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Rechtsprechung / Jurisprudence
LBI 51 I, II, 8. Afin de dĂ©montrer la violation dâun brevet dâinvention, il ne suffit pas dâallĂ©guer que le produit litigieux comporte des Ă©lĂ©ments prĂ©sents dans les revendications du brevet en cause. Il faut encore comparer prĂ©cisĂ©ment les dispositifs compris dans les revendications du brevet dâinvention en cause, dâune part, et les dispositifs litigieux, dâautre part, afin dâĂ©tablir si ces derniers reproduisent la forme dâexĂ©cution comprise dans le brevet en cause (consid. 3.4-3.5).
Sevan Antreasyan | sic! 2017 Ausgabe 9
Eugen Marbach / Michel MĂŒhlstein | sic! 2017 Ausgabe 9
CO 951 II, 956. Anche le ditte che hanno quali elementi determinanti designazioni generiche come la descrizione dellâattivitĂ dellâimpresa (nel caso concreto: «Centro Funerario») beneficiano del diritto esclusivo previsto dagli art. 951 cpv. 2 e 956 CO. Unâaggiunta con forza caratterizzante debole (nel caso concreto: «ti» per rapporto alle aggiunta «CF» e «Lugano» della ditta giĂ esistente) non basta per creare sufficiente distanza tra le due ditte se esse sono in diretta concorrenza o si rivolgono alla stessa cerchia di persone (consid. 5).
Mauro Cavadini | sic! 2017 Ausgabe 9
VwVG 46, 50; PatG 140a, 140b, 140e; PatV 127f und 127h. Die Antwort, das Gesuch könne «gemĂ€ss PrĂŒfer nicht akzeptiert» werden, stellt keine VerfĂŒgung dar. Ergeht in der Folge kein dahingehender Entscheid, stellt dies eine Rechtsverweigerung dar, welche innert angemessener Frist gerĂŒgt werden kann (E. 1.3.3-1.3.5, 2.3, 2.4).
Daniel Alder | sic! 2017 Ausgabe 9
KG 5 I und II, 4, 6, 7. Das Kriterium der Erheblichkeit soll â historisch betrachtet â die Verwaltung im Sinne einer Bagatellklausel entlasten. Als reines Aufgreifkriterium muss dasselbe sehr einfach zu handhaben sein. Diese Funktion schliesst eine auf die volkswirtschaftliche Wirkung abstellende ErheblichkeitsprĂŒfung aus (E. 5.1.1-5.1.6).
Michael Reinle | sic! 2017 Ausgabe 9
Eugen Marbach / Michel MĂŒhlstein | sic! 2017 Ausgabe 7-8
MSchG 1 I, 2 b. Eine Positionsmarke ist nicht unterscheidungskrÀftig, wenn das positionierte Basiszeichen (hier: acht gleichmÀssig angeordnete Bohrlöcher am Kopf einer Taschenlampe) das Erscheinungsbild der Ware selbst prÀgt (E. 4.3).
Marc Wullschleger | sic! 2017 Ausgabe 7-8
MSchG 4. Eine Agentenmarke gemĂ€ss Art. 4 MSchG setzt einen Vertrag vorÂaus, der LoyalitĂ€tspflichten statuiert und zum ZeichenÂgebrauch ermĂ€chtigt. Weder eine blosse LieferbeÂziehung, eine AbsichtserklĂ€rung fĂŒr eine umfassendere Zusammenarbeit noch eine Minderheitsbeteiligung begrĂŒnden entsprechende LoyaliÂtĂ€tspflichten (E. 2).
Bendicht LĂŒthi | sic! 2017 Ausgabe 7-8
IPRG 1 II i.V.m. LugĂ 22 Ziff. 3, 4, 5 und 31; LugĂ 2, 31 i.V.m. IPRG 10. FĂŒr die Beurteilung von UnterÂlassungsÂanÂsprĂŒchen gegenĂŒber einer auslĂ€ndischen Beklagten bezĂŒglich auslĂ€ndischer Patentrechte besteht keine internationale ZustĂ€ndigkeit. Dies gilt auch, wenn die Hauptsache die Feststellung der Miterfinderschaft betrifft (E. 3).
Barbara Abegg | sic! 2017 Ausgabe 7-8
MSchG 3 I c. Zwei Marken, die quasi ausschliesslich aus gemeinfreien ÂElementen bestehen, können unter besonderen UmstĂ€nden verwechselbar sein, so vorliegend, weil sie denselben dreiteiligen Aufbau, einen nahezu identischen Schrifttyp und einen sinnverwandten sowie gleich langen Mittelteil aufweisen (E. 6.2- 7.4).
Marc Wullschleger | sic! 2017 Ausgabe 7-8
PatG 66 a; EPĂ 69; ZGB 2 II. Wer wĂ€hrend des Erteilungsverfahrens einen Patentanspruch beschrĂ€nkt, um das Patent zu erhalten, kann einem Dritten den Gegenstand der EinschrĂ€nkung nicht unter dem Titel der Ăquivalenzbetrachtung vorhalten; die GrĂŒnde fĂŒr die EinschrĂ€nkung sind irrelevant (E. 4.5).
