FondĂ©e en 2003, lâAROPI est une association de langue française qui a pour buts lâĂ©tude et le dĂ©veloppement de la propriĂ©tĂ© intellectuelle et la reprĂ©sentation aux niveaux national et international des intĂ©rĂȘts de ses membres (avocats spĂ©cialisĂ©s, conseils en propriĂ©tĂ© industrielle, responsables de services de propriĂ©tĂ© intellectuelle en entreprise, enseignants et chercheurs exerçant leur activitĂ© principalement en Suisse et dans les rĂ©gions limitrophes). LâAROPI a obtenu le statut dâobservateur permanent auprĂšs de lâOMPI en 2006.
sic! 2011 Ausgabe 7-8
Inkrafttreten des neuen Patentanwaltsgesetzes: Eintragung in das Register und Wegfall des Vertretungszwangs bei Auslandswohnsitz
André Escher / Pascal Fehlbaum | sic! 2011 Ausgabe 6
Nach dem «Philips»-Entscheid im Jahr 2002 hatte der EuGH â diesmal in Bezug auf den achtnoppigen (4x2), roten Klemmbaustein von Lego â erneut ĂŒber die MarkenfĂ€higkeit eines bedeutenden dreidimensionalen Zeichens zu urteilen. Im Mittelpunkt der gerichtlichen Auseinandersetzung stand hierbei das Eintragungshindernis von Art. 7 Abs. 1 Buchst. e Ziff. ii VO (EG) Nr. 40/94. FĂŒr die in diesem Verfahren strittige Ware «Bauspielzeug» der Klasse 28 des Nizza-Abkommens hat der Gerichtshof das Rechtsmittel abgewiesen und damit die dreidimensionale EU-Gemeinschaftsmarke fĂŒr den Lego-Stein letztinstanzlich fĂŒr nichtig erklĂ€rt. Nicht einmal die rote Farbe des Bausteins, welche i.c. als nicht funktionelles Element galt, hat dieses Resultat verhindert.
Adrian M. Bienek | sic! 2011 Ausgabe 5
Der EuGH verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, das in Art. 17 der Richtlinie 89/71/EG festgeschriebene Kumulierungsprinzip zwischen Urheber- und Geschmacksmusterrecht einzuhalten. Ausnahmeregelungen, mit denen ein genereller Ausschluss des Urheberrechtsschutzes fĂŒr Werke der angewandten Kunst einhergeht, wie die in Italien zwischenzeitlich vorgesehene «ewige Schonfrist» fĂŒr Unternehmen, die bereits vor Implementierung der Richtlinie mit der Produktion nach Vorlage damals gemeinfreier Werke begonnen hatten, sind nicht zulĂ€ssig.
Peter Schramm | sic! 2011 Ausgabe 5
Die zehnte Urheberrechtstagung des Schweizer Forum fĂŒr Kommunikationsrecht, die dieses Jahr in Bern stattgefunden hat, drehte sich um das Zukunftsmodell einer Content Flatrate. Dass bis zur eventuellen Verwirklichung einer Content Flatrate noch viele Fragen zu klĂ€ren und HĂŒrden zu ĂŒberwinden sind, grundsĂ€tzlich aber durchaus Potenzial fĂŒr ein solches Modell besteht, stellte sich an dieser Veranstaltung deutlich heraus.
Stefan BrĂŒhwiler | sic! 2011 Ausgabe 5
vom 6. November 1925 ĂŒber die internationale Eintragung gewerblicher Muster und Modelle, revidiert in London am 2. Juni 1934, in Den Haag am 28. November 1960 (ergĂ€nzt durch die Zusatzvereinbarung von Monaco [1961], die ErgĂ€nzungsvereinbarung von Stockholm [1967] und das Protokoll von Genf [1975], und geĂ€ndert 1979) und in Genf am 2. Juli 1999.
sic! 2011 Ausgabe 5
Auch die diesjĂ€hrige, dritte derartige Tagung war von RA Dr. Christoph Gasser organisiert worden und wurde von RA Dr. Michael Ritscher geleitet. Der Veranstaltung, die wieder hoch ĂŒber dem winterlichen ZĂŒrich stattfand, vorausgegangen war erneut ein gemeinsamer Skiausflug in kleinem Kreis mit gemĂŒtlichem Abendessen mit den Referenten. Neu wurde der Vormittag ganz dem Patentrecht gewidmet, was noch mehr Zeit fĂŒr Diskussionen liess.
