Retrieval-Augmented Generation (RAG)Â â ein urheberrechtliches 101
Retrieval-Augmented Generation (RAG) wird verwendet, um die ZuverlĂ€ssigkeit und AktualitĂ€t des Outputs von Sprachmodellen zu erhöhen. RAG ist weit verbreitet, wurde aber noch kaum urheber-rechtlich untersucht. Dieser Beitrag vermittelt einen Ăberblick ĂŒber die Rechtsfragen und nimmt eine erste Einordnung vor. La gĂ©nĂ©ration augmentĂ©e de rĂ©cupĂ©ration (RAG, Retrieval-Augmented Generation) est utilisĂ©e pour augmenter la fiabilitĂ© et lâactualitĂ© des rĂ©ponses fournies par les modĂšles de langage. La RAG est trĂšs rĂ©pandue, mais elle nâa guĂšre Ă©tĂ© Ă©tudiĂ©e sous lâangle du droit dâauteur. Cet article donne un aperçu des questions juridiques et procĂšde Ă une premiĂšre classification.
EuGH zum urheberrechtlichen Schutz von Computerprogrammen bei Einsatz von «Cheat-Software»
Der Gerichtshof der EuropĂ€ischen Union (EuGH) setzte sich im vorliegenden Urteil mit der ZulĂ€ssigkeit sogenannter «Cheat-Bot»-Spielesoftware unter urheberrechtlichen Gesichtspunkten auseinander. Dabei steht insbesondere der Umstand im Vordergrund, dass eine solche nicht in den eigentlichen Programmcode der zweifellos geschĂŒtzten Spielesoftware eingreift, so
Développements récents en droit des marques
La 21Ăšme Ă©dition du sĂ©minaire conjoint organisĂ© par lâIPI et le LES-CH sur les DĂ©veloppements rĂ©cents en droit des marques sâest tenue Ă GenĂšve le 21 novembre 2024. Quatre prĂ©sentations ont rythmĂ© cet Ă©vĂ©nement, abordant des sujets variĂ©s: des complĂ©mentaritĂ©s entre le droit des marques et des designs dans lâhorlogerie Ă la jurisprudence de lâUnion europĂ©enne et celle du Tribunal administratif fĂ©dĂ©ral. Pour conclure, lâIPI a prĂ©sentĂ© les derniĂšres Ă©volutions de sa pratique. Ce compte-rendu synthĂ©tise les principaux points dĂ©veloppĂ©s lors des interventions. Am 21. November 2024 fand in Genf die 21. Veranstaltung des vom IGE und dem LES-CH organisierten gemeinsamen Seminars ĂŒber die jĂŒngsten Entwicklungen im Markenrecht statt. Vier PrĂ€sentationen prĂ€gten den Rhythmus dieser Veranstaltung und behandelten verschiedene Themen: von den KomplementaritĂ€ten zwischen Marken- und Designrecht in der Uhrenindustrie bis hin zur Rechtsprechung der EuropĂ€ischen Union und des Bundesverwaltungsgerichts. Zum Abschluss stellte das IGE die neuesten Entwicklungen in seiner Praxis vor. Dieser Bericht fasst die wichtigsten Punkte zusammen, die in den VortrĂ€gen entwickelt wurden.
KI, RAG, EKL und LSR
Das schweizerische Urheberrecht befindet sich seit LĂ€ngerem in einer Art permanentem Revisionszustand, zentraler Treiber ist die Digitalisierung, namentlich die Entwicklungen im Bereich der generativen «KĂŒnstlichen Intelligenz» (KI). Unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Florent Thouvenin (UniversitĂ€t ZĂŒrich) und Prof. Dr. Cyrill Rigamonti (UniversitĂ€t Bern) wurde daher an der diesjĂ€hrigen Urheberrechtstagung des Schweizer Forum fĂŒr Kommunikationsrecht (SFâąFS) nicht nur diskutiert, wie auf die neusten Herausforderungen zu reagieren ist, sondern auch, ob die jĂŒngste Teilrevision die gesetzgeberischen Ziele erreichen und die Erwartungen der Betroffenen erfĂŒllen konnte. In der ersten HĂ€lfte der Veranstaltung wurde ein allgemeines Update ĂŒber die relevanten Entwicklungen in der Schweiz und in der EU vermittelt und im Besonderen die Auswirkungen der EinfĂŒhrung des Schutzes nicht-individueller Fotografien, der erweiterten Kollektivlizenz (EKL) sowie der Bestimmung ĂŒber die Providerhaftung auf die RechtsrealitĂ€t diskutiert. Im zweiten Teil wurde der Fokus auf die Entwicklungen im Bereich der generativen KI, namentlich auf die sog. «Retrieval Augmented Generation» (RAG) und ihre rechtliche Beurteilung gelegt. Geschlossen wurde die Vortragsrunde mit einem Ausblick auf die bereits bevorstehende nĂ€chste Revision. Le droit dâauteur se trouve depuis longtemps dans une sorte dâĂ©tat de rĂ©vision permanent, le moteur central Ă©tant la numĂ©risation, notamment les dĂ©veloppements dans le domaine de lâ«intelligence artificielle» (IA) gĂ©nĂ©rative. Sous la direction conjointe des professeurs Florent Thouvenin (UniversitĂ© de Zurich) et Cyrill Rigamonti (UniversitĂ© de Berne), le congrĂšs sur le droit dâauteur organisĂ© par le Forum Suisse pour le Droit de la Communication (SFâąFS) sâest donc penchĂ© non seulement sur la maniĂšre de rĂ©agir aux nouveaux dĂ©fis, mais aussi sur la question de savoir si la derniĂšre rĂ©vision partielle a atteint les objectifs lĂ©gislatifs et rĂ©pondu aux attentes des personnes concernĂ©es. La premiĂšre moitiĂ© de la manifestation a Ă©tĂ© consacrĂ©e Ă une mise Ă jour gĂ©nĂ©rale des dĂ©veloppements pertinents en Suisse et dans lâUE, et plus particuliĂšrement Ă lâimpact sur la rĂ©alitĂ© juridique de lâintroduction de la protection des photographies dĂ©pourvues de caractĂšre individuel, de la licence collective Ă©tendue (LCE) et de la disposition relative Ă la responsabilitĂ© de services dâhĂ©bergement Internet. Dans la deuxiĂšme partie, lâaccent a Ă©tĂ© mis sur les dĂ©veloppements dans le domaine de lâIA gĂ©nĂ©rative, notamment sur la «Retrieval Augmented Generation» (RAG) et son Ă©valuation juridique. La sĂ©rie de prĂ©sentations sâest conclue par un aperçu de la prochaine rĂ©vision dĂ©jĂ imminente.
Rezeption europĂ€ischer Rechtspraxis im Schweizer ImmaterialgĂŒterrecht
Die schweizerischen Gerichte stehen im ImmaterialgĂŒterrecht vor der Herausforderung, nationale Bestimmungen auszulegen und anzuwenden, die in unterschiedlichem Masse von europĂ€ischen (Vorbild-)Regelungen beeinflusst sind. Wie stark orientