Wettbewerb ist in unserer modernen Welt allgegenwĂ€rtig. Auf ihn vertraut die Marktwirtschaft. Er gilt als «Funktionsbedingung des Marktsystems»; ein «Markt ohne Wettbewerb» erscheint im Kontext dieses Systems so undenkbar «wie ein Theater ohne StĂŒcke». DarĂŒber hinaus wird Wettbewerb mitunter als «menschlicher Urtrieb» oder auch als «Urkraft menschlichen Handelns» bezeichnet. So richtig entfesselt wurde diese (offenbar im Menschen schlummernde) Kraft allerdings erst in der von Kapitalismus und Technisierung getriebenen Wirtschaftsentwicklung der letzten 200 bis 250 Jahre â und erst in deren Gefolge kam auch das moderne Wettbewerbsrecht auf. Die Schweiz schuf 1911 mit dem damaligen Art. 48 OR eine erste wettbewerbsrechtliche Spezialnorm, an deren Stelle 1943 eine erste Version des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und 1986 schliesslich das neu gefasste, bis heute geltende UWG trat, das Gegenstand des vorliegend zu besprechenden Kommentarbandes bildet.
Peter MĂŒnch / Reto M. Hilty / Reto Arpagaus (Hg.) | 2014 Ausgabe 7-8
Schulthess MĂ©dias Juridiques SA, Zurich 2013, 380 pages, CHF 85.â, EUR 61.â, ISBN 978-3-7255-6751-5 (livre)/978-3-0349-0784-2 (e-book)
Ivan Cherpillod / Yaniv Benhamou | 2014 Ausgabe 6
Carl Heymanns Verlag, Köln 2013, 7., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, 1377 Seiten, CHF 260.â, EUR 189.â, ISBN 978-3-4522-7922-4
Michael Ritscher / Stefan Schröter / Hans-JĂŒrgen Ahrens (Hg.) | 2014 Ausgabe 6
Dans sa remarquable thĂšse, couronnĂ©e par le prestigieux prix de la Fondation Walther Hug, ZoĂ© Seiler apporte une excellente contribution Ă la doctrine relative Ă la situation de lâauteur employĂ©, plus particuliĂšrement dans le domaine cinĂ©matographique. Avec un grand souci de rigueur et de prĂ©cision, ZoĂ© Seiler suit une dĂ©marche comparatiste, en intĂ©grant les droits suisse, allemand et français, ce qui rend lâouvrage dâautant plus intĂ©ressant.
Ivan Cherpillod / Zoé Seiler | 2014 Ausgabe 5
Was nĂŒtzen die besten Innovationen, wenn diese nicht der Industrie, der Wirtschaft und den auf technologischen Fortschritt spezialisierten Unternehmen zur Verbesserung ihrer Produkte zur VerfĂŒgung stehen? Und wie können Forschung und Industrie den steigenden Forschungs- und Entwicklungskosten sowie den immer kĂŒrzer werdenden Innovations- und Produktezyklen begegnen? Die Wege zu neuen Innovationen und des Wissens aus den Hochschulen in die Industrie heissen Forschungskooperation und Technologietransfer. Das hier zu besprechende Buch befasst sich mit den rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen von Forschungskooperationen und des Technologietransfers und enthĂ€lt die anlĂ€sslich einer diesem Thema gewidmeten Veranstaltung an der UniversitĂ€t St. Gallen gehaltenen Referate und einen Bericht ĂŒber die darauf basierende Diskussion der Referenten mit den Veranstaltungsteilnehmern.
Ralf Rosenow / Florent Thouvenin / Isabelle Wildhaber (Hg.) | 2014 Ausgabe 2
Selbst denjenigen Juristen, die kaum Anteil nehmen an den Entwicklungen des Designschutzes, dĂŒrfte spĂ€testens seit der im August 2012 in Kalifornien ergangenen Entscheidung des Geschworenengerichtes im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung die gewachsene Bedeutung des Designs deutlich geworden sein. Das Design wurde mit einem Schlag auf die internationale BĂŒhne wirtschaftlich interessanter Schutzrechte katapultiert und fristet angesichts der im erwĂ€hnten Entscheid der obsiegenden Partei zugesprochenen Schadenersatzsumme von ĂŒber 1 Milliarde US-Dollar kein Schattendasein mehr. Umso grösser nun das Interesse in der Fachwelt zur Rechtsprechung rund um das Design. Die vorliegende Entscheidsammlung von Henning Hartwig stellt hierbei im internationalen Kontext ein wichtiges Instrument dar, da sie Entscheidungen aus Deutschland, den Niederlanden, Ăsterreich, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich sowie des Harmonisierungsamtes fĂŒr den Binnenmarkt (HABM) ĂŒber die NichtigerklĂ€rung von Gemeinschaftsgeschmacksmustern enthĂ€lt. Diese Entscheidungen sind im zweisprachig konzipierten Band zudem im Volltext wiedergegeben und mit ausfĂŒhrlichen Anmerkungen erfahrener AnwĂ€lte sowie einer Richterin des Landgerichts Frankfurt am Main versehen. Gleich wie die vorangehenden BĂ€nde enthĂ€lt Band 4 ein umfassendes Leitsatzverzeichnis mit 142 aktuellen und ĂŒberwiegend unveröffentlichten Entscheidungen aus Belgien, DĂ€nemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Polen, Ăsterreich, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich sowie des EuGH und des HABM. Band 4 verfĂŒgt ĂŒber ein Entscheidungsregister, welches alle der insgesamt 327 Entscheidungen aus den BĂ€nden 1â4 von «Designschutz in Europa» erschliesst und so die Recherche bedeutend vereinfacht. Die Darstellung der Entscheidungen erfolgt in tabellarischer Form nach LĂ€ndern und Datum.
Robert M. Stutz / Henning Hartwig (Hg.) | 2014 Ausgabe 1
Seit die geheimen Abhörprogramme «Prism» und «Tempora» im Juni diesen Jahres bekannt wurden, ist der Datenschutz wieder einmal in aller Munde. Dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst NSA seit 2007 massenhaft Zugriff auf Kundendaten von Internetgrössen wie Yahoo, Google, Microsoft, Apple und Skype erhielt (Prism) und der britische Nachrichten- und Sicherheitsdienst GCHQ ĂŒber 200 Glasfaserleitungen zur Ăberwachung des transatlantischen Datenverkehrs angezapft haben soll (Tempora), hat sowohl in einer breiten Ăffentlichkeit als auch in der Politik die schlimmsten BefĂŒrchtungen bestĂ€tigt oder sogar ĂŒbertroffen. EnthĂŒllungen wie diese sind Wasser auf die MĂŒhlen der BefĂŒrworter eines effektiveren und stĂ€rkeren Datenschutzes. Der von den Proff. Weber (UniversitĂ€t ZĂŒrich) und Thouvenin (UniversitĂ€t St. Gallen) herausgegebene Sammelband zum Thema «Neuer Regulierungsschub im Datenschutzrecht?» ist nicht erst im Lichte dieser Entwicklungen von grosser AktualitĂ€t. Der Band bespricht die im Rahmen einer Veranstaltung des Zentrums fĂŒr Informations- und Kommunikationsrecht der UniversitĂ€t ZĂŒrich, der Forschungsstelle fĂŒr Informationsrecht der UniversitĂ€t St. Gallen sowie des Schweizer Forums fĂŒr Kommunikationsrecht behandelten Themen vertieft und ermöglicht es dem Leser, die unterschiedlichen Auffassungen zur vielschichtigen Thematik der Frage der ReformbedĂŒrftigkeit des Datenschutzrechts zu verstehen und sich eine eigene Meinung darĂŒber zu bilden. Als sehr gelungen zu bezeichnen ist dabei die Wahl der Autoren, welche sich aus Exponenten der Wissenschaft, der Praxis und der Datenschutzbehörden zusammensetzen.
Philipp Frech / Rolf H. Weber / Florent Thouvenin (Hg.) | 2013 Ausgabe 12
Das «Handbuch des Patentrechts» verpflichtet sich dem Anspruch, die Gesetzgebung, Literatur und Rechtsprechung zum deutschen Patentrecht umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage praxistauglich aufzuarbeiten. Es soll Praktiker â insbesondere Richter, AnwĂ€lte, PatentanwĂ€lte â in der alltĂ€glichen Arbeit unterstĂŒtzen. Dieser Zielsetzung zutrĂ€glich ist die Zusammensetzung der Autorenschaft, bestehend aus Vertretern der Lehre, der Gerichte und der Beratungspraxis.
Stefan Kohler / Maximilian Haedicke / Henrik Timmann (Hg.) | 2013 Ausgabe 11
Der allgemeine Gleichheitssatz, auf welchen sich Markenanmelder im Rahmen des PrĂŒfungsverfahrens vor dem Eidgenössischen Institut fĂŒr Geistiges Eigentum (IGE) regelmĂ€ssig und oft ohne vertiefte Auseinandersetzung berufen, ist ein Verfassungsrecht. Daher erstaunt, dass diese wichtige Thematik bisher nie im Lichte der MarkenprĂŒfung umfassend behandelt wurde. Diese LĂŒcke schliesst das vorliegende Werk.
Bernard Volken / Philipp Dannacher | 2013 Ausgabe 10
Dieses Buch hĂ€tte schon bei seinem Erscheinen eine Besprechung verdient, aber es wĂ€re dann eventuell unbeachtet geblieben, denn vor zwei Jahren haben die wenigsten daran geglaubt, dass man sich mit dem Gedanken einer Verwirklichung des Gemeinschaftspatents â und in welcher Gestalt â vertraut machen mĂŒsste. Die Unsicherheit ĂŒber die reale Wirklichkeit, die die Nutzer erwartet, besteht nach wie vor: Es gibt weder verlĂ€ssliche Informationen ĂŒber |das Kostensystem des Anmeldeverfahrens noch in Bezug auf das Gerichtssystem. Von den Prozessregeln gibt es seit Kurzem eine 15. Version, die aber nicht die letzte sein dĂŒrfte.
Jochen Pagenberg / Stefan LuginbĂŒhl | 2013 Ausgabe 10
Cyrill P. Rigamonti schliesst seine Berner Habilitationsschrift ab mit folgendem Merksatz: «Das Urheberrecht [soll] ⊠keine rechtspolitische Sonderstellung innerhalb des Wirtschaftsrechts mehr beanspruchen können, und die in dieser Arbeit versuchte Entdogmatisierung des Urheberpersönlichkeitsrechts soll ein erster Schritt in diese Richtung sein. Die Zeiten des urheberrechtlichen Exzeptionalismus sind vorbei» (S. 352). Diese Konklusion ist Programm fĂŒr die gesamten gut 350 Seiten des Werkes (zuzĂŒglich einer umfassenden Bibliografie): Rigamonti beabsichtigt nachzuweisen, dass gestĂŒtzt auf eine rechtsvergleichend-evolutorische Analyse kein Weg an der Erkenntnis vorbeifĂŒhre, dass der dominante Begriff des Urheberpersönlichkeitsrechts seinen Zenit ĂŒberschritten habe und deshalb zu relativieren, redimensionieren und entdogmatisieren sei.
Rolf H. Weber / Cyrill P. Rigamonti | 2013 Ausgabe 9
In Zukunft dĂŒrfte die Bedeutung des öffentlichen Wirtschaftsrechts im Allgemeinen und des Kartellrechts im Besonderen (weiter) zunehmen. Dem Kartellrecht können sich freilich auch die KunstmĂ€rkte nicht entziehen, obschon sich in der Schweiz die Wettbewerbskommission (WEKO) damit bis anhin Ă€usserst selten auseinanderzusetzen hatte. Mit eben diesem Themenkomplex hat sich Fabienne Bischoff in ihrer Dissertation befasst, die als Band 24 der Reihe «Etudes en droit de lâart/Studies in art law/Studien zum Kunstrecht» erschienen ist. Dabei hat sich Bischoff zweierlei zum Ziel gesetzt: Erstens die Untersuchung der KunstmĂ€rkte auf deren Struktur und Funktionsweise, zweitens die Analyse der sich in Zusammenhang mit den KunstmĂ€rkten stellenden kartellrechtlichen Fragestellungen.
Kevin M. Hubacher / Fabienne Bischoff | 2013 Ausgabe 9
In seinem Vorwort gibt Dieter Meier einige Hinweise zur Entstehungsgeschichte dieses Buches und dessen Ziele. So soll das von ihm verfasste Buch einen Ăberblick ĂŒber die vielfĂ€ltige Rechtsprechung im Bereich des Tarifverfahrens geben, wobei insbesondere auch auf die zahlreichen nicht kodifizierten Regeln eingegangen werden soll, die sich im Laufe der Jahre ergeben haben. Im Vordergrund steht die langjĂ€hrige Rechtsprechung der Eidgenössischen Schiedskommission fĂŒr die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (ESchK).
Andreas Stebler / Dieter Meier | 2013 Ausgabe 7-8
Seit Schumpeter unterscheidet man zwischen Invention, Innovation und Imitation: Am Anfang stehen Forschungs- und Entwicklungsleistungen, die â geplant oder ungeplant â zu Produkt- oder Prozesserfindungen fĂŒhren, die sodann in den wirtschaftlichen Kreislauf eingefĂŒhrt werden. Am Ende stehen neue oder dank der besseren Prozesse zumindest billigere Produkte. Die Innovationen werden sodann von anderen Unternehmen ĂŒbernommen. Welche MĂ€rkte sind in dieser Wertschöpfungskette kartellrechtlich relevant? Alfred FrĂŒh untersucht in seiner von Reto M. Hilty betreuten Dissertation die hergebrachten Kategorien und lotet ihre Brauchbarkeit aus. Anerkannt ist die Existenz von Produkt- und TechnologiemĂ€rkten. Das Konzept des Innovationsmarkts ist hingegen weniger gesichert. Sollten Kooperationen und Konzentrationen wegen ĂŒberlappender ForschungsaktivitĂ€ten eingeschrĂ€nkt werden, auch wenn nicht klar ist, ob die Forschung erfolgreich sein wird, oder zur Entstehung welcher Produkte oder Prozesse sie fĂŒhren wird? Auswirkungen auf Innovationsanreize werden deshalb in der kartellrechtlichen Praxis hĂ€ufig nicht autonom, sondern in Bezug auf die nachgelagerten Technologie- und ProduktmĂ€rkte geprĂŒft. Etwas anderes gilt, wenn wegen des hohen Innovationsgrads ein Bezug zu existierenden Technologie- oder ProduktmĂ€rkten nicht mehr besteht. Der Verfasser deckt die zahlreichen WidersprĂŒche auf, die das geltende Recht und die Diskussion prĂ€gen. Er plĂ€diert fĂŒr die Annahme eigenstĂ€ndiger Produkt-, Technologie- und InnovationsmĂ€rkte und grĂŒndet seine Ăberlegungen auf eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Begriff des Marktes in historischer und ökonomischer Perspektive. Er diskutiert die verschiedenen Marktkonzepte, insbesondere das Bedarfsmarktkonzept und den hypothetischen Monopolistentest und rĂ€umt letzterem den Vorrang ein. Die Studie basiert im Wesentlichen auf EU- und US-Recht; das schweizerische Recht, das die BĂŒrde des Art. 3 Abs. 2 Kartellgesetz trĂ€gt, wird an den geeigneten Stellen eingeflochten. Die Analyse ist allgemeingĂŒltig und lĂ€sst sich auf andere Rechtsordnungen ĂŒbertragen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Kartell- und ImmaterialgĂŒterrecht, wobei der ökonomischen Durchdringung zu Recht ein hoher Stellenwert beigemessen wird.
Andreas Heinemann / Alfred FrĂŒh | 2013 Ausgabe 6
Die vom Verlag Helbing Lichtenhahn vor einigen Jahren begrĂŒndete Reihe «Commentaire romand» entwickelt sich sehr erfreulich weiter. Neben dem Band «Code des obligations I» (bereits in 2. Aufl.), «Code des obligations II» und «Code civil I» ist die Herausgabe der BĂ€nde «Code civil II», PropriĂ©tĂ© intellectuelle» und «Loi contre la concurrence dĂ©loyale (LCD)» geplant.
Roland von BĂŒren / Vincent Martenet / Christian Bovet / Pierre Tercier (Ed.) | 2013 Ausgabe 5
Nicht mehr ganz taufrisch (erschienen 2011), aber dennoch ein Buch, dessen LektĂŒre nicht nur fĂŒr Ăkonomen einen Gewinn darstellt, ist die Dissertation von Christoph Kilchenmann, mit der er an der UniversitĂ€t Basel promoviert hat. Im Gegensatz zu vielen wissenschaftlichen Arbeiten, die von Volkswirten verfasst werden und die dann auch nur von solchen gelesen werden können, stellt das Buch von Kilchenmann auf gut 300 Seiten einen Ăberblick ĂŒber das Thema Innovation und Patente dar, der zwar aus ökonomischer Warte, aber in einer Sprache verfasst wurde, die es auch dem ökonomischen Laien ermöglicht, sich mit der ökonomischen Herangehensweise an das Thema vertraut zu machen. Kilchenmann benutzt zwar an verschiedenen Orten formale Modelle, um seine Ideen zu veranschaulichen, er ist aber auch in der Lage, diese verbal zu erlĂ€utern, sodass es fĂŒr den Nichtfachmann oder die Nichtfachfrau ohne Weiteres möglich ist, diese formalen Passagen zu ĂŒberspringen, ohne deren Gehalt zu verpassen.
Hansueli Stamm / Christoph Kilchenmann | 2013 Ausgabe 4
Notorisch bekannte und berĂŒhmte Marken sind hinsichtlich ihrer Tatbestandsvoraussetzungen verwandte und doch grundverschiedene Rechtsfiguren. Angesichts der vielschichtigen BezĂŒge verspricht ihre GegenĂŒberstellung neue Einsichten, birgt aber auch die Gefahr, mehr Verwirrung zu stiften als Klarheit zu schaffen. Beides gilt in besonderem Mass fĂŒr die rechtsvergleichende Perspektive, welche fĂŒr den dritten Band der von Jacques de Werra herausgegebenen Reihe pÂźopriĂ©tĂ© intelle©tuelle â intelle©tual propeÂźty gewĂ€hlt wurde, der hier zu besprechen ist.
Florent Thouvenin / Jacques de Werra (Hg.) | 2013 Ausgabe 2
AnlÀsslich des vor 20 Jahren erfolgten Inkrafttretens des Schweizerischen Datenschutzgesetzes gibt das Datenschutz-Forum Schweiz einen Sammelband heraus, in dem 13 Autorinnen und Autoren verschiedene Aspekte des Datenschutzgesetzes bzw. des Datenschutzrechts beleuchten. Die Themata sind recht breit gestreut; nicht immer, aber doch hÀufig, geht es um die Frage, ob das Datenschutzgesetz nach 20 Jahren (wobei es aber in diesen 20 Jahren doch mehrmals revidiert wurde) den heutigen Herausforderungen des Datenschutzes entspricht.
