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Forum â Zur Diskussion / A discuter
Lâarticle 49a LBI va plus loin que la Directive europĂ©enne relative Ă la protection juridique des inventions biotechnologiques («â
Directive CE sur la biotechnologieâ
») en permettant de rejeter une demande de brevet sur la base de considĂ©rations formelles. Les modalitĂ©s dâapplication de cet article apparaissent cependant opaques, notamment en ce qui concerne les inventions hors du domaine des biotechnologies. Les consĂ©quences de lâapplication de ces dispositions sur la validitĂ© dâun brevet semblent Ă©galement trĂšs incertaines.
Franck Amiot | sic! 2020 Ausgabe 2
In einem Artikel in der sic! 1/2020 hat Dr. Carla Beuret, Referentin im Sekretariat der Wettbewerbskommission, drei aktuelle kartellrechtliche Entwicklungen im Automobilsektor beleuchtet. Der vorliegende Artikel ergĂ€nzt diese drei Entwicklungen (Beschwerdelegitimation bei hybriden Verfahren, von Bedeutung ĂŒber den Automobilsektor hinaus; kartellrechtliche Zivilverfahren im Automobilsektor; Anpassungen an der KFZ-Bekanntmachung und den KFZ-ErlĂ€uterungen) aus Sicht eines Kartellrechtsanwalts und wĂŒrdigt sie teilweise abweichend.
Martin Thomann | sic! 2020 Ausgabe 2
Mit seinem Entscheid B-6675/2016 vom 19. Juni 2019 in Sachen «Gerflorâ
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âGerflor Theflooringroupâ
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âGemfloor» Ă€ndert das BVGer seine Praxis in Bezug auf die Auslegung von Art. 22 Abs. 3 MSchV. Demnach kann der Widerspruchsgegner die Einrede des Nichtgebrauchs der Widerspruchsmarke im Rahmen seiner ersten Stellungnahme im Widerspruchsverfahren auch dann geltend machen, wenn die Karenzfrist dieser Marke noch gar nicht abgelaufen ist. Falls die Karenzfrist noch vor Erlass des Entscheids ĂŒber den Widerspruch ablĂ€uft, muss diese «vorsorglich» geltend gemachte Einrede berĂŒcksichtigt werden und der Widersprechende entweder den rechtserhaltenden Gebrauch der Widerspruchsmarke oder wichtige GrĂŒnde fĂŒr deren Nichtgebrauch glaubhaft machen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet einige dogmatische und praktische Fragen, die sich im Zusammenhang mit dieser PraxisĂ€nderung stellen.
Frédéric Brand / Michael Hunn | sic! 2020 Ausgabe 1
Im Automobilsektor hat sich in letzter Zeit aus kartellrechtlicher Sicht einiges bewegt. Der vorliegende Beitrag beleuchtet drei wesentliche Entwicklungen: erstens ein Urteil des BGer zur Beschwerdelegitimation in hybriden Verfahren; zweitens die Urteile verschiedener kantonaler Zivilgerichte zu Klagen von Autogaragen auf Aufnahme ins offizielle Servicepartnernetz und drittens die Aktualisierung der KFZ-Bekanntmachung und der zugehörigen ErlÀuterungen der Wettbewerbskommission.
