Ătudier les effets des rĂ©gimes de propriĂ©tĂ© intellectuelle est une gageure Ă laquelle quelques Ă©conomistes, mais peu de juristes se sont risquĂ©s. Optimizing Environmental Technology Diffusion under Intellectual Property Constraints est un brillant exemple dâune telle Ă©tude dans un domaine trĂšs spĂ©cifique, celui des technologies environnementales, Ă travers le prisme du droit international de la propriĂ©tĂ© intellectuelle. Lâanalyse se donne pour objectif dâidentifier les mĂ©canismes qui semblent garantir la diffusion la plus efficace de technologies environnementales en prĂ©sence de droits de propriĂ©tĂ© intellectuelle. MĂȘme sâil ne sâagit pas dâune analyse Ă©conomique du droit, la question complexe de lâefficacitĂ© des systĂšmes actuels de propriĂ©tĂ© intellectuelle, voire de leur nĂ©cessitĂ©, constitue indubitablement la toile de fond de lâĂ©tude.
Peter Ling | sic! 2017 Ausgabe 5
Das Buch «Datenschutz-Managementsysteme im Aufwind?» ist ein Tagungsband. Verschiedene, von ausgewiesenen Spezialisten an einer Tagung prĂ€sentierte VortrĂ€ge wurden darin kompiliert. Inhaltlich zeichnet sich das Werk in zweifacher Hinsicht aus: einerseits durch seinen Fokus auf fĂŒr die Unternehmenspraxis relevante Themen, andererseits durch verschiedene BeitrĂ€ge ausgewiesener Spezialisten aus der Advokatur, Unternehmenspraxis und Wissenschaft.
Dirk Spacek | sic! 2017 Ausgabe 4
Die digitale Durchdringung sĂ€mtlicher Lebensbereiche betrifft nicht nur die Individuen und die wirtschaftlichen Akteure, sondern wirft auch Fragen zum Umgang des Staates mit dem exponenziell zunehmenden Datenfundus auf. Das Gemeinwesen produziert sowohl als TrĂ€ger hoheitlicher Befugnisse wie auch als Teilnehmer im Wirtschaftsverkehr eine Unmenge an Informationen, deren Kenntnisnahme und Verwertung vielfĂ€ltigen und nicht selten auch divergierenden Interessen unterworfen ist. Das datenpolitische Postulat, welches die Autoren Rolf H. Weber, Christian Laux und Dominic Oertly ihrer Publikation voranstellen, ist der Grundsatz der Transparenz staatlichen Handelns im Sinne einer Bringschuld. Transparenz soll als staatliche Handlungsmaxime gleichwertig neben dem LegalitĂ€ts- und dem VerhĂ€ltnismĂ€ssigkeitsprinzip stehen und den nicht diskriminierenden Zugang zu maschinenlesbaren Daten der Verwaltung sowie deren freie Verwertung [âŠ]
Michael Isler | sic! 2017 Ausgabe 3
Die Dissertation «Die einvernehmliche Regelung im schweizerischen Kartellrecht â unter rechtsvergleichender ÂBerĂŒcksichtigung entsprechender InÂstrumente im europĂ€ischen Kartellrecht» behandelt das im Rahmen der Totalrevision 1995 eingefĂŒhrte Instrument der einvernehmlichen VerfahrensÂerledigung. Trotz der umfangreichen Praxis treten immer wieder Fragen auf, welche von der Autorin zu einem grosÂsen Teil behandelt werden. Sie gliedert ihre Dissertation in acht Teile und gibt in einem neunten als «AnhĂ€nge» bezeichneten Teil einen Ăberblick ĂŒber die Rahmenbedingungen des Sekretariats der Wettbewerbskommission (Weko) und eine hilfreiche Darstellung von Beispielen einvernehmlicher Regelungen.
Philipp Zurkinden | sic! 2017 Ausgabe 2
Vierzehn Jahre sind vergangen, seit das Standardwerk «Schweizerisches Werberecht» in der Vorauflage erschienen ist. Zwischenzeitlich wandelten sich sowohl das Markt- wie auch das rechtliche Umfeld teils erheblich. Zwar wĂ€re mit Blick auf die stetigen Rechtsnovellierungen ein Zuwarten immer irgendwie zu begrĂŒnden, doch haben sich die Autoren zurecht fĂŒr einen â wie sie es im Vorwort nennen â «Zwischenhalt» entschieden. Dieser berĂŒcksichtigt RechtsĂ€nderungen bis Ende September 2014. Auch auf der Tatsachenebene ist die Neuauflage nun wieder zeitgemĂ€ss, obwohl ganz vereinzelt Ă€ltere Ăberlegungen in Form von wohl ĂŒberholten Elementen durchschimmern; etwa wird die seit mittlerweile sechzehn Jahren geltende Bundesverfassung noch immer als «neu» (u.a. Rn. 36) bezeichnet oder festgehalten, dass in jĂŒngster Vergangenheit die Fernsehwerbung als «neue[s] Werbemittel» gefunden worden sei (Rn. 18). Gerade jĂŒngere Juristinnen und Juristen sind indes mit der Bundesverfassung von 1999 wie mit [âŠ]
Adrian Gautschi | sic! 2017 Ausgabe 1
La saisie-contrefaçon est une mesure probatoire spĂ©cifique Ă la propriĂ©tĂ© intellectuelle, instituĂ©e en France par la premiĂšre loi sur le droit dâauteur de 1793, avant dâĂȘtre gĂ©nĂ©ralisĂ©e en droit communautaire avec la directive 2004/48/CE et dans la juridiction unifiĂ©e du brevet avec lâaccord du 19 fĂ©vrier 2013. Elle permet au titulaire dâun droit de propriĂ©tĂ© intellectuelle de faire pratiquer des investigations, comprenant gĂ©nĂ©ralement la description de la violation allĂ©guĂ©e, de ses circonstances et de son Ă©tendue («saisiedescription») et la saisie dâobjets qui se rapportent Ă la violation (produits contrefaits, documents et instruments servant Ă la rĂ©alisation des produits contrefaits) («saisie rĂ©elle»).
Yaniv Benhamou / Pierre Véron (éd.) | sic! 2016 Ausgabe 12
Die Dissertation von Katharina Apel, die der UniversitĂ€t Göttingen im Sommersemester 2013 unter dem Titel «Die kartellrechtliche Zwangslizenz im Lichte der Ăkonomisierung des europĂ€ischen Wettbewerbsrechts» vorlag und mit dem Göttinger Dissertationspreis ausgezeichnet wurde, befasst sich mit einem wichtigen und aktuellen Thema im Spannungsfeld zwischen ImmaterialgĂŒter- und Kartellrecht vor dem Hintergrund des more economic approach im Bereich der Missbrauchsaufsicht. Als solche ist die Dissertation von Katharina Apel sowohl in dogmatischer als auch in praktischer Hinsicht von grosser Relevanz: Sie untersucht die Grenzziehung zwischen zulĂ€ssigem und unzulĂ€ssigem Einsatz von ImmaterialgĂŒterrechten, um so gleichermassen Wettbewerb und Innovation zu fördern. Ausgangspunkt der Arbeit ist die zunehmenden Ăkonomisierung des Kartellrechts durch den more economic approach der EuropĂ€ischen Kommission, die dazu fĂŒhrt, [âŠ]
Claudia Seitz / Katharina Apel | sic! 2016 Ausgabe 11
Der Tagungsband enthĂ€lt die schriftlichen Fassungen von ausgewĂ€hlten Referaten des (zweisprachigen) 7 Schweizerischen Datenschutzrechtstags der UniversitĂ€t Freiburg vom Juni 2014. Nach einem Ăberblick ĂŒber die jĂŒngere Rechtsprechung des EuropĂ€ischen Gerichtshofs fĂŒr Menschenrechte im Bereich Datenschutz von Giorgio Malinverni beleuchten Markus Kern und Astrid Epiney die Durchsetzungsmechanismen im EU-Recht und ihre Implikationen fĂŒr die Schweiz. Sie kommen zum Schluss, dass das Datenschutzrecht in der Schweiz an DurchsetzungsmĂ€ngeln kranke, und sehen in den neuen Durchsetzungsinstrumenten, wie sie in der EU erarbeitet werden (etwa weiter gehende Kompetenzen der Aufsichtsbehörden oder das Prinzip der Sanktionsmöglichkeit usw.), Antwortmöglichkeiten auch fĂŒr die Schweiz. Myriam Gufflet setzt sich mit den «binding corporate rules» als Mittel zur [âŠ]
Michael Meer / Astrid Epiney / Daniela NĂŒesch (Hg.) | sic! 2016 Ausgabe 9
Depuis la parution de la premiĂšre Ă©dition de cet ouvrage, il y a un peu plus de dix ans, le panorama des noms de domaine a passablement Ă©voluĂ©. Outre les dĂ©veloppements de la jurisprudence â tant Ă©tatique que celle issue des mĂ©canismes alternatifs de rĂ©solution des litiges â et ceux relatifs aux procĂ©dures nationales, lâICANN a introduit un programme dâextension des gTLDs (general Top Level Domains), qui sont Ă prĂ©sent potentiellement illimitĂ©s (pour rappel, on comptait 22 gTLDs avant la mise en Ćuvre de ce programme dâextension). Ce programme est accompagnĂ© de divers mĂ©canismes spĂ©cifiques de protection des droits.