Astrid Epiney / Datenschutz-Forum Schweiz (Hg.) | 2012 Ausgabe 12
Auf dem Pult des Rezensenten liegt ein Ă€usserst ansprechendes Werk, das den prĂ€gnanten Titel «Die US-Marke» trĂ€gt. Es ist in deutscher Sprache (!) geschrieben, doch werden viele Gesetzes- und Urteilszitate sowohl in englischer Originalfassung als auch in deutscher Ăbersetzung wiedergegeben. Viele FachausdrĂŒcke werden in beiden Sprachen erwĂ€hnt, wobei zu Recht darauf hingewiesen wird, dass die korrelierenden Begriffe oft auch «falsche Freunde» seien, weil die dahinter stehenden Institute trotz Ă€hnlich klingender Namen verschiedenartiger nicht sein könnten. Manchmal sind sie auch schlicht nicht ĂŒbersetzbar; auch der Autor ist sich bewusst, dass die Ăbertragung des Ausdrucks «genericness» ins Deutsche («Generischkeit») unmöglich ist (Rz. 83).
Lucas David / Jeffrey M. Butler | 2012 Ausgabe 12
Le livre fouillĂ© que le professeur Benedetta Ubertazzi, de lâUniversitĂ© de Macerata en Italie, consacre Ă la juridiction exclusive en matiĂšre de propriĂ©tĂ© intellectuelle mĂ©rite dâĂȘtre lu, spĂ©cialement par les lecteurs suisses qui connaissent dâaffaires se dĂ©roulant dans divers pays, et celles et ceux qui se prĂ©occupent de lâĂ©tendue exacte de lâart. 109 LDIP, en particulier dans sa nouvelle version rĂ©sultant des modifications apportĂ©es par la Loi fĂ©dĂ©rale du 22 juin 2007 et lâArrĂȘtĂ© fĂ©dĂ©ral du 11 dĂ©cembre 2009 (adoption de la Convention de Lugano rĂ©visĂ©e).
François Dessemontet / Benedetta Ubertazzi | 2012 Ausgabe 11
Geistiges Eigentum oder im Englischen Intellectual Property (IP) ist ein spannendes, aktuelles und fĂŒr alle Beteiligten nicht ganz triviales Thema. Rein ökonomisch gesehen geht es darum, GĂŒtern, bei denen aufgrund ihrer immateriellen Natur ein Marktversagen analog demjenigen bei öffentlichen GĂŒtern auftritt, die Handelbarkeit ĂŒber einen Markt zu ermöglichen. Erst wenn es einen solchen Markt gibt, haben Private einen Anreiz, in die Entwicklung solcher GĂŒter zu investieren. Viele Unternehmen, insbesondere KMU, bekommen beim Stichwort «geistiges Eigentum» ein schlechtes Gewissen, weil sie zwar wissen, dass dies ein Thema ist, um das sie sich kĂŒmmern sollten, es aber immer wieder auf die lange Bank schieben. Da kommt ein Buch mit einem auch fĂŒr VielbeschĂ€ftigte noch zu bewĂ€ltigenden Umfang von 154 Seiten und dem Untertitel «Wie IP aufgebaut, bewirtschaftet und wertschöpfend eingesetzt wird» eigentlich wie gerufen.
Hansueli Stamm / Peter MĂŒnch / Hella Ziese (Hg.) | 2012 Ausgabe 10
ESZ sind derzeit in aller Heilmittel- und Patentrechtler Mund. Denn viele Patente fĂŒr Wirkstoffe und entsprechende Erstanmelderrechte sind vor Kurzem abgelaufen oder werden dies demnĂ€chst tun. Und oft steht zwischen OriginalprĂ€parat und dem Markteintritt von Generika nur noch ein ErgĂ€nzendes Schutzzertifikat, kurz ESZ (oder auf Englisch SCP, fĂŒr Supplementary Protection Certificate).
Michael Ritscher / Kilian Schaerli / Christopher BrĂŒckner | 2012 Ausgabe 9
Ein Modell zur Einbeziehung ökonomischer AnsÀtze in das Kartellrecht Reihe Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Bd. 251
Claudia Seitz / Felix Schuhmacher | 2012 Ausgabe 7-8
Der Kurzkommentar zum Kartellgesetz in der 3. Auflage hat wie seine VorgĂ€nger zweifellos den Vorteil der KĂŒrze und Ăbersichtlichkeit. Der im «Westentaschenformat» gedruckte Kommentar ist fĂŒr AnwĂ€lte und Praktiker, die sich nicht tĂ€glich mit dem Wettbewerbsrecht befassen, weiterhin eine wertvolle Arbeitshilfe. Er erlaubt einen raschen und ĂŒberschaubaren Zugriff auf die wesentlichen wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen, ohne sich in dogmatischen und theoretischen Auseinandersetzungen zu verlieren. Auf eine konkrete Frage liefert er in aller Regel eine kurze und konzise Antwort. In diesem Sinn ist er zwar nicht Ersatz fĂŒr, ergĂ€nzt aber in sinnvoller Weise die ausfĂŒhrlichen Kommentarwerke.
Patrik Ducrey / JĂŒrg Borer | 2012 Ausgabe 6
Der von Matthias Oesch, Rolf H. Weber und Roger ZĂ€ch herausgegebene Kommentar Wettbewerbsrecht II ergĂ€nzt den bereits in dritter Auflage erschienenen Kurzkommentar von JĂŒrg Borer zum Schweizerischen Kartellgesetz und deckt umfassend die wettbewerbsrechtlichen Erlasse ab, Ă€hnlich wie dies in französischer Sprache der «Commentaire romand» von Pierre Tercier und Christian Bovet in allerdings ausfĂŒhrlicherer Form tut. Die kompakte Darstellung der relevanten wettbewerbsrechtlichen Erlasse kommt den BedĂŒrfnissen von AnwĂ€lten und Praktikern entgegen.
Franz Hoffet / Matthias Oesch / Rolf H. Weber / Roger ZĂ€ch (Hg.) | 2012 Ausgabe 6
Die Herausgeber Stefan Bechtold, Joachim Jickeli und Mathias Rohe und die ĂŒber 80 Autoren wĂŒrdigen und ehren mit der vorliegenden Festschrift «Recht, Ordnung und Wettbewerb» zum 70. Geburtstag von Wernhard Möschel, die ausserordentlichen Leistungen von Wernhard Möschel in der Lehre und der Forschung. Wernhard Möschels Wirken als Ordinarius fĂŒr BĂŒrgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Europarecht und Rechtsvergleichung an der UniversitĂ€t TĂŒbingen und als einer der bedeutendsten und bekanntesten Wirtschaftsrechtler Deutschlands reicht weit ĂŒber seine UniversitĂ€t TĂŒbingen und Deutschland hinaus. Nicht weniger umfassend als das bedeutende Wirken Wernhard Möschels in den letzten Jahrzehnten ist die Festschrift zu Ehren des Jubilars mit einer Vielzahl rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen BeitrĂ€gen gelungen. Die Autoren aus Wissenschaft, Behörden und der Anwaltschaft geben â in teils auch englischsprachigen BeitrĂ€gen â einen fundierten Einblick in die Themen der derzeitigen kartellrechtlichen Diskussion und zeigen aktuelle Forschungsergebnisse auf, in dem sie Fragestellungen im deutschen und europĂ€ischen Wettbewerbs- und Kartellrecht aus ökonomischer und juristischer Sicht behandeln.
Claudia Seitz / Stefan Bechtold / Joachim Jickeli / Mathias Rohe (Hg.) | 2012 Ausgabe 5
Schulthess Juristische Medien AG, ZĂŒrich 2011, 4., völlig neu bearb. Aufl., 388 Seiten, CHF 192.â, EUR 138.â, ISBN 978-3-7255-6101-8
Magda Streuli-Youssef / Inge Hochreutener | 2012 Ausgabe 4
Die thematische Breite, die Tiefe der Durchdringung und der Umfang des wissenschaftlichen Schaffens von Rolf H. Weber ist beeindruckend und in dieser Kombination wohl einzigartig in der Schweiz. Dennoch ist es den Herausgebern der Festschrift fĂŒr Rolf Weber gelungen, die Wissenschaftler und Praktiker aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen auf das Thema Kommunikation zu verpflichten und damit auf ein Thema, das sich im jĂŒngeren Schaffen von Rolf Weber immer wieder findet. Die Autoren nĂ€hern sich dem Thema aus anderen Perspektiven mit ihren unterschiedlichen VorverstĂ€ndnissen und beleuchten verschiedene rechtliche Facetten der Kommunikation. Auf diese Weise ist geradezu ein bunter, aber durchaus stimmiger Geburtstagsstrauss entstanden.
Mathis Berger / Rolf Sethe / Andreas Heinemann / Reto M. Hilty / Peter Nobel / Roger ZĂ€ch (Hg.) | 2012 Ausgabe 3
Mit seiner Dissertation liefert Ronny Banchik erstmals eine gesonderte Darstellung des rechtlichen Schutzes von Logos. In einem ersten Teil zum gesellschaftlichen PhĂ€nomen «Logo» fĂŒhrt er den Leser nach einer Definition des Begriffs und der Abgrenzung gegenĂŒber anderen Zeichen hin zur Bedeutung und den verschiedenen Funktionen des Logos im Bereich der Corporate Identity, nĂ€mlich Abgrenzungs-, Imagebildungs-, Kommunikations-, Werbe- sowie Vertrauens- und Bindungsfunktion. Der Autor nimmt dabei Bezug auf die breite Literatur in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Grafikdesign, die sich mit dem Thema Logo und Corporate Identity befasst, und illustriert die Thematik mit exemplarischen Aussagen und Beispielen aus der Praxis.