Agnieszka Taberska | sic! 2011 Ausgabe 4
sic! 2011 Ausgabe 4
Der EuGH erhielt im Rahmen des vorliegenden Vorabentscheidungsverfahrens erstmals Gelegenheit, sich zur Vereinbarkeit nationaler Systeme der «Abgabe fĂŒr Privatkopie» mit der RL 2001/29/EG des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft zu Ă€ussern. Zwar hat die EuropĂ€ische Kommission beim Erlass dieser Richtlinie darauf verzichtet, die «Abgabe fĂŒr Privatkopie» en dĂ©tail zu regeln; ĂŒber die Auslegung des Begriffs «gerechter Ausgleich» i.S.d. Art. 5 Abs. 2 lit. b RL 2001/29 lassen sich aber die unionsrechtlichen Grundlagen und Grenzen solcher Institute gleichwohl abstecken. Das Urteil ist â trotz fehlender Bindungswirkung â auch fĂŒr die Schweiz von Interesse. So stellt sich die Frage, ob das hiesige System der LeertrĂ€gervergĂŒtung im Lichte der AusfĂŒhrungen des EuGH ĂŒberdacht werden sollte.
Fabian Wigger | sic! 2011 Ausgabe 3
La rĂ©glementation en matiĂšre de noms de domaine est succinte. En Suisse, leur gestion est dans une trĂšs large mesure traitĂ©e aux seuls art. 14 et suivants de lâOrdonnance sur les ressources dâadressage dans le domaine des tĂ©lĂ©communications (ORAT). Il en rĂ©sulte que lâorganisme chargĂ© dâassurer la gestion du ccTLD «.ch» et lâattribution des noms de domaine sous ce ccTLD, soit la fondation Switch, jouit de prime abord de trĂšs larges pouvoirs en la matiĂšre. La question de savoir dans quelle mesure cette dĂ©lĂ©gation de compĂ©tence satisfait aux exigences constitutionnelles nâa jamais Ă©tĂ© tranchĂ©e en droit suisse. Elle a toutefois rĂ©cemment fait lâobjet en France dâun arrĂȘt du Conseil constitutionnel, rendu le 6 octobre 2010, qui mĂ©rite de retenir lâattention.
Philippe Gilliéron | sic! 2011 Ausgabe 3
Dans sa prĂ©sentation «Revue de jurisprudence â tour dâhorizon des dĂ©cisions rendues en droit des mĂ©dias en 2009 et 2010», Nicolas Capt, avocat Ă GenĂšve, prĂ©sente deux dĂ©cisions du TF concernant le principe de la transparence et rappelle que, conformĂ©ment Ă la Loi sur la transparence (LTrans), il existe un droit dâaccĂšs gĂ©nĂ©ral aux dĂ©cisions judiciaires mais que ce droit peut souffrir dâexceptions lorsquâun intĂ©rĂȘt gĂ©nĂ©ral prĂ©vaut.
Yaniv Benhamou | sic! 2011 Ausgabe 3
Der Beschwerdegegner (nachfolgend BG) fĂŒhrt an seinem GeschĂ€ft u.a. eine (alte) Tafel, auf welchem die Logos der BeschwerdefĂŒhrerin angebracht sind. Der BG ist kein offizieller Vertreter der genannten Produkte.
Mischa Senn | sic! 2011 Ausgabe 3
vom 6. November 1925 ĂŒber die internationale Eintragung gewerblicher Muster und Modelle, revidiert in London am 2. Juni 1934, in Den Haag am 28. November 1960, ergĂ€nzt durch die Zusatzvereinbarung von Monaco (1961), die ErgĂ€nzungsvereinbarung von Stockholm (1967) und das Protokoll von Genf (1975), geĂ€ndert 1979 und in Genf am 2. Juli 1999.
sic! 2011 Ausgabe 3
Der in den Mitgliedstaaten massiv regulierte Gesundheitsbereich soll nach dem Willen der EuropĂ€ischen Kommission stĂ€rker fĂŒr den Wettbewerb geöffnet werden. Das komplette kartellrechtliche Instrumentarium wird zu diesem Zweck eingesetzt. Neben dem traditionellen Fokus auf BeschrĂ€nkungen des Parallelhandels mit Arzneimitteln ist nunmehr mit der Anwendung des Missbrauchsverbots auf den Erwerb eines ImmaterialgĂŒterrechts neues Terrain betreten worden. Der Beitrag beleuchtet die neueste Rechtsprechung in beiden Feldern sowie die Entwicklungen in den DurchsetzungsaktivitĂ€ten der Kommission nach der Sektoruntersuchung des Pharma-Bereiches.
Beatriz Conde Gallego / Rupprecht Podszun | sic! 2011 Ausgabe 2
Die neue Praxis gilt, wenn ein Patentinhaber, dessen Patent erst nach der ersten Marktzulassung des Erzeugnisses als Arzneimittel erteilt worden ist, fristgerecht ein Gesuch um Erteilung eines ergĂ€nzenden Schutzzertifikats einreicht. Neu kann auch diesem Gesuchsteller ein Zertifikat erteilt werden, selbst wenn im Gesuchszeitpunkt einem oder mehreren anderen Patentinhabern fĂŒr das gleiche Erzeugnis bereits ein Zertifikat erteilt worden ist.
Pascal Fehlbaum / Christine Vetter | sic! 2011 Ausgabe 2
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