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Berichte / Rapports


KĂŒnstliche Intelligenz wird nicht mehr nur als Hilfsmittel bzw. Teil einer Erfindung eingesetzt, sondern ist bereits so weit fortgeschritten, dass sie die Erfindung selbst generiert. Wenig ĂŒberraschend stellt dies das Patentrecht – wie fast jede technische Entwicklung – vor Herausforderungen. Zentral ist dabei die Frage, ob der Computer (die kĂŒnstliche Intelligenz) als Erfinder benannt werden kann. Diese Frage war auch Gegenstand der Entscheidung 8/20, in welcher der Computer – gemĂ€ss dem klaren Wortlaut des europĂ€ischen PatentĂŒbereinkommens – als nicht menschlich gilt und ihm die Erfindereigenschaft abgesprochen wird.

L’intelligence artificielle n’est plus seulement utilisĂ©e comme auxiliaire ou comme partie d’une invention, mais elle est dĂ©jĂ  tellement Ă©voluĂ©e qu’elle gĂ©nĂšre elle-mĂȘme l’invention. Sans surprise, cela pose des dĂ©fis au droit des brevets, comme c’est le cas pour presque tous les dĂ©veloppements techniques. La question centrale est de dĂ©terminer si l’ordinateur (l’intelligence artificielle) peut ĂȘtre dĂ©signĂ© comme inventeur. Cette question est au cƓur de la dĂ©cision 8/20, qui stipule que l’ordinateur n’est pas considĂ©rĂ© comme un humain et se voit refuser la qualitĂ© d’inventeur; le texte de la Convention sur le brevet europĂ©en le prĂ©cise Ă©galement clairement.

Vera Vallone | sic! 2023 Ausgabe 3





Die Entscheidung T 1234/17 der Technischen Beschwerdekammer des EPA betrifft ein von der ADIDAS AG zum Patent angemeldetes Verfahren zur Anpassung eines Schuhs an die individuelle Gangart, wobei diese mittels physiologischer Daten, die durch Sensoren gewonnen werden, bestimmt wird.
Die Beschwerdekammer setzte sich insbesondere mit der Frage auseinander, ob die blosse Zuordnung von durch Sensoren gewonnenen Daten zu einer Gangartkategorie das patentrechtliche Erfordernis der TechnizitĂ€t erfĂŒllt.

La dĂ©cision T 1234/17 de la chambre de recours technique de l’OEB concerne une demande de brevet dĂ©posĂ©e par ADIDAS AG pour un procĂ©dĂ© visant Ă  adapter une chaussure Ă  la dĂ©marche individuelle, qui sera dĂ©terminĂ©e au moyen de donnĂ©es physiologiques obtenues par des capteurs.
La chambre de recours s’est notamment penchĂ©e sur la question de savoir si la simple attribution de donnĂ©es obtenues par des capteurs Ă  un type de dĂ©marche remplissait l’exigence de technicitĂ© prĂ©vue par le droit des brevets.

Stefan Kohler | sic! 2023 Ausgabe 2





Die Beschwerde richtete sich gegen die Entscheidung der PrĂŒfungsabteilung, eine von SWISS RE eingereichte europĂ€ische Patentanmeldung wegen mangelnder erfinderischer TĂ€tigkeit zurĂŒckzuweisen. Die Erfindung bezog sich auf ein computerimplementiertes Verfahren zur Verwaltung der Finanzierung von Katastrophenhilfsmassnahmen und beanspruchte insbesondere eine Kapitalauszahlung in AbhĂ€ngigkeit von einem parametrischen Index, der sich auf Informationen ĂŒber Katastrophenereignisse bezieht. Die Kammer war der Ansicht, dass dieses Merkmal keine technischen Überlegungen erfordere und konnte keine Schwierigkeiten bei der Implementierung des Verfahrens auf einem allgemeinen vernetzten Computer erkennen. Daher musste die Patentanmeldung nach Artikel 56 EPÜ zurĂŒckgewiesen werden und auch die Beschwerde wurde zurĂŒckgewiesen. Die Kammer vertrat die Auffassung, dass es Sache des BeschwerdefĂŒhrers ist, zu begrĂŒnden, warum eine technische Wirkung vorliegt oder warum technische ErwĂ€gungen im Spiel sind und dass nicht die PrĂŒfungsabteilung beweisen muss, dass ein Merkmal nicht technisch ist. Letzteres kĂ€me einer Definition des Begriffs «technisch» gleich, was die Kammern stets abgelehnt haben.