Michael A. Meer / Ronny Banchik | 2012 Ausgabe 2
Die Berner Dissertation von Matthias Rey widmet sich dem dogmatischen Thema der Rechtsscheinslehre und des Gutglaubenserwerbs im ImmaterialgĂŒterrecht. Die Fachwelt darf sich glĂŒcklich schĂ€tzen, dass es diese vorzĂŒgliche Abhandlung gibt, und der Rezensent schĂ€mt sich nicht zu gestehen, dass er dieses Buch gerne selber geschrieben hĂ€tte. In sĂ€mtlichen zentralen Themen ist den Ansichten von Rey zuzustimmen. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Bejahung der gutglĂ€ubigen Erwerbsmöglichkeit basierend auf dem Registeranschein (vgl. sic! 2008, 271 ff.). Rey geht jedoch ĂŒber diesen klassischen Anwendungsfall des Prinzips «Hand wahre Hand» hinaus und stellt die RegisterpublizitĂ€t in den grösseren Zusammenhang des zivilrechtlichen Vertrauensschutzes und der Vertrauenshaftung (22 ff.). Die von Rey vorgeschlagenen Lösungen ĂŒberzeugen auch vor dem Hintergrund der rechtspolitischen Tendenz, die Bedeutung der Registereintragungen aufzuwerten und die Wirkungen der verschiedenen Register möglichst zu vereinheitlichen (vgl. E. Marbach, SIWR III/1, 2. Aufl., Basel 2009, N 1238; vgl. Botschaft zum MSchG, BBl 1990 I 23; Botschaft zum DesG, BBl 2000, 2746; Botschaft zum PatG, BBl 2006, 131).
Gregor Wild / Matthias Rey | 2012 Ausgabe 1
Referate zur gleichnamigen Veranstaltung der Juristischen FakultÀt der UniversitÀt Basel vom 18. Juni 2010, Schriftenreihe Kultur&Recht, Bd. 1
Sandra Bienek / Peter Mosimann / Beat Schönenberger | 2011 Ausgabe 11
Kollisionen von Kennzeichen, auch zwischen solchen unterschiedlicher Typologie, sind alltĂ€glich und angesichts der grossen Zahl von Kennzeichen auch nicht zu vermeiden. Das richterliche Ermessen ist dabei sehr gross, und entsprechend schwierig ist oft die Prognose der richterlichen Beurteilung. JĂŒrg MĂŒller prĂ€sentiert einen Cicerone, einen «FĂŒhrer», welcher in diesem kennzeichenrechtlichen «Durcheinandertal» Orientierungshilfe bieten will.
Eugen Marbach / JĂŒrg MĂŒller | 2011 Ausgabe 10
Wer sich mit dem EU-Wettbewerbsrecht oder dem EU-Recht im Allgemeinen nĂ€her befasst, stellt sich grossen Herausforderungen. Sowohl auf akademischer und wissenschaftlicher Ebene als auch fĂŒr den Praktiker stellen die KomplexitĂ€t, der Umfang und die fortlaufende Rechtsfortbildung enorme Probleme. Einen neuen und interessanten Lösungsansatz zu deren besseren BewĂ€ltigung haben Christa Tobler, Professorin fĂŒr Europarecht an den Europainstituten der UniversitĂ€ten Leiden und Basel, und der ZĂŒrcher Wirtschaftsanwalt Jacques Beglinger entwickelt. Nach den Tafeln zum damaligen EG-Recht («Essential EC Law in Charts», HVG-Orac, Budapest 2007), einem speziellen Online-Kapitel zum Lissaboner Vertrag sowie neuen Tafeln zum revidierten EU-Recht («Essential EU Law in Charts», HVG-Orac, Budapest 2010) haben die beiden Autoren gemeinsam mit Wessel Geursen, Mitarbeiter an der juristischen FakultĂ€t der Freien UniversitĂ€t Amsterdam, ein neues Werk «Essential EU Competition Law in Charts» herausgegeben.
Philipp Zurkinden / Christa Tobler / Jacques Beglinger / Wessel Geursen (Hg.) | 2011 Ausgabe 9
Seit einem Vierteljahrhundert ist das aus dem Jahr 1986 stammende Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft und hat in diesem Zeitraum mehrfach Ănderungen erfahren. Durch diese wurde versucht, sowohl Anpassungen an das europĂ€ische Recht als auch die reiche Gerichtspraxis in den Gesetzestext einzuarbeiten. Bereits steht die nĂ€chste Revision an, mit welcher «der Schutz gegen einzelne unlautere GeschĂ€ftspraktiken verbessert, die Rechtsdurchsetzung gestĂ€rkt und die Grundlage fĂŒr die Zusammenarbeit mit auslĂ€ndischen Lauterkeitsaufsichtsbehörden geschaffen werden sollen» (Botschaft zur Ănderung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG] vom 2. September 2009, BBl 2009, 6151 f.). Nichtsdestotrotz bleibt das Wettbewerbsrecht schier unĂŒberschaubares Fallrecht. Kaum verwunderlich erscheint es, dass 29 Artikel einer umfangreichen Kommentierung bedĂŒrfen, um die einzelnen Fallgruppen ĂŒberhaupt gerecht aufbereiten zu können.
Birgit Weil / Peter Jung / Philippe Spitz (Hg.) | 2011 Ausgabe 9
La parution du remarquable ouvrage de Trevor Cook et dâAlejandro I. Garcia confirme (si encore besoin) lâintĂ©rĂȘt pratique des mĂ©canismes de rĂ©solution alternative, et particuliĂšrement de lâarbitrage et de la mĂ©diation, pour rĂ©soudre les diffĂ©rends internationaux de propriĂ©tĂ© intellectuelle. Lâouvrage, qui constitue la premiĂšre monographie Ă traiter la matiĂšre en droit comparĂ© de façon si systĂ©matique et approfondie (au-delĂ de nombreux articles publiĂ©s Ă ce sujet), se concentre sur lâarbitrage commercial des litiges de propriĂ©tĂ© intellectuelle. Il ne traite ainsi pas des mĂ©canismes de rĂ©solution des litiges applicables aux noms de domaine ni de lâarbitrage dâinvestissement (opposant un investisseur Ă©tranger Ă un Etat hĂŽte), et ce, mĂȘme si, comme le reconnaissent les auteurs, des questions intĂ©ressantes de propriĂ©tĂ© intellectuelle peuvent Ă©galement se poser dans ce contexte (p. 4). A titre dâexemple, une affaire est actuellement en cours devant lâInternational Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) opposant le groupe Philip Morris Ă lâUruguay (affaire Philip Morris Brand SĂ rl [Switzerland], Philip Morris Products S.A. [Switzerland] and Abal Hermanos S.A. [Uruguay] v. Oriental Republic of Uruguay, ICSID Case No. ARB/10/7).
Jacques de Werra / Trevor Cook / Alejandro I. Garcia | 2011 Ausgabe 7-8
Contributions de Joost Pauwelyn | Pierre Véron | Edouard Treppoz | Julie Bertholet | Pierre-Alain Killias | Torsten Bettinger | Bernard Hanotiau | Sarah Theurich
Mercedes Novier / Jacques de Werra (Ăd.) | 2011 Ausgabe 7-8
AusfĂŒhrlich legt Cebulla nicht allein fĂŒr Ăbersetzer und Dolmetscher deutsches Urheberrecht sowie Wettbewerbsrecht, KĂŒnstlersozialversicherungsrecht und die geminderte Umsatzsteuer dar. Im Gegensatz zu anderen deutschen Autoren weist er wiederholt auf Publikationen aus der Schweiz hin. War das der Grund, warum die fundierten AusfĂŒhrungen von Cebulla zum VergĂŒtungsrecht nach § 32 UrhG in einem mangelhaften BGH-Urteil vom 20. Januar 2011 (I ZR 19/09) verschwiegen wurden? Ein Ăbersetzer, der sich auf ein solch mangelhaftes Urteil, bei welchem sogar die Höhe des konkreten Autorenhonorars und die Fragen des an ihn zu zahlenden angemessenen Honorars als angebliche Basis fĂŒr die VergĂŒtung des Ăbersetzers unklar bleiben (vgl. B. von Becker, GRUR-Prax 2011, 96), beruft, kann wohl kaum mit weiteren AuftrĂ€gen rechnen.
Klaus Dieter Deumeland / Manuel Cebulla | 2011 Ausgabe 6
Unter harten Kartellen sind Preis-, Mengen- oder Marktaufteilungsabreden zwischen Unternehmen auf gleicher Marktstufe zu verstehen. Der primĂ€re Zweck von harten Kartellen liegt in der Erhöhung der Verkaufspreise, um eine ĂŒber dem Marktpreis liegende Kartellrente zu erzielen. Unter den zahlreichen Konsequenzen harter Kartelle sind namentlich zwei zu erwĂ€hnen: (i) Der aus harten Kartellen resultierende Schaden ist fĂŒr Volkswirtschaften betrĂ€chtlich. Im Tessiner Asphaltkartell hat die öffentliche Hand jahrelang eine 30%ige Kartellrente zu viel bezahlt. (ii) FĂŒr Unternehmen selbst kann die Beteiligung an einem harten Kartell in der Schweiz hohe Bussgelder nach sich ziehen, in vor allem angelsĂ€chsischen LĂ€ndern zudem auch GefĂ€ngnisstrafen fĂŒr die fehlbaren Organe oder Angestellten.
Patrick L. Krauskopf / Juhani Kostka | 2011 Ausgabe 5
Verlag C.H. Beck, Helbing Lichtenhahn, MĂŒnchen 2010, XXIII + 334 Seiten, CHF 157.â, EUR 98.â, ISBN 978-3-7190-3003-2
Beda Bischof / Yuanshi Bu | 2011 Ausgabe 4
11 Jahre hat es gedauert, bis das 2000 in 3. Auflage bei StÀmpfli erschienene Urheberrechts-Lehrbuch von Manfred Rehbinder eine Nachfolge gefunden hat. Herausgekommen ist dabei nicht einfach eine Neuauflage oder Aktualisierung, sondern ein inhaltlich weitgehend neues Werk. Zwar ist die Àussere Gliederung des Stoffes die gleiche geblieben, doch haben sich die Gewichtung der einzelnen Kapitel wie auch ihre Inhalte deutlich verÀndert.
Willi Egloff / Reto M. Hilty | 2011 Ausgabe 3
Die Dissertation von Alexandra Gick-Komondy fĂ€llt in eine Zeit, in welcher die Patentgerichtsbarkeit in Europa und namentlich auch in der Schweiz vor grossen VerĂ€nderungen und Herausforderungen steht. Die Arbeit spannt einen weiten Bogen und prĂ€sentiert in vier Teilen zunĂ€chst die rechtlichen Grundlagen, welche einen Beitrag zur internationalen Harmonisierung der Zivilgerichtsbarkeit im Bereich des ImmaterialgĂŒterrechts leisten (Erster Teil), stellt dann die bestehenden nationalen Gerichtssysteme im Patentrecht in der Schweiz sowie in England und Wales, Ungarn, Deutschland und Ăsterreich vor (Zweiter Teil), widmet sich dem Stand der Arbeiten zum europĂ€ischen Patentgericht (Dritter Teil) und geht schliesslich auf das neue Bundespatentgericht ein, das voraussichtlich am 1. Januar 2012 seine TĂ€tigkeit aufnehmen wird (Vierter Teil).
Simon Holzer / Alexandra Gick-Komondy | 2011 Ausgabe 2
Die ZĂŒrcher Habilitationsschrift von Simon Schlauri bearbeitet das bisher in erster Linie in den USA intensiv diskutierte Thema der Network Neutrality (NetzneutralitĂ€t). Der Autor untersucht, welche Aspekte der NetzneutralitĂ€t nunmehr auch im Kontext des Schweizerischen Telekommunikationsrechts relevant werden und als Regulierungsziel zu anerkennen sind. An der Schnittstelle von Wettbewerbs-, Telekommunikations- und Vertragsrecht entwickelt Simon Schlauri ein Instrumentarium zur Förderung der NetzneutralitĂ€t. Diskutiert werden Informationspflichten der Internetzugangsanbieter (Internet Service Provider, ISPs), Diskriminierungsverbote, die BeschrĂ€nkung von Vertragslaufzeiten, Preisregulierung und monetĂ€re Anreize zur Wahrung der NetzneutralitĂ€t.
Thomas Steiner / Simon Schlauri | 2011 Ausgabe 1
Contributions de Marianne Chappuis, François Gindrat, Ivan Cherpillod, Heijo Ruijsenaars/Pranvera Këllezi, Nick White et Henry Peter/Jacques de Werra
Nicolas Dutoit / Jacques de Werra (Ăd.) | 2010 Ausgabe 12
Seit der Kartellgesetzrevision 2003 und der EinfĂŒhrung direkter Sanktionen hat das schweizerische Kartellrecht zunehmend an Einfluss und praktischer Bedeutung gewonnen. Standen zuvor ĂŒberwiegend die klassischen Kartelle und das Missbrauchsverhalten marktbeherrschender Unternehmen im Mittelpunkt des Kartellrechts, so sind â wie es die jĂŒngste Fallpraxis zeigt â vor allem auch vertikale Abreden, wie Kooperationen oder Vertriebsstrukturen, neben FĂ€llen von Marktmissbrauch in den Vordergrund getreten. Neben der oftmals fehlenden Fallpraxis zu dem noch jungen Kartellgesetz erschwert die kartellrechtliche Arbeit auch das mancherorts erst noch im Entstehen begriffene Schrifttum. AllfĂ€llig vorhandene LĂŒcken kann das vorliegende Werk schliessen: Mit dem neuen Basler Kommentar liegt erstmals eine Kommentierung des Kartellgesetzes in Form eines Grosskommentars vor, der nicht nur sĂ€mtliche kartellrechtlichen Themen aufgreift sowie Fragen der Praxis umfassend und weiterfĂŒhrend beantwortet, sondern auch auf aktuelle Fragen und Entscheide Bezug nimmt.
Claudia Seitz / Marc Amstutz / Mani Reinert (Hg.) | 2010 Ausgabe 11
Der Zeitpunkt fĂŒr das Erscheinen dieses Werkes ist Ă€usserst gĂŒnstig. In den zwölf Jahren seit der ersten Auflage des vom erfahrenen Praktiker Peter Heinrich verfassten Kommentars hat sich im Patentrecht sehr viel getan und ist eine Aktualisierung dringend nötig geworden. Das Patentgesetz wurde grundlegend reformiert und 72 Artikel, also fast die HĂ€lfte der Bestimmungen, wurden geĂ€ndert. Zudem wurden das Bundespatentgerichtsgesetz und das Patentanwaltsgesetz erlassen. Die Rechtsprechung der schweizerischen und der auslĂ€ndischen Gerichte hat natĂŒrlich auch zugelegt, und die Anzahl der Entscheide der Beschwerdekammern des EPA ist förmlich explodiert. Auch die schweizerische patentrechtliche Literatur hat sich nach dem langen Einzeldasein des Kommentars von Blum/Pedrazzini inzwischen emanzipiert und darf sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Die Neuauflage des Kommentars von Peter Heinrich kommt aber auch sehr gelegen, weil das Bundespatentgericht bald seine Arbeit beginnen wird und den rund dreissig Richterinnen und Richtern eine aktuelle Auslegeordnung des schweizerischen Patentrechts zweifellos besonders gelegen kommen wird.
Michael Ritscher / Peter Heinrich | 2010 Ausgabe 10
(unter BerĂŒcksichtigung des EPĂ 2000, der Patentgesetzrevisionen 2007/2008 sowie der reorganisierten Bundesrechtspflege)
Peter Heinrich / Mario M. Pedrazzini / Christian Hilti | 2010 Ausgabe 9
Mit dem hier angezeigten Werk wird, wie der Verfasser im Vorwort erwĂ€hnt, nicht nur eine literarische LĂŒcke geschlossen, sondern es ist ihm gelungen, das Grundlagenwissen zum PreisĂŒberwachungsrecht wesentlich zu mehren und die Notwendigkeit dieses Rechts in einer marktwirtschaftlichen Ordnung, in der Wettbewerb nach geltender Verfassung nicht ausnahmslos, sondern nur grundsĂ€tzlich gilt, ĂŒberzeugend darzutun: Solange es staatliche Vorschriften gibt, die «auf einem Markt fĂŒr bestimmte Waren oder Leistungen Wettbewerb nicht zulassen» (Art. 3 Abs. 1 KG), weil Wettbewerb nicht in allen Wirtschaftsbereichen bzw. auf allen MĂ€rkten beste wirtschaftliche Ergebnisse gewĂ€hrleistet, solange gibt es MĂ€rkte, auf denen der Wettbewerb als «bester PreisĂŒberwacher» (Rudolf Strahm) von Gesetzes wegen nicht funktionieren kann. Auf solchen MĂ€rkten sind Preise fĂŒr Waren und Dienstleistungen, zu erwĂ€hnen sind die Preise bzw. GebĂŒhren von Krankenversicherungen, ĂŒber Telekommunikation bis hin zur Wasserversorgung und Abfallentsorgung (S. 131â135), nicht «das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs» (Art. 12 PĂŒG). Sie sind vielmehr das Ergebnis monopolistischer Strukturen und oft auch personeller Verbandelung «staatlicher Unternehmen» mit den die Aufsicht ausĂŒbenden Behörden. Daher sind Preise auf solchen «MĂ€rkten» tendenziell ĂŒberhöht, und fĂŒr die Konsumentenschaft besteht in der Regel keine Möglichkeit, auf andere Angebote auszuweichen. Diese vom Verfasser aufgezeigten ZusammenhĂ€nge machen auf der von einem allgemeinen gesellschaftspolitischen Konsens getragenen Grundlage, dass Wettbewerb nicht auf allen MĂ€rkten gelten soll, den Sinn und die Berechtigung der schweizerischen PreisĂŒberwachung deutlich. Dazu kommt, dass â wie der Verfasser einleitend aufzeigt â sich die schweizerische PreisĂŒberwachung von den möglichen Preisregulierungsmodellen nicht an einem Modell orientiert, das den Wettbewerb punktuell als PreisĂŒberwacher ausschaltet, weil die unter Wettbewerbsbedingungen zu Stande gekommenen Preise nicht als «richtig» akzeptiert werden (vgl. dazu die Modelle der cost-of-service-ratemaking, value-of-service-ratemaking, Preisstoppregulierung, konjunkturpolitische PreisĂŒberwachung, S. 3â5). Denn die im PĂŒG verankerte «wettbewerbspolitisch motivierte PreisĂŒberwachung» orientiert sich am «wettbewerbspolitischen Grundsatz», dass «Preismissbrauch im Sinne dieses Gesetzes (âŠ) nur vorliegen [sc. kann], wenn die Preise auf dem betreffenden Markt nicht das Ergebnis wirksamen Wettbewerbs sind» (Art. 12 Abs. 1 PĂŒG). Das heisst, dass nur dann, wenn der Wettbewerb aus welchen GrĂŒnden auch immer seine Funktion als PreisĂŒberwacher nicht spielen kann, an dessen Stelle der PreisĂŒberwacher tritt.
Roger ZĂ€ch / Rolf H. Weber | 2010 Ausgabe 7-8
12 Bearbeiter, als jĂŒngere Garde der Schweizer Markenrechtsgilde bezeichnet, legen per Ende 2009 einen Kommentar zum Markenschutzgesetz vor, der den Leser sofort in Bann zieht. Nicht nur der Umfang von gegen 1400 Seiten, sondern auch der verwendete Apparat (allein das Literaturverzeichnis umfasst 30 Seiten) sind beeindruckend.
Lucas David / Michael G. Noth / Gregor BĂŒhler / Florent Thouvenin (Hg.) | 2010 Ausgabe 5
Als ErgÀnzung zu dem bewÀhrten Handbuch «Marken- und Kennzeichenrecht» des gleichen Herausgebers im Bereich des deutschen Rechts ist nun dieses internationale Handbuch im vergangenen Jahr erschienen.