Sevan Antreasyan / Torsten Bettinger / Allegra Waddell (éds) | sic! 2016 Ausgabe 7-8
Le livre Social Media und Recht fĂŒr Unternehmen est un ouvrage destinĂ© tant aux entreprises quâaux juristes et avocats qui conseillent ces entreprises. Il comporte sept chapitres qui couvrent les thĂ©matiques les plus pertinentes relatives Ă lâusage des rĂ©seaux sociaux soit par lâentreprise elle-mĂȘme, soit par les tiers communiquant sur lâentreprise ou ses marques.
Caroline Perriard / Oliver Staffelbach / Claudia Keller (éds) | sic! 2016 Ausgabe 6
Die vorliegende Monografie von Ioannis Thanos «Die Reichweite der Grundrechte im EU-Kartellverfahrensrecht», die der UniversitĂ€t Hamburg im Wintersemester 2013 als Dissertation vorlag, nimmt sich einer sehr wichtigen Thematik an, die nicht nur fĂŒr das Kartellrecht und die im Rahmen von Kartellrechtsverstössen verhĂ€ngten Bussen, sondern auch fĂŒr den Grundrechtsschutz von grundlegender Bedeutung ist. Rechtsstaatliche Defizite im EU-Kartellverfahren werden seit einiger Zeit ebenso kontrovers diskutiert wie Fragen zu den Ermittlungsbefugnissen der EuropĂ€ischen Kommission und des Umfangs der Anwendbarkeit der Grundrechte auf Unternehmen und das Kartellverfahren. Fragen des Grundrechtsschutzes im Kartellverfahrensrecht durchziehen verschiedene Dokumente der Kommission, wie beispielsweise zum due process, ebenso sind sie Gegenstand kartellrechtlicher Urteile der Unionsgerichte. Vor diesem Hintergrund erweist sich die Dissertation von
Claudia Seitz / Ioannis Thanos | sic! 2016 Ausgabe 5
Der Commentaire romand â PropriĂ©tĂ© intellectuelle ist ein beeindruckendes Werk! Er beeindruckt mit dem höchst ambitionierten Ansatz, das gesamte schweizerische ImmaterialgĂŒterrecht zwischen zwei Buchdeckeln zu fassen und sich hierzu ganz auf die kleine, aber feine Gemeinde der französischsprachigen ImmaterialgĂŒterrechtler zu verlassen. Der Kommentar beeindruckt aber auch â und ganz besonders â durch die umfassenden BeitrĂ€ge einzelner Autoren, die bis zu mehreren hundert Seiten zum Gesamtwerk beigetragen haben. Das Werk beeindruckt schliesslich ebenso durch seinen wissenschaftlichen Anspruch, der sich verschiedentlich in detaillierten Auseinandersetzungen mit Streitfragen und einem oftmals recht umfangreichen Fussnotenapparat spiegelt. Der Commentaire romand â PropriĂ©tĂ© intellectuelle hat es damit verdient, auch mehr als zwei Jahre nach seinem Erscheinen noch besprochen zu werden â zumal diese ĂŒbermĂ€ssige Verzögerung allein dem Verfasser dieser Zeilen anzulasten ist.