Carla Beuret | sic! 2020 Ausgabe 1
In seinem Beitrag beleuchtet Schneuwly die Praxis von ProLitteris zur Durchsetzung der betrieblichen KopiervergĂŒtungen kritisch. Damit stellt er sich gegen den Willen des Gesetzgebers, gegen grosse Teile der Literatur und gegen die weitgehende BestĂ€tigung dieser Praxis durch kantonale Gerichte und das Bundesgericht. Er hĂ€lt es fĂŒr problematisch, die tariflich vorgesehenen Konsequenzen bei fehlender Mitwirkung der Nutzerseite mit dem Grundsatz einer geordneten und wirtschaftlichen Verwaltung (Art. 45 Abs. 1 URG) zu rechtfertigen. Damit unterschĂ€tzt der Autor die Bedeutung dieses Grundsatzes im gesetzlichen System und in der RealitĂ€t des tarifgestĂŒtzten Masseninkassos. Die Auskunftspflicht des Art. 51 Abs. 1 URG und ihre tarifliche Konkretisierung sind im Lichte des Masseninkassos als Kontext sowie ihres Sinns und Zwecks auszulegen. Im Tarif konkretisierte, standardisierte und kosteneffiziente Melde- und Abrechnungsverfahren sind mit Blick auf die [âŠ]
Constanze Semmelmann | sic! 2019 Ausgabe 12
Mit der EinfĂŒhrung der Swissness-Kriterien durch das revidierte Marken- und Wappenschutzgesetz hat die Schweiz in Sachen Herkunftsangaben im internationalen Vergleich ein Novum geschaffen. Ein Schweizerkreuz am falschen Ort kann sowohl strafrechtlich wie auch zivilrechtlich einschneidende Konsequenzen haben. Im Streitfall muss der Beklagte beweisen, dass er die Schweizer Rezeptur oder die Schweizer Herstellungskosten korrekt berechnet hat. Durch diese Regeln werden Schweizer Produkte exklusiver und entsprechend wertvoller. Diese ExklusivitĂ€t ruft Trittbrettfahrer auf den Plan: Chinesische, indische und amerikanische Kunden kaufen gerne Swissness, aber nicht immer die Produkte aus der Schweiz. Wie steht es um den Schutz der Schweizer Herkunftsangabe im Ausland?
David StÀrkle | sic! 2019 Ausgabe 11
Sowohl im Interesse eines qualitativ hochstehenden Rechtsschutzes im Patentwesen als auch zur VerkĂŒrzung der Verfahrensdauer sind Ănderungen an der Verfahrensordnung angezeigt. Allerdings weisen die derzeitigen amtlichen VorschlĂ€ge noch Optimierungspotenzial auf, wie nachfolgend aus der Sicht der Parteien dargelegt wird.
Hans Blöchle | sic! 2019 Ausgabe 7-8
Dans une dĂ©cision trĂšs attendue publiĂ©e le 8 fĂ©vrier 2019, le TF a abordĂ© lâobligation de blocage de sites de streaming hĂ©bergĂ©s Ă lâĂ©tranger par un fournisseur dâaccĂšs Internet suisse, en lâoccurrence Swisscom. Le TF a estimĂ© que le comportement du fournisseur dâaccĂšs Internet ne se trouvait pas en rapport de causalitĂ© avec lâatteinte au droit dâauteur. DĂšs lors, il a refusĂ© dâimposer Ă Swisscom le blocage des sites litigieux.
Julien Francey | sic! 2019 Ausgabe 6
KĂŒrzlich ergangene Gerichtsentscheide in Deutschland haben das Bewusstsein fĂŒr das Trennungs- und Kennzeichnungsgebot bei BeitrĂ€gen in sozialen Medien geweckt. Der vorliegende Diskussionsbeitrag stellt die rechtlichen Grundlagen und Indizien fĂŒr das Vorliegen einer Kennzeichnungspflicht bei BeitrĂ€gen in sozialen Medien in der Schweiz dar.
Sandra Hanhart / Alain Schmid | sic! 2019 Ausgabe 6
Das Bundesgericht hat die Anwendung des Kartellverbots zuletzt deutlich verschĂ€rft: Preis-, Mengen- und Gebietsabsprachen sind unabhĂ€ngig von deren Wettbewerbswirkung de facto verboten. Schon frĂŒher hat das Bundesgericht das Wettbewerbsrecht mit Ă€hnlich weitreichenden Entscheiden geprĂ€gt. Heute können Fusionen kaum noch untersagt werden, und unangemessene Preise werden nicht mehr sanktioniert. Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gefĂ€hrdet die KohĂ€renz des Kartellgesetzes: WĂ€hrend im Bereich der Fusionen und unangemessener Preise ein «Laissez-faire»-Ansatz praktiziert wird, wird bei den Abreden eine Ă€usserst interventionistische Politik verfolgt. Den Unternehmen werden dadurch starke Anreize gesetzt, das harte Kartellverbot durch Fusionen zu umgehen.