Michael Degkwitz / Paul Lange (Hg.) | 2010 Ausgabe 4
Die im Jahr 2008 an der UniversitĂ€t ZĂŒrich eingereichte Dissertation von Adrian KĂŒnzler ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung des rechtlichen, ökonomischen sowie letztlich auch philosophischen Hintergrunds kartellrechtlicher Regulierungen â darunter auch der Schweizer Regelung. Die Schweiz hat noch keine sehr lange Kartellrechtstradition. Erst im Jahre 1995 wurde ein Kartellgesetz verabschiedet (Bundesgesetz ĂŒber Kartelle und andere WettbewerbsbeschrĂ€nkungen, SR 251), welches erstmals die Grundlage schuf, um eine umfassende, rechtlich abgesicherte Wettbewerbspolitik in der Schweiz betreiben zu können.
JĂŒrg Borer / Adrian KĂŒnzler | 2010 Ausgabe 3
Rolf Weber ist eine der fĂŒhrenden Gestalten im europĂ€ischen Informationsrecht. Er hat sich schon sehr frĂŒh aufgrund seiner verschiedenen akademischen und anwaltlichen Kontakte fĂŒr Fragen der Internet-Governance interessiert und hierzu profunde Monografien veröffentlicht. Ein solches Meisterwerk findet sich jetzt auch in dem vorliegenden Band ĂŒber die regulatorischen Zugehensweisen zum Internet. Sehr schön werden zunĂ€chst einmal die verschiedenen Governance-ZugĂ€nge fĂŒr die Informationsgesellschaft beschrieben (S. 1 ff.). Abgegrenzt werden hier vor allem die völkerrechtlichen Anstrengungen zur Verabschiedung internationaler VertrĂ€ge (S. 11 ff.) von AnsĂ€tzen einer Selbstregulierung, einschliesslich einer Problematisierung der SchwĂ€chen eines solchen Ansatzes (S. 17 ff.). Dann folgt ein sehr wertvoller Abschnitt zu der historischen Entwicklung der internationalen Diskussion um Internet-Governance, insbesondere im Rahmen des WSIS (S. 25 ff.). Der organisatorische Rahmen der Internet-Governance wird ebenso beschrieben, voran die Sonderstellung des Icann (S. 39 ff.).
Thomas Hoeren / Rolf H. Weber | 2010 Ausgabe 2
Kommentar zum Markengesetz, zur Pariser VerbandsĂŒbereinkunft und zum Madrider Markenabkommen, Dokumentation des nationalen, europĂ€ischen und internationalen Kennzeichenrechts
Mark Lerach / Karl-Heinz Fezer | 2010 Ausgabe 1
Anders als im Markenrecht kann der Praktiker im Designrecht nicht auf eine Flut von Gerichtsentscheiden zurĂŒckgreifen. Dies erschwert den Alltag des Designrechtsspezialisten erheblich. Umso erfreulicher ist das vorliegende Werk â wie seine beiden VorgĂ€ngerbĂ€nde zweisprachig konzipiert und auf eine jĂ€hrliche Fortsetzung angelegt â, welches dem Praktiker ein wertvolles Werkzeug bietet und ihm ermöglicht, mit einem Griff die wichtigsten Designentscheide zu ĂŒberblicken. So enthĂ€lt Band 3 von «Designschutz in Europa» diesmal 15 ausfĂŒhrlich und sachkundig kommentierte, aktuelle Entscheide aus der Schweiz, Deutschland, Italien, Ăsterreich, dem Vereinigten Königreich sowie dem Harmonisierungsamt fĂŒr den Binnenmarkt (HABM). Darunter finden sich etwa die Entscheidungen «Procter & Gamble v Reckitt Benckiser» (England and Wales Court of Appeal, mit Anmerkungen von RA Dr. Alexander von MĂŒhlendahl, zur Frage des Gleichlaufs von SchutzrechtsbegrĂŒndung und Schutzrechtsdurchsetzung), «Fiat v Great Wall» (Tribunale di Torino, mit Anmerkungen von PA Luciano Bosotti, zum â erfolgreichen â Schutz von Kraftfahrzeugdesign) sowie «Honeywell Analytics v Hee Jung Kim» (HABM, mit Anmerkungen von RA Florian Traub, zum Konflikt zwischen Ă€lterer 3-D-Marke und jĂŒngerem Gemeinschaftsgeschmacksmuster). ErgĂ€nzend enthĂ€lt das Werk ein umfangreiches, in der Praxis Ă€usserst hilfreiches Leitsatzverzeichnis weiterer 81 aktueller, ĂŒberwiegend unveröffentlichter Entscheidungen aus Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Ăsterreich, der Slowakei, Spanien, dem Vereinigten Königreich sowie des HABM.
Bernard Volken / Henning Hartwig (Hg.) | 2010 Ausgabe 1
Ein Buch «Kultur Kunst Recht» ist ein zweifellos anspruchsvolles Unterfangen. Und die Herausgeber lassen keinen Zweifel darĂŒber offen, wie hoch ihre eigenen AnsprĂŒche sind â beginnt doch auch dieses Buch mit «Am Anfang steht das Wort». Dass es die Herausgeber ernst meinen mit der Kultur und Kunst, sieht man jedoch bereits beim Bucheinband in BauhausĂ€sthetik, in dezentem Grau gehalten, mit einem Titel in einer serifenlosen Schrift in Rot. Nach der Titelseite Ă€ndert das Design in das gewohnte des Verlags. Zum GlĂŒck, denn das erleichtert die Lesbarkeit erheblich.
Emanuel A. Meyer / Peter Mosimann / Marc-André Renold / Andrea F.G. Raschër (Hg.) | 2009 Ausgabe 12
Lâouvrage de Barrelet et Egloff constitue sans aucun doute le commentaire de rĂ©fĂ©rence qui est indispensable Ă toute personne qui est amenĂ©e Ă sâoccuper de questions relatives au droit dâauteur suisse. En effet, lâexistence mĂȘme dâune traduction française de ce commentaire, dont la version originale est en allemand, en fait une Ćuvre incontournable. Avec lâentrĂ©e en vigueur de la rĂ©vision partielle du droit dâauteur, en date du 1er juillet 2008, cette mise Ă jour dans une 3e Ă©dition en langue française, ne peut que rĂ©jouir le praticien. Lâexcellente qualitĂ© de cet ouvrage, rĂ©alisĂ© avec la collaboration de Sandra KĂŒnzi, a du reste Ă©tĂ© maintenue en dĂ©pit du dĂ©cĂšs de Denis Barrelet qui nâa malheureusement pas pu participer Ă la rĂ©daction de cette Ă©dition.
Pascal Fehlbaum | 2009 Ausgabe 11
Helbing Lichtenhahn, Basel 2009, 2., vollstĂ€ndig ĂŒberarb. Aufl., LVIII+594 Seiten, CHF 278.â, EUR 185.â, ISBN 978-3-7190-2162-7
Hans Peter Walter / Eugen Marbach | 2009 Ausgabe 10
Ausgangslage der hier besprochenen ZĂŒrcher Dissertation ist die unklare Rechtsnatur virtueller GĂŒter. Mit diesem Begriff sind virtuelle WĂ€hrungen, virtuelle GegenstĂ€nde als Imitate körperlicher GegenstĂ€nde in der realen Welt und zumindest im Grundsatz stellvertretende Darstellungen eines Nutzers in einer virtuellen Umgebung (Avatare) angesprochen. Der Autor stellt virtuelle GĂŒter als Erscheinungen virtueller Umgebungen dar und beschĂ€ftigt sich mit den rechtlichen Grundlagen und Folgen der Tatsache, dass solche GĂŒter zum einen von den Betreibern virtueller Umgebungen gegen Geld mit realer Kaufkraft an Nutzer verkauft werden (sog. Virtual Asset Sale) und zum anderen zwischen Nutzern gehandelt werden (sog. Real Money Trade).
Stefan BĂŒrge / Matthias NĂ€nni | 2009 Ausgabe 9
Die weitreichenden und umfassenden Ănderungen im europĂ€ischen Wettbewerbsrecht und im deutschen Gesetz gegen WettbewerbsbeschrĂ€nkungen in den letzten Jahren bedingten eine Neuauflage des von Gerhard Wiedemann herausgegebenen Handbuchs des Kartellrechts, das nach langer Wartezeit nun endlich in einer aktualisierten Neuauflage vorliegt, die auch die neuesten rechtspolitischen Entwicklungen berĂŒcksichtigt. Die Neuauflage knĂŒpft dabei nahtlos an die Vorauflage von 1999 an.
Claudia Seitz / Gerhard Wiedemann (Hg.) | 2009 Ausgabe 7-8
Das Buch «Designschutz â Fallsammlung zum Schutz kreativer Leistungen in Europa» von Sabine Zentek ist in einer zweiten, ĂŒberarbeiteten und erweiterten Auflage erschienen. Das Buch hebt sich â wie bereits die erste Auflage â im besten Sinne auffallend von der gĂ€ngigen juristischen Literatur ab. Auf den ersten Blick springt natĂŒrlich die ansprechende Covergestaltung und die ĂŒbersichtliche, klar gegliederte Darstellung der einzelnen Teile und des gesamten Textes ins Auge. Die im Buch enthaltene Fallsammlung ist Ă€usserst reich illustriert, sie enthĂ€lt viele Abbildungen der in den jeweils zitierten Urteilen streitgegenstĂ€ndlichen Gestaltungen, was eine grosse Hilfe im Hinblick auf die Beratung in designrechtlichen Fragen darstellt, nicht zuletzt in Anbetracht der doch bescheidenen Recherchemöglichkeiten im Designrecht, resp. generell im Bereich des Schutzes kreativer Leistungen. Das Werk trĂ€gt damit der Tatsache Rechnung, dass gerade im Designbereich bei der PrĂŒfung der jeweils zur Diskussion stehenden Schutzvoraussetzungen ein konkreter visueller Eindruck unabdingbar ist. Das Buch enthĂ€lt ĂŒberdies eine CD mit AuszĂŒgen aus 734 (!) Urteilen deutscher und europĂ€ischer Gerichte mit umfassender Referenzangabe (die Anzahl der erwĂ€hnten Entscheidungen wurde mithin gegenĂŒber der ersten Auflage mehr als verdoppelt). Die Urteile werden im Buch «nur» noch unter Angabe der sachdienlichen Quellen mit Abbildung aufgefĂŒhrt, was erklĂ€rt, weshalb die inhaltlich deutlich erweiterte zweite Auflage weniger Seiten umfasst als die erste. Die ebenfalls benutzerfreundlich gestaltete, eine Suchfunktion enthaltende CD, zu der sich sowohl im Buch als auch auf der CD selber klare Benutzerhinweise finden, stellt ein in dieser Form einmaliges und Ă€usserst wertvolles Nachschlagewerk im Bereich des Schutzes kreativer Leistungen dar.