Yves Stucki | sic! 2017 Ausgabe 7-8
UWG 2â8, 11; OR 752 ff., 817, 868 ff.; ZGB 55. Im Konzern mĂŒssen lauterkeitsrechtliche AnsprĂŒche gegenĂŒber derjenigen Gesellschaft geltend Âgemacht werden, welche diese zu verantworten hat. Keine Ausnahme vom konzernrechtlichen Trennungsprinzip liegt vor, wenn die MutterÂgesellschaft den gleichen Sitz und personell ĂŒbereinstimmende Organe hat, Markenrechte der Gruppe in Âihrem Namen registriert sind und es eine konsolidierte Jahresrechnung gibt (E. 4).
Iris Sidler | sic! 2017 Ausgabe 7-8
MSchG 2 a. Ist ein Zeichen (in casu «Car-Net») fĂŒr bestimmte Waren bzw. Dienstleistungen (z.B. fĂŒr Autos) Âbeschreibend, ist es dies regelmĂ€ssig auch fĂŒr andere Waren bzw. Dienstleistungen (in casu z.âB. AnhĂ€nger), die unter denselben Oberbegriff (in casu «Fahrzeuge zur Beförderung auf dem Lande») zu subsumieren sind. (E. 4).
Markus Kaiser | sic! 2017 Ausgabe 6
MSchG 2 a, 2 c i.V.m. 47 I. Weist ein mehrdeutiges Zeichen zwar objektiv gesehen einen geografischen ÂGehalt auf, ist dieser aber in subjektiver Hinsicht zu wenig gelĂ€ufig, so ist es weder beschreibend noch tĂ€uschend (E. 5.8, 5.9).
Patrick Degen | sic! 2017 Ausgabe 6
BGĂ 5 I. Die Meinungsbildung eines Organs einer Verwaltungseinheit im Hinblick auf die Wahrnehmung einer öffentlichen Aufgabe stellt Verwaltungshandeln dar. Das Erfordernis der ErfĂŒllung der öffentlichen Aufgabe bei der Bestimmung, ob es sich um ein amtliches Dokument handelt, bezieht sich auf die Abgrenzung der privatwirtschaftlichen TĂ€tigkeit von OrÂganisationen ausserhalb der Bundesverwaltung zu deren amtlicher TĂ€tigkeit. Auch Gegenstand oder ÂGebrauch von Informationenen privater Natur können das betreffende Dokument zu einem amtlichen machen (E. 4.-4.4).
Alesch Staehelin | sic! 2017 Ausgabe 6
URG 59 I, 46. Gerade in einem sich wirtschaftlich und technologisch rasch wandelnden Umfeld ist ein ÂTarif, dessen GĂŒltigkeitsdauer sich potenziell (d.âh., wenn kein Verhandlungspartner kĂŒndigt) unbeschrĂ€nkt verlĂ€ngert, unangemessen. Deshalb genehmigt die ESchK einen solchen Tarif, selbst wenn er auf einer Einigung zwischen den Verhandlungspartnern beruht, nur mit einer moÂdifizierten, zeitlich beschrĂ€nkten VerlĂ€ngerungsklausel (E. 4).
Fabian Wigger | sic! 2017 Ausgabe 6
VGG 33 f; KG 18 III, 23, 39; GR-WEKO 10 I. Entscheide, auch kompetenzĂŒberschreitende, des Sekretariates sind der WEKO zuzuordnen. BeschwerdefĂŒhrer können sich auf die Einheit von WEKO und Sekretariat berufen und bei Mitteilungen des ÂSekretariates gegen die WEKO Beschwerde fĂŒhren (E. 1.2).
Michael Reinle | sic! 2017 Ausgabe 6
URG 10, 19 I c, 20 II, IV. Bei der Festlegung der VergĂŒtung fĂŒr die betriebsinterne Nutzung von urheber- und leistungsschutzrechtlich geschĂŒtzten Werken ist fĂŒr die «Anzahl Angestellten» nicht die Art der ArbeitsverhĂ€ltnisse massgebend; daher ist der im Betrieb tĂ€tige Firmeninhaber mitzuzĂ€hlen (E. 4.4.3).
Valentin Blank | sic! 2017 Ausgabe 6
PatG 51 II, III; EPĂ 2000 69 I. Ein in Beschreibung und Zeichnungen illustriertes Beispiel im Rahmen der ÂPatentauslegung ohne gegenteilige Parteibehauptung nur als eine von mehreren AusfĂŒhrungsvarianten der Erfindung zu verstehen, ist nicht bundesrechtswidrig (E. 5).
Adrian M. Gautschi | sic! 2017 Ausgabe 6
LugĂ 26 I; ZPO 59 II b, 60. Art. 26 Abs. 1 LugĂ gibt vor, dass das Gericht seine ZustĂ€ndigkeit von Amtes wegen zu prĂŒfen hat, was insbesondere dazu fĂŒhrt, dass die von der KlĂ€gerin vorgetragenen zustĂ€ndigkeitsbegrĂŒndenden Tatsachen bei SĂ€umnis der Beklagten nicht als zugestanden angesehen werden dĂŒrfen. Die PrĂŒfung der ZustĂ€ndigkeit bestimmt sich im Ăbrigen nach nationalem Recht (E. 3.2).
Stefan Hubacher / Michel Reymond | sic! 2017 Ausgabe 5
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