Le recours Ă©tait dirigĂ© contre la dĂ©cision de la division d’examen de rejeter une demande de brevet europĂ©en dĂ©posĂ©e par SWISS RE pour dĂ©faut d’activitĂ© inventive. L’invention portait sur un procĂ©dĂ© mis en Ɠuvre sur ordinateur pour gĂ©rer le financement de mesures d’aide en cas de catastrophe. Le demandeur revendiquait notamment une mĂ©thode de versement de capital en fonction d’un indice paramĂ©trique, qui serait obtenu Ă  partir d’informations relatives Ă  des catastrophes. La chambre de recours a estimĂ© que cette caractĂ©ristique ne nĂ©cessitait pas de considĂ©rations techniques et n’a identifiĂ© aucune difficultĂ© pour la mise en Ɠuvre du procĂ©dĂ© sur un quelconque ordinateur en rĂ©seau. Par consĂ©quent, la demande de brevet devait ĂȘtre rejetĂ©e en vertu de l’art. 56 CBE, et le recours a Ă©galement Ă©tĂ© rejetĂ©. La chambre a estimĂ© qu’il appartenait au recourant de justifier l’existence d’un effet technique ou l’implication de considĂ©rations techniques, et qu’il ne relevait pas de la responsabilitĂ© de la division d’examen de prouver qu’une caractĂ©ristique n’était pas technique. Apporter une telle preuve reviendrait Ă  dĂ©finir le terme «technique», ce que les chambres ont toujours refusĂ© de faire.

Philip Kerpen / Alfred Köpf | sic! 2023 Ausgabe 1





Prof. Dr., PrĂ€sident des Schweizer Forum fĂŒr Kommunikatinsrecht (SF-FS). Beim abgedruckten Text handelt es sich um eine leicht angepasste Fassung der BegrĂŒssung zum Festakt zum 75. JubilĂ€um des SF-FS am 1. Juli 2022 im Zentrum Paul Klee in Bern.

Reto M. Hilty | sic! 2022 Ausgabe 12



Danke fĂŒr die freundliche BegrĂŒssung und die ehrenvolle Einladung, die Keynote an diesem JubilĂ€umsforum zu halten. Das Schweizer Forum fĂŒr Kommunikationsrecht (SF-FS) feiert dieses Jahr ein stolzes JubilĂ€um: 75 Jahre. Dazu herzliche Gratulation!

Nathalie Wappler | sic! 2022 Ausgabe 12



Das Datenschutzrecht in der EU ist mittlerweile sehr differenziert und umfasst sowohl primĂ€r- als auch sekundĂ€rrechtliche Vorgaben, welche auch fĂŒr die Schweiz von Bedeutung sind. Nachfolgend werden die Rechtsgrundlagen in der EU skizziert, bevor die Mechanismen der Implikationen des EU-Rechts fĂŒr die Schweiz aufzeigt werden und auf die von der Rechtsprechung des EuGH bislang erörterten Themata hingewiesen wird. Deutlich wird damit, dass die Schweiz sehr wohl von den Rechtsentwicklungen in der Union durchaus in bedeutender Weise betroffen ist.

La lĂ©gislation applicable Ă  la protection des donnĂ©es dans l’UE est dĂ©sormais trĂšs diversifiĂ©e et comprend des dispositions, tant de droit primaire que de droit dĂ©rivĂ©, qui revĂȘtent Ă©galement une importance pour la Suisse. Le prĂ©sent article esquisse ci-aprĂšs les bases juridiques au sein de l’UE, avant d’illustrer par quels mĂ©canismes le droit de l’UE a des implications pour la Suisse et d’évoquer, enfin, les thĂšmes abordĂ©s jusqu’ici par la jurisprudence de la CJUE. Il apparaĂźt ainsi clairement que la Suisse est bel et bien concernĂ©e de maniĂšre significative par les dĂ©veloppements juridiques au sein de l’Union europĂ©enne.

Astrid Epiney | sic! 2022 Ausgabe 12



Neben Frau Prof. Dr. Astrid Epiney von der UniversitĂ€t Fribourg und Herrn Prof. Dr. Urs Gasser von der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen, welche beide zuvor ihre Inputs vorgetragen hatten, stiessen fĂŒr die erste Paneldiskussion zum Thema Datenschutz weitere Personen hinzu. Auf den roten StĂŒhlen, welche in einem Halbkreis auf dem Podium angeordnet worden waren, nahmen Platz: Martin Steiger von der Digitalen Gesellschaft, Richard Eisler, GrĂŒnder und CEO von Comparis, und Dr. Anna Zeiter, welche die Ämter Chief Privacy Officer und DPO bei ebay bekleidet. Links und rechts von ihnen sassen David Rosenthal und Prof. Dr. Florent Thouvenin, welche die Diskussion leiteten.

Anna Brand / Mounia Stocker | sic! 2022 Ausgabe 12



Medien sollen auch in Zukunft ihre demokratiepolitische Funktion erfĂŒllen können. DafĂŒr ist keine stĂ€rkere Regulierung notwendig. Vielmehr gilt es zu eruieren, mit welchen Medienförderungsinstrumenten die Rahmenbedingungen fĂŒr eine vielfĂ€ltige und qualitativ hochwertige Medienlandschaft geschaffen werden können.

Les mĂ©dias doivent pouvoir continuer Ă  remplir leur fonction dĂ©mocratique. À cet effet, il n’est pas nĂ©cessaire de renforcer la rĂ©glementation. Il s’agit plutĂŽt de dĂ©terminer quels sont les instruments de promotion des mĂ©dias qui permettent de crĂ©er les conditions-cadres nĂ©cessaires Ă  un paysage mĂ©diatique diversifiĂ© et de qualitĂ©.

Bernard Maissen | sic! 2022 Ausgabe 12



Journalisten und Medien bilden die «vierte Macht» im Staat: sie erfĂŒllen eine Aufpasser-Funktion von ausserhalb. DarĂŒber hinaus wirken sie ordnend auf unser Denken und Deuten – im Folgenden «Sensemaking» genannt – und dadurch wohlstandsfördernd. Dieser Aufsatz stiftet eine neue Sichtweise fĂŒr das «Wieso» und «Was» einer Basisfinanzierung von Journalisten, Redaktionen und Titeln. Er beschĂ€ftigt sich nicht mit dem «Wie».

Les journalistes et les mĂ©dias constituent le «quatriĂšme pouvoir» de l’État: ils remplissent une fonction externe de surveillance. Ils remettent par ailleurs de l’ordre dans nos pensĂ©es et nos interprĂ©tations, un processus appelĂ© ci-aprĂšs «sensemaking» (construction de sens), et favorisent ainsi la prospĂ©ritĂ©. Le prĂ©sent article apporte un nouveau regard sur les raisons et le contenu d’un financement de base des journalistes, des rĂ©dactions et des titres de presse. Il ne traite pas de la forme que doit prendre ce financement.