Muriel KĂŒnzi / Sabine Zentek | 2009 Ausgabe 6
Unter dem Kurznamen «Concise IP» legt der Verlag Kluwer Law International eine auf 5 BĂ€nde ausgelegte Serie von Kommentaren zu europĂ€ischen und internationalen ImmaterialgĂŒterrechtsregeln auf. 2008 ist der 3. Band Concise International and European IP Law erschienen, welcher das WTO/TRIPS-Abkommen, die Pariser VerbandsĂŒbereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums sowie drei Verordnungen und eine Richtlinie der EU ĂŒbersichtlich kommentiert.
Mathias Schaeli / Pierre Véron / Thomas Cottier (Ed.) | 2009 Ausgabe 5
David Rosenthal und Yvonne Jöhri legen mit ihrem sogenannten Handkommentar ein eindrĂŒckliches Werk vor. Die Bezeichnung «Handkommentar» trifft auf das Format des Buchs zu, der Inhalt steht einem «richtigen» Kommentar in nichts nach. Man mag sich angesichts des Trends zu Handkommentaren und das vorliegende Werk in der Hand haltend fragen, ob denn immer das kleine Format gewĂ€hlt werden muss, gehen doch damit auch gewisse Nachteile einher. Die ins kleine Format gepackte InhaltsfĂŒlle des Handkommentars von Rosenthal/Jöhri hat zur Folge, dass die Schriftgrösse gewisse Leser vor die Frage stellt, nicht doch langsam eine Lesebrille anzuschaffen. Zudem musste eine PapierstĂ€rke gewĂ€hlt werden, die einen â dem Inhalt durchaus angemessenen â sorgfĂ€ltigen Umgang mit dem Buch nahelegt.
Mathis Berger / David Rosenthal / Yvonne Jöhri | 2009 Ausgabe 4
Rechtzeitig auf das Inkrafttreten des EPĂ 2000 ist ein neues Lehrbuch zum EuropĂ€ischen PatentĂŒbereinkommen (EPĂ) erschienen. Das 260-seitige, von Dr. Tobias Bremi verfasste Buch trĂ€gt den Titel «The European Patent Convention and Proceedings before the European Patent Office». Der zweite Teil des Titels wird dem Inhalt des Buches gerecht, beschrĂ€nkt sich der Autor â ein schweizerischer und europĂ€ischer Patentanwalt â doch absichtlich und ausdrĂŒcklich auf verfahrensrechtliche Belange des EuropĂ€ischen PatentĂŒbereinkommens.
Beat Weibel / Tobias Bremi | 2009 Ausgabe 4
Mit dem Aufsatz «Kennzeichenrecht im Cyberspace: Der Kampf um die Domain-Namen» (GRUR Int. 1997, 402 ff.) gehörte Torsten Bettinger zu den allerersten deutschsprachigen Autoren, welche sich mit den rechtlichen Fragestellungen rund um die â damals erst langsam in das Bewusstsein breiterer Kreise rĂŒckenden â Domainnamen befassten. Und wĂ€hrend sich andere Autoren teils noch mit recht abenteuerlichen VorschlĂ€gen zur juristischen BewĂ€ltigung der neuen Erscheinung versuchten, setzte Bettinger mit seinem Aufsatz schon damals MassstĂ€be. Es ĂŒberrascht deshalb kaum, dass ein gutes Jahrzehnt spĂ€ter wiederum er als Herausgeber ein Handbuch vorlegt, welches das Domainrecht derart umfassend, grĂŒndlich und praxisnah abhandelt, dass es innert KĂŒrze zu einem Standardwerk im gesamten deutschen Sprachraum avancieren dĂŒrfte.
Ueli Buri / Torsten Bettinger (Hg.) | 2009 Ausgabe 3
Mancher Rezensent mag seine Aufgabe gelegentlich etwas als Strafaufgabe empfunden haben. Nicht so in diesem Fall, denn ein Lexikon der Begriffe eines bestimmten Fachgebiets ist angenehm zu rezensieren. Vor allem garantiert das die Erfahrung und der leserliche Schreibstil des erfahrenen Autors Lucas David.
Peter Heinrich / Lucas David | 2009 Ausgabe 2
StĂ€mpfli Verlag/Nomos Verlagsgesellschaft, Bern/Baden-Baden 2008, XLIX + 316 Seiten, CHF 85.â, EUR 54.â, ISBN 978-3-7272-1883-5
Lucas David / Roman Baechler | 2009 Ausgabe 1
Im Vorwort zum ersten Band, der im Jahre 2007 erschienen ist (vgl. die Buchsbesprechung von Gallus Joller in sic! 2007, 701 f.) hat der Herausgeber Dr. Henning Hartwig in Aussicht gestellt, dass die Entscheidsammlung jĂ€hrlich fortgefĂŒhrt werden soll. Dieses Versprechen hat Dr. Henning Hartwig eingelöst und rechtzeitig einen zweiten Folgeband aufgelegt.
Magda Streuli-Youssef / Henning Hartwig (Hg.) | 2008 Ausgabe 12
Schauplatz ZĂŒrich-Wiedikon, ein Fest in Hinterhofgarten: Testhalber spielt der Rezensent die rhythmisch undifferenziert in das Mobile programmierte, exakte Tonfolge von «Smoke on the Water» der legendĂ€ren Rockband «Deep Purple» vor. Das musikalische RĂ€tsel bleibt trotz originalgetreuer Tonintervalle ungelöst â aufgrund der rhythmischen Anonymisierung vermag niemand den Song zu erkennen. DemgegenĂŒber löst Konrad Elfersâ Kinderlied «Hey Pippi Langstrumpf», rhythmisch prĂ€zis aber ohne jegliche Klangintervalle geklopft von B.B., einem professionellen ZĂŒrcher Jazzposaunisten, bei den PartygĂ€sten unvermittelt ein Grinsen aus; Erinnerungen an die Kindheit und die ErzĂ€hlungen von Astrid Lindgren werden wach.
Alesch Staehelin / Poto Wegener | 2008 Ausgabe 11
Als Festschrift fĂŒr Reto M. Hilty firmiert diese Sammlung von sechs AufsĂ€tzen zu Grundfragen des Urheberrechts. Ăber den Jubilar erfahren Leserinnen und Leser darin allerdings nur, dass er einen runden Geburtstag feiere. Kein Lebenslauf, keine Bibliografie, keine WĂŒrdigung, nichts. Es wird nicht einmal verraten, um welchen Geburtstag es sich denn handle. 60, 70, 75? Das dem Buch vorangestellte Foto eines jugendlich wirkenden Jubilars lĂ€sst vermuten, dass eher der 50. Geburtstag Anlass zur Festgabe ist.
Willi Egloff / Mathis Berger / Sandro Macciacchini (Hg.) | 2008 Ausgabe 10
Der Autor des Buches «EuropĂ€isches Markenrecht â das Gemeinschaftsmarkensystem» ist Vorsitzender Richter am Bundespatentgericht und war Mitglied der Beschwerdekammern des Harmonisierungsamts fĂŒr den Binnenmarkt von 1997 bis 2007. In konziser Form gewĂ€hrt er dem Leser einen fundierten Einblick in das europĂ€ische Markenrecht. GemĂ€ss der englischen Wendung «in a nutshell» werden das Gemeinschaftsmarkensystem, die wichtigsten Verfahrensarten und die Rechte aus der Gemeinschaftsmarke und ihre Durchsetzung in kompakter, ĂŒbersichtlicher und gut verstĂ€ndlicher Form prĂ€sentiert. Die praktischen Hinweise des Autors, eines Kenners des europĂ€ischen Markenrechts, und die Verweise auf die aktuelle Rechtsprechung sind dabei sowohl fĂŒr den Neueinsteiger als auch fĂŒr den Anwender von nicht zu unterschĂ€tzender Bedeutung.
Philipp Speitler / Achim Bender | 2008 Ausgabe 9
Der Schutz von Werktiteln hat in der modernen Informations- und Mediengesellschaft hohe Bedeutung. Trotzdem fĂŒhrt der Titelschutz in der immaterialgĂŒterechtlichen Literatur ein Schattendasein. Dies, obwohl zentrale Fragen des im deutschen Markengesetz verankerten Titelschutzes noch nicht abschliessend geklĂ€rt bzw. umstritten sind, beispielsweise, wer Inhaber eines Werktitels ist und die Reichweite des Titelschutzes. Das Buch erlĂ€utert den besonderen Schutz von Werktiteln (Namen oder besondere Bezeichnungen von Druckschriften, Filmwerken, Tonwerken, BĂŒhnenwerken oder sonstiger vergleichbarer Werke) sowie weitere Schutzmöglichkeiten, insbesondere als Marke, und nimmt auch zu den ungeklĂ€rten Fragen Stellung. Dabei werden Rechtsprechung und Literatur ausfĂŒhrlich und kritisch dargestellt und teilweise neue Lösungswege aufgezeigt.
