de la marque non pas comme auteur principal, mais en tant que participant aux activitĂ©s de ses annonceurs qui violent le cas Ă©chĂ©ant la marque, ou si le fournisseur du moteur de recherche peut invoquer avec succĂšs les dispositions correspondantes de la Directive sur le commerce Ă©lectronique, qui excluent Ă certaines conditions une responsabilitĂ© en tant que participant Ă©galement.
Heike Schulz / Simon Holzer | 2010 Ausgabe 9
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