Michael Funk / Christian Jaag / Samuel Rutz | sic! 2019 Ausgabe 5
Le goĂ»t du public pour les marques vintage peut inciter des tiers Ă enregistrer des marques ayant par le passĂ© joui dâune force distinctive importante en relation avec certains produits et qui ont depuis lors Ă©tĂ© abandonnĂ©es par leurs titulaires. Instinctivement, cette pratique met mal Ă lâaise, mais il nâen est pas moins difficile dâapprĂ©hender ce malaise sur le plan juridique. En abandonnant sa marque, le titulaire ne renonce-t-il pas Ă ses droits en acceptant quâelle retourne au domaine publicâ
? Ă partir de lĂ , tout tiers nâest-il pas en droit de lâenregistrer et de la faire revivre pour ses propres activitĂ©sâ
? Câest Ă ces questions que cette contribution sâefforce de rĂ©pondre.
Philippe Gilliéron | sic! 2019 Ausgabe 4
Aujourdâhui, les applications mobiles sont devenues essentielles dans la vie commerciale, des vecteurs incontournables dans la fourniture de produits et services, dĂ©passant les frontiĂšres territoriales ainsi que les limites Âjuridictionnelles. Elles transcendent les points de repĂšre classiques Âauxquels on se rĂ©fĂ©rait jusquâĂ prĂ©sent. Les conflits transitent vers un contexte nouveau, distinct du cadre dans lequel la lĂ©gislation pour la protection des marques a Ă©tĂ© mise en place et celle-ci semble peiner Ă rĂ©pondre aux problĂ©matiques de protection des droits de marque Ă lâĂšre numĂ©rique.
Donata Campiche Pugliese | sic! 2019 Ausgabe 3
La validation de licences comme Ă©tant FRAND par la jurisprudence et les dĂ©cisions dâautres autoritĂ©s constitue-t-elle une chance ou un risque pour lâharmonisation globale du droit des contrats de licenceâ
? Telle est la question examinĂ©e dans la prĂ©sente contribution Ă la lumiĂšre du litige «â
Unwired Planet International Ltdâ
/â
Huawei Technologies Co Ltdâ
» dans le cadre duquel une dĂ©cision vient dâĂȘtre rendue par la Cour dâappel anglaise (England and Wales Court of Appeal [Civil Division]).
Jacques De Werra | sic! 2019 Ausgabe 2
Wer seine Firma aus einem Personennamen bildet, muss sich zwar gefallen lassen, dass ein Gleichnamiger denselben Namen mitverwendet, hat aber Anspruch, dass sich der jĂŒngere Kennzeicheninhaber durch BeifĂŒgung eines Zusatzes abgrenzt. Im vorliegenden Fall standen sich fĂŒr einmal nicht gleiche, sondern bloss Ă€hnliche Namen gegenĂŒber. Es stellt sich damit die Frage, ob eine analoge Verpflichtung zur Aufnahme eines Zusatzes im jĂŒngeren Zeichen nicht ebenfalls angezeigt gewesen wĂ€re.
Stefan Hubacher | sic! 2019 Ausgabe 2
In Zeiten von fortschreitender Digitalisierung, Big Data und «Internet of Things» werden Daten zunehmend als handelbares Gut verstanden. Deshalb werden mögliche Rechte an Daten und ihre Ausgestaltungsmöglichkeiten in der Wissenschaft und Politik vermehrt diskutiert. Der vorliegende Beitrag gibt einen Ăberblick ĂŒber den Stand der Diskussion in der Schweiz.
Alain Schmid / Kirsten Johanna Schmidt / Herbert Zech | sic! 2018 Ausgabe 11
Das Online-Angebot der SRG wird derzeit durch seine Einordnung im ĂŒpA (Art. 25 Abs. 3 lit. b RTVG) ausschliesslich durch die SRG-Konzession konkretisiert. Im Entwurf zum Bundesgesetz ĂŒber elektronische Medien ist eine rechtliche Neuerfassung des Online-Angebots der SRG vorgesehen, wodurch die SRG-Konzession in diesem Bereich entlastet wĂŒrde.
Julian-Ivan Beriger | sic! 2018 Ausgabe 10
Lâavant-projet de rĂ©vision de la LDA prĂ©voyait la possibilitĂ©, Ă titre de mesure contre la piraterie dâĆuvres et de prestations protĂ©gĂ©es, de bloquer lâaccĂšs Ă certains sites Internet. Ce point nâa pas Ă©tĂ© repris dans le projet du Conseil fĂ©dĂ©ral. Pourtant, ces mesures de blocage font partie de lâarsenal juridique pour lutter contre la piraterie Ă large Ă©chelle et Ă ce titre, elles doivent trouver leur place dans toute lĂ©gislation moderne sur le droit dâauteur.
Ivan Cherpillod | sic! 2018 Ausgabe 9
«Personalisierung» ist zu einem neuen Schlagwort in der modernen Online-Medien- und -Unterhaltungsindustriewelt herangewachsen. Neue technologische Rahmenbedingungen ermöglichen die im Voraus getroffene Abstimmung medialer Inhalte mit mutmasslichen EmpfĂ€ngerbedĂŒrfnissen. Das PhĂ€nomen ist in der Medienlandschaft insofern neu, als klassische Medien bislang eine an die Allgemeinheit gerichtete Massenkommunikation erbrachten. Massschneiderung von Inhalten auf unterschiedliche EmpfĂ€nger widerspricht aber diesem Konzept und wirft neue rechtliche Fragen auf.
Dirk Spacek | sic! 2018 Ausgabe 7-8
Der Entscheid des BVGer in Sachen «Facebookâ
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StressBook» hatte einige krititsche Reaktionen zur Folge. Anlass dazu geben u.âa. die AusfĂŒhrungen zur ZeichenĂ€hnlichkeit, indem die Regel hinsichtlich Abweichung oder Ăbereinstimmung bei Wortendungen aufgrund dieses Entscheides relativiert werden könnte, da im Ergebnis eine ZeichenĂ€hnlichkeit zwischen Facebook und StressBook festgestellt wird. Stattdessen wĂ€re eine Folgerung naheliegender, dass die Marken unterschiedliche Gedankenverbindungen hervorrufen.
Mischa Senn / Marc Wullschleger | sic! 2018 Ausgabe 7-8
Die Kartellbehörden verweisen in der Anwendung des Art. 4 Abs. 1 KG auf unverbindliche vertikale Preisempfehlungen auf die Praxis zur horizontalen Verhaltenskoordination. Anstatt auf die ErfĂŒllung der Kriterien der Abstimmung, des Parallelverhaltens und des Kausalzusammenhangs zu prĂŒfen, hat sich in der Lehre und Praxis ein sog. Befolgung-Plus-Ansatz durchgesetzt. KĂŒrzlich hat das BVGer Urteile zu beiden Fallgruppen gefĂ€llt, deren BegrĂŒndungen Zweifel an der Anwendung unterschiedlicher Kriterien aufkommen lassen. Der Autor versucht aufzuzeigen, dass die Legaldefinition der abgestimmten Verhaltensweise Tatbestandsmerkmale enthĂ€lt, die sich in gleichförmiger Weise auf beide Fallgruppen anwenden lassen.
Raffael GĂŒbeli | sic! 2018 Ausgabe 5
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