Peter Schramm / Patrick Baronikians | 2008 Ausgabe 9
Die Autoren haben mit dem Werk eine sehr praxis- und prĂŒfungstaugliche, mit ErlĂ€uterungen und Kommentaren versehene Aufbereitung des EPĂ 2000 geschaffen. Obwohl das Werk unter der Bezeichnung «Kommentar» gefĂŒhrt wird, ist es nicht mit einem Gesetzeskommentar im herkömmlichen Sinne vergleichbar, vielmehr bietet es eine gute und solide Grundlage fĂŒr die tĂ€gliche Arbeit mit dem EPĂ 2000.
Steffen Frischknecht / Hansjörg Kley / Harald Gundlach | 2008 Ausgabe 7-8
Die ĂŒber 550-seitige (und um ein 20-seitiges Sachregister und ein 30-seitiges Literaturverzeichnis erweiterte) ZĂŒrcher Dissertation von Florent Thouvenin nimmt sich Grundsatzfragen des Wettbewerbs- und des ImmaterialgĂŒterrechts an, die zwar nicht neu sind, bisher aber in der vorliegenden breiten Stoffdurchdringung noch nie aufgearbeitet worden sind. Den Einstieg in die Themenstellung ĂŒbernimmt das Kapitel zu den ökonomischen Grundlagen (knapp 90 Seiten), das insbesondere eine detaillierte Aufarbeitung der bisher diskutierten Wettbewerbstheorien und wettbewerbspolitischen Leitbilder enthĂ€lt. Thouvenin Ă€ussert sich skeptisch zur Verwendbarkeit solcher Denkmodelle zur Lösung der praxisrelevanten Fragen, auch wenn die TheorieansĂ€tze ungeachtet der hohen Abstraktionsstufe einen gewissen Stand gesicherter Erkenntnisse (nicht zuletzt dank der Systemtheorie) ĂŒber die Bedeutung der Wettbewerbsfreiheit erreicht haben.
Rolf H. Weber / Florent Thouvenin | 2008 Ausgabe 6
Der Autor stellt sich die Aufgabe, einen Einstieg in das deutsche und europĂ€ische Kennzeichnungsrecht zu vermitteln und dem Spezialisten ein Handbuch fĂŒr die Praxis zur VerfĂŒgung zu stellen. Da Ulrich Hildebrandt sowohl als Lehrbeauftragter fĂŒr ImmaterialgĂŒterrecht an der Heinrich-Heine-UniversitĂ€t in DĂŒsseldorf wirkt wie auch ĂŒber reiche einschlĂ€gige Erfahrung als Rechtsanwalt in Berlin verfĂŒgt, sind die Grundlagen fĂŒr die Erreichung des hohen Ziels gegeben.
J. David Meisser / Ulrich Hildebrandt | 2008 Ausgabe 6
Der Autor, Vorsitzender Richter am Bundespatentgericht, Mitautor des Kommentars «Ströbele/Hacker, Markengesetz» und Hochschullehrer an der UniversitĂ€t Augsburg, legt ein nahezu 300 Seiten umfassendes Werk zum Markenrecht vor, das sich als EinfĂŒhrung zu den grossen markenrechtlichen Kommentaren und HandbĂŒchern versteht. Es wendet sich gleichermassen an den Praktiker als auch an den Studenten, fĂŒr den das Markenrecht einen Teil des Schwerpunktbereichs bildet. Diesem selbstgesteckten Ziel wird das Buch ohne jeden Zweifel in vollem Umfang gerecht. Indes geht es weit ĂŒber diesen bescheidenen Anspruch hinaus: In insgesamt sieben Abschnitten werden zunĂ€chst die Grundlagen, Entstehung und spiegelbildlich Erlöschen sowie Inhalt und Schranken des Markenschutzes prĂ€zise systematisiert und dargestellt. Dem folgt eine gesonderte Behandlung markenrechtlicher AnsprĂŒche und Sanktionen, der Marke als Vermögensgegenstand und schliesslich der geschĂ€ftlichen Bezeichnungen. Das Werk erliegt nicht der Versuchung, der ausufernden Fallpraxis bis in jede kleinste VerĂ€stelung folgen zu wollen. Es geht vielmehr darum, die zugrunde liegenden Strukturen und die Systematik der gesetzlichen Regelung transparent werden zu lassen. Dies gelingt durch eine bestechend klare Analyse, die sich von so mancher umfangreicheren Darstellung wohltuend abhebt.
Mark Lerach / Franz Hacker | 2008 Ausgabe 5
Câest Ă un beau voyage que Pascal Fehlbaum convie son lecteur, celui de la parfumerie ou, plus prĂ©cisĂ©ment, celui des parfums. Câest en effet dĂ©libĂ©rĂ©ment que lâauteur sâĂ©carte de la question de savoir quelle protection pourrait ĂȘtre confĂ©rĂ©e au contenant, soit Ă la bouteille, pour se concentrer sur celle qui peut ĂȘtre confĂ©rĂ©e au contenu, soit au parfum lui-mĂȘme.
Philippe Gilliéron / Pascal Fehlbaum | 2008 Ausgabe 4
Le juriste romand peut se rĂ©jouir. Pour la premiĂšre fois (si lâon excepte lâouvrage collectif publiĂ© il y a 13 ans dans la collection du CEDIDAC Ă lâoccasion de la promulgation de la LPM), il tient entre les mains un commentaire de la loi sur la protection des marques en langue française. Mais ce serait faire injustice Ă la grande qualitĂ© de lâouvrage dâIvan Cherpillod que dâen cantonner lâutilitĂ© aux rĂ©gions francophones du pays. Au contraire, tout praticien appelĂ© Ă traiter de questions relevant du droit des marques â de quelque cĂŽtĂ© de la Sarine quâil se situe â devrait dĂ©sormais consulter cet ouvrage, Ă cĂŽtĂ© de ceux de David, de Marbach et de Willi, pour ĂȘtre certain de bĂ©nĂ©ficier dâune vision complĂšte de la matiĂšre.
Ralph Schlosser / Ivan Cherpillod | 2008 Ausgabe 3
Nach den designrechtlichen Kommentaren von Peter Heinrich (DesG/HMA, ZĂŒrich 2002), von Roger Staub und Alessandro L. Celli (Hg.; Designrecht, ZĂŒrich 2003) sowie von Robert Mirko Stutz, Stephan Beutler und Muriel KĂŒnzi (StĂ€mpflis Handkommentar SHK, Designgesetz, Bern 2006) ist mit dem nun vorliegenden Buch aus dem Helbing Lichtenhahn Verlag die erste umfassende Monographie zum schweizerischen Designrecht erschienen. Das Werk, welches als Band VI die SIWR-Reihe und damit eine beeindruckende wissenschaftliche Darstellung des schweizerischen ImmaterialgĂŒter- und Wettbewerbsrechts vervollstĂ€ndigt, wurde zum grössten Teil von Markus Wang verfasst. Dieser konnte auf einzelne Vorarbeiten von Michael Ritscher zurĂŒckgreifen und im Kapitel zum Schutz von Design durch Markenrecht auf die UnterstĂŒtzung von Markus Ineichen zĂ€hlen.
Christoph Gasser / Markus Wang | 2008 Ausgabe 3
La thĂšse lausannoise dâEric Meier, prĂ©sentĂ©e sous la direction du prof. Ivan Cherpillod, aborde, pour la premiĂšre fois dans une monographie suisse Ă notre connaissance, le principe de lâobligation dâusage instaurĂ© Ă lâart. 11 de la Loi sur la protection des marques (LPM). Câest un ouvrage Ă la fois complet et succinct. Le style de lâauteur est clair, et illustrĂ© dâexemples qui permettent de saisir immĂ©diatement son propos. Il renvoie en note la discussion des points les plus dĂ©licats des droits Ă©trangers quâil analyse, le droit allemand, le droit français et le droit communautaire. Eric Meier a dâailleurs fait prĂ©cĂ©der son Ă©tude dâune bibliographie dĂ©taillĂ©e (oĂč lâon sâĂ©tonne de ne pas trouver par exemple lâĂ©tude de Me P.âA. Killias sur La mise en Ćuvre de la protection des signes distinctifs, Cedidac No 50, Lausanne 2002, p. 329) et dâune documentation lĂ©gislative utile. Une table des matiĂšres et un index complĂštent cet appareil de recherche. Ainsi, la thĂšse pourra rendre les services quâon en attend dans la pratique.
François Dessemontet / Eric Meier | 2008 Ausgabe 2
Das Urheberrechtsgesetz enthĂ€lt in Artikel 35 einen VergĂŒtungsanspruch der Interpreten fĂŒr die Verwendung von Ton- und TonbildtrĂ€gern zum Zwecke der Sendung. In der Praxis hat diese Regelung jedoch nicht gespielt, denn nach dem Stand der Technik werden nicht mehr die TontrĂ€ger selbst verwendet. Vielmehr werden vorgĂ€ngig die MusikstĂŒcke auf einen Server des Senders kopiert. Dieser Kopiervorgang ist nach bundesgerichtlicher Auffassung nicht vom genannten VergĂŒtungsanspruch erfasst, so dass die Sendeunternehmen die Lizenz zur VervielfĂ€ltigung separat erwerben mĂŒssen (Entscheid des BGer vom 2. Februar 1999, sic! 1999, 255, «Tarif S [Sender] II»). Die fĂŒr die Sendeunternehmen unbefriedigende Situation bewog Herrn StĂ€nderat Filippo Lombardi zur parlamentarischen Initiative «Ănderung des URG. VervielfĂ€ltigung von TontrĂ€gern zum Zweck der Sendung in Radio und Fernsehen» vom 11. April 2005.
Emanuel A. Meyer / David StÀrkle | 2008 Ausgabe 1