Bea Knecht | sic! 2022 Ausgabe 12



Die Leitung der Paneldiskussion zum Medienrecht mit den Referierenden ĂŒbernahmen Dr. Andreas Meili und Dr. Rena Zulauf. Die Diskussion wurde mit dem – in der juristischen Welt noch eher unbekannten – Begriff des Sensemaking eingeleitet. Zulauf hielt fest, dass Juristinnen und Juristen bei wertvollen Informationen von öffentlichen Interessen sprechen, wĂ€hrend Medienwissenschaftlerinnen und Medienwissenschaftler diese mit dem Begriff der Relevanz umschreiben. Es stelle sich jedoch die Frage, was relevant sei und was man regulieren möchte. Weiter sei auch fraglich, ob man bei dieser Regulierung bei den Mediengattungen, den Medienunternehmen oder bei den Inhalten anknĂŒpfen sollte.

Anna Brand / Mounia Stocker | sic! 2022 Ausgabe 12



Die DSM-Richtlinie hat zu umstrittenen Änderungen des europĂ€ischen Urheberrechts gefĂŒhrt. Bestehende Trends wurden verstĂ€rkt, Urteile des EuGH aufgegriffen, Forderungen unterschiedlicher Interessenvertreter Rechnung getragen. Eine grundlegende Neukonzeption des Urheberrechts bewirkt die Richtlinie aber nicht. Wichtige grundlegende Fragen sind nach wie vor zu wenig beleuchtet.

La directive «copyright» a entraĂźnĂ© des modifications controversĂ©es du droit d’auteur en Europe. Les tendances existantes ont Ă©tĂ© renforcĂ©es, des rĂ©fĂ©rences ont Ă©tĂ© faites Ă  certains arrĂȘts de la CJUE, et les revendications de diffĂ©rents groupes d’intĂ©rĂȘts ont Ă©tĂ© prises en compte. La directive n’entraĂźne cependant pas une conception fondamentalement nouvelle du droit d’auteur. En effet, d’importantes questions de fond restent insuffisamment examinĂ©es.

Katharina de la Durantaye | sic! 2022 Ausgabe 12



A ses art. 15 et 17, la Directive UE/2019/790 instaure un nouveau droit voisin en faveur des entreprises de presse et oblige les plateformes de partage Ă  faire leurs meilleurs efforts pour obtenir des licences relatives aux Ɠuvres tĂ©lĂ©versĂ©es par leurs utilisateurs. La LDA doit-elle reprendre ces rĂšgles?

Art. 15 der Richtlinie (EU) 2019/790 sieht ein neues Schutzrecht fĂŒr Presseunternehmen vor. Nach Art. 17 sollen Online-Sharing-Plattformen alle Anstrengungen unternehmen, um Lizenzen fĂŒr die von ihren Nutzerinnen und Nutzern hochgeladenen Inhalte zu erwerben. Sollen diese neuen Regeln ins URG ĂŒbernommen werden?

Ivan Cherpillod | sic! 2022 Ausgabe 12



Der Kreis der Teilnehmenden der Diskussion wurde neben dem Referierenden, Prof. Dr. Ivan Cherpillod von der UniversitĂ€t Lausanne, durch Sabrina Konrad vom IGE, Dr. Georg Nolte, der als Senior Legal Counsel bei Google tĂ€tig ist, Dr. Vincent SalvadĂ©, Deputy CEO der SUISA, sowie Rechtsanwalt Dr. Kai-Peter Uhlig ergĂ€nzt. Die Leitung der Diskussion ĂŒbernahmen Prof. Dr. Philippe GilliĂ©ron und Prof. Dr. Cyrill Rigamonti.

Anna Brand / Mounia Stocker | sic! 2022 Ausgabe 12



Der Einsatz von KI-Systemen ist zunehmend verbreitet und weitreichend; daher ist es an der Zeit, dass sich das IP-System weiterentwickelt und auf die Herausforderungen durch KI reagiert.

Das Zentrum fĂŒr ImmaterialgĂŒter- und Wettbewerbsrecht (CIPCO) der UniversitĂ€t ZĂŒrich und das Eidgenössische Institut fĂŒr Geistiges Eigentum (IGE) arbeiten in einem langfristigen Projekt zum Thema kĂŒnstliche Intelligenz und geistiges Eigentum zusammen. Nach mehreren Online-Workshops mit Experten zu verschiedenen Bereichen von KI und geistigem Eigentum wurde im Juni 2022 eine interdisziplinĂ€re Konferenz an der UniversitĂ€t ZĂŒrich durchgefĂŒhrt. Juristen, Vertreter verschiedener Ämter fĂŒr Geistiges Eigentum, Akademiker und Industrievertreter diskutierten eine grosse Bandbreite von Aspekten im Schnittfeld von KI und ImmaterialgĂŒterrecht.

Le recours Ă  des systĂšmes d’intelligence artificielle (IA) est de plus en plus rĂ©pandu et Ă©tendu; il est donc temps que le systĂšme de propriĂ©tĂ© intellectuelle (PI) Ă©volue et qu’il rĂ©agisse aux dĂ©fis posĂ©s par l’IA.

Le Center for Intellectual Property and Competition Law (CIPCO) de l’UniversitĂ© de Zurich et l’Institut FĂ©dĂ©ral de la PropriĂ©tĂ© Intellectuelle (IPI) collaborent dans le cadre d’un projet Ă  long terme dĂ©diĂ© au thĂšme de l’IA et de la PI. AprĂšs plusieurs ateliers en ligne organisĂ©s avec des experts et consacrĂ©s Ă  divers aspects de l’IA et de la PI, une confĂ©rence interdisciplinaire s’est tenue Ă  l’UniversitĂ© de Zurich en juin 2022. Elle a rĂ©uni des juristes, des reprĂ©sentants de plusieurs offices de PI, des universitaires et des reprĂ©sentants de l’industrie; ils ont abordĂ© un large Ă©ventail de questions qui se posent au carrefour de l’IA et du droit des biens immatĂ©riels.

The use of AI systems is increasingly widespread and far-reaching. Hence, it is time for the IP system to develop a response to the challenges AI presents.

Zurich University’s Center for Intellectual Property and Competition Law (CIPCO) and the Federal Institute of Intellectual Property (IPI) collaborate in a long-term project on artificial intelligence and intellectual property law. After initial deskwork and several online workshops with experts in the field, an interdisciplinary conference was held at the University of Zurich in June 2022. Lawyers, representatives of IPOs, academics and industry representatives discussed different aspects of artificial intelligence in the context of IP.

Rena Schmid | sic! 2022 Ausgabe 11



Die diesjĂ€hrige, wiederum von Michael Ritscher konzipierte und geleitete sowie von Christoph Gasser organisierte INGRES-Tagung zur Praxis des ImmaterialgĂŒterrechts in der Schweiz fand wieder in alter Frische als persönliche (und auch virtuell zugĂ€ngliche) Veranstaltung mit fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Lake Side ZĂŒrich statt. Die Teilnehmerschaft setzte sich aus Vertretern von Gerichten und Behörden, Hochschuleinrichtungen sowie der Anwaltschaft und Wirtschaft zusammen.

Le colloque INGRES de cette annĂ©e sur la pratique en matiĂšre de droit de la propriĂ©tĂ© intellectuelle en Suisse, Ă  nouveau conçu et dirigĂ© par Michael Ritscher et organisĂ© par Christoph Gasser, s’est dĂ©roulĂ© avec le mĂȘme dynamisme qu’à l’accoutumĂ©e. Également accessible virtuellement, il s’est tenu au Lake Side de Zurich et a rĂ©uni prĂšs de 200 participants. L’assistance Ă©tait composĂ©e de reprĂ©sentants des tribunaux et des autoritĂ©s, d’établissements de l’enseignement supĂ©rieur ainsi que du barreau et de l’économie.

Synthia Bastron / Lara Burkhalter / Rachel Pawlik | 2022 Ausgabe 11

Synthia Bastron / Lara Burkhalter / Rachel Pawlik | sic! 2022 Ausgabe 11



Report of the Swiss Group
Members of the working group: Reinhard Oertli, Hugh Reeves, Fabian Wigger and Marc Wullschleger (Chair).

2022 Ausgabe 11

sic! 2022 Ausgabe 11



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