Florent Thouvenin / Jacques de Werra / Philippe Gilliéron (Hg.) | sic! 2016 Ausgabe 4
Dargestellt werden im hier besprochenen Buch â wie der Titel bereits verrĂ€t â immaterialgĂŒterrechtliche Bundesgerichtsentscheide, womit «die bestehende, reichhaltige Lehrbuch- und Kommentarliteratur» erweitert werden soll. Nach eigenen Angaben wird weder eine dogmatische Aufarbeitung des Gebiets noch eine der Gesetzessystematik folgende Darstellung angestrebt; vielmehr liegt der Fokus auf praxisrelevanten Kernfragen und deren gerichtlicher Beurteilung. Das Buch richtet sich gemĂ€ss den Herausgebern primĂ€r an Studierende und Teilnehmende von Weiterbildungen, wobei es sich als ErgĂ€nzung zu einem Skript oder einem Lehrbuch versteht. Daneben soll es aber auch Praktikern als Nachschlagewerk dienen und fĂŒr Forschende von Interesse sein.
Bendicht LĂŒthi / Ivo ZuberbĂŒhler / Peter MĂŒnch / Matthias Schweizer / Marc Schwenninger (Hg.) | sic! 2016 Ausgabe 3
Le septiĂšme volume de la sĂ©rie pÂźopriĂ©tĂ© intelle©tuelle â intelle©tual pÂźoperty (www.pi-ip.ch) rĂ©unit les six contributions rĂ©digĂ©es par les intervenants de la JournĂ©e de droit de la propriĂ©tĂ© intellectuelle consacrĂ©e aux dĂ©fis du droit de la concurrence dĂ©loyale/Challenges of Unfair Competition Law, qui a eu lieu le 14 fĂ©vrier 2014 Ă lâUniversitĂ© de GenĂšve.
Esther Baumgartner | sic! 2016 Ausgabe 2
Um es vorwegzunehmen: Mit dem Handbuch «Datenschutzrecht: Beraten in Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung» ist ein Werk erschienen, das in seiner FĂŒlle und Tiefe nicht nur eine willkommene ErgĂ€nzung zur bisherigen datenschutzrechtlichen Literatur darstellt, sondern zugleich auch manche LĂŒcke in dem sich rasch entwickelnden Rechtsgebiet schliesst. Das Werk ist Teil der im Helbing Lichtenhahn Verlag erscheinenden Reihe «HandbĂŒcher fĂŒr die Anwaltspraxis». Es besticht vor allem in zweierlei Hinsicht: Einerseits mit dem Fokus des Werks auf verschiedene Branchen und praxisrelevante Themen und andererseits mit dem Umstand, dass die einzelnen Kapitel von erfahrenen Spezialisten verfasst wurden, welche sich in den jeweiligen, teils sehr spezifischen Gebieten bestens auskennen und den Leser so an ihrem Kenntnisschatz teilhaben lassen. Dadurch ist das Werk bereits zu einem hilfreichen, aus der Praxis der datenschutzinteressierten Juristen nicht mehr wegzudenkenden Arbeitsmittel geworden. [âŠ]
Monique Sturny / Nicolas Passadelis / David Rosenthal / Hanspeter ThĂŒr (Hg.) | sic! 2016 Ausgabe 1
Aus Anlass des RĂŒcktritts von Ernst Hefti als Direktor der Pro Litteris hat sich eine illustre, bunt gemischte Schar von einer Autorin und neun Autoren zusammengetan und dem Geehrten einen schmalen, fein gestalteten Band dargebracht. Die darin versammelten BeitrĂ€ge befassen sich allesamt mit dem Lebenswerk von Ernst Hefti â der kollektiven Verwertung von Urheberrechten. Dem unterschiedlichen Herkommen und Hintergrund der Autoren entsprechend wird die Thematik aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, was die LektĂŒre abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet.
Bernhard Wittweiler / Mathis Berger / Werner Stauffacher (Hg.) | sic! 2015 Ausgabe 12
Der Gesundheitssektor ist ein bedeutender Wirtschaftszweig, der durch steigende Kosten und Finanzierungsfragen geprĂ€gt ist. Es liegt daher nahe, mit der Idee der Liberalisierung und der Marktöffnung das Wettbewerbselement zu stĂ€rken, um so mithilfe des Wettbewerbs eine Senkung der Kosten sowie eine Verbesserung der QualitĂ€t der Gesundheitsversorgung zu erreichen. So ist der Gesundheitssektor durch eine zunehmende Ăkonomisierung einerseits und eine StĂ€rkung des Wettbewerbsprinzips andererseits geprĂ€gt. Mit der Marktöffnung entsteht Wettbewerb, der wiederum den Vorgaben des Wettbewerbs- und Kartellrechts unterliegt. Kartellrechtliche Vorgaben im Bereich des Gesundheitssektors gewinnen zunehmend an Bedeutung, sodass sich durch die entsprechende Fallpraxis der nationalen und europĂ€ischen Behörden und Gerichte ein eigenstĂ€ndiges Gesundheitskartellrecht im Bereich des öffentlichen Gesundheitsrechts herauszubilden beginnt. Die grundsĂ€tzliche Geltung des Wettbewerbsprinzips und damit [âŠ]
Claudia Seitz / Thomas LĂŒbbig / Max Klasse | sic! 2015 Ausgabe 11
Die vorliegende Monografie von Jan Wolters «Die rechtstaatlichen Grenzen des âčmore economic approachâș im Lichte der europĂ€ischen Rechtsprechung â Eine Untersuchung des Handelns der EuropĂ€ischen Kommission auf dem Gebiet des europĂ€ischen Wettbewerbsrechts am Massstab ĂŒbergeordneter Vertrags- und VerfassungsgrundsĂ€tze», die der UniversitĂ€t Freiburg im Breisgau im Wintersemester 2013/2014 als Dissertation vorgelegen hat, nimmt sich eines Themas an, das nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant ist, sondern auch eine grosse praktische Bedeutung aufweist. Ziel der Dissertation ist es, wie der Verfasser in seinem Vorwort schreibt, den neuen Ansatz einer stĂ€rkeren ökonomischen Ausrichtung im Hinblick auf seine Reichweite, seinen Inhalt und die Art seiner Durchsetzung zu analysieren.
Claudia Seitz / Jan Wolters | sic! 2015 Ausgabe 10
Internet a souvent Ă©tĂ© considĂ©rĂ© comme un espace de libertĂ© et certains comportements y sont devenus si Ă©vidents que leur licĂ©itĂ© semble couler de source. Avec beaucoup de pertinence, Steve Reusser relĂšve, dans sa thĂšse, quâil existe une vĂ©ritable «libertĂ© de rĂ©fĂ©rencer» (p. 276 ss). La Cour de justice de lâUnion europĂ©enne a du reste jugĂ© quâun lien hypertexte ne constitue fondamentalement pas une communication au public au sens de lâarticle 3, paragraphe 1, de la directive 2001/29/CE du Parlement europĂ©en et du Conseil, du 22 mai 2001, sur lâharmonisation de certains aspects du droit dâauteur et des droits voisins dans la sociĂ©tĂ© de lâinformation. En effet, la crĂ©ation dâun lien hypertexte vers une Ćuvre dĂ©jĂ publiĂ©e ne constitue pas une communication Ă un «public nouveau» (CJUE du 13 fĂ©vrier 2014, C-466/12, «Svensson et al. c. Retriever Sverige AB»). En dâautres termes, on peut se prĂ©valoir dâun droit fondamental dâĂ©tablir des liens hypertextes sur [âŠ]
Pascal Fehlbaum / Steve Reusser | sic! 2015 Ausgabe 9
Die Dissertation von Samuel IndermĂŒhle ist als Band 258 der Reihe «ZĂŒrcher Studien zum Privatrecht» erschienen und auch als E-Paper erhĂ€ltlich. Sie setzt sich mit Art. 9 Abs. 4 Kartellgesetz (KG) bzw. der umsatzunabhĂ€ngigen Meldepflicht von UnternehmenszusammenschlĂŒssen im Schweizer Kartellgesetz auseinander. Die Leserschaft wird ĂŒber die Zielsetzung des Autors zwar im Unklaren gelassen, doch besteht diese in der eingehenden Analyse des genannten Artikels. IndermĂŒhle kommt damit das Verdienst zu, mit seiner Dissertation ein bis anhin wenig bearbeitetes Teilrechtsgebiet des Schweizer Kartellrechts umfassend darzustellen.
Kevin M. Hubacher / Samuel IndermĂŒhle | sic! 2015 Ausgabe 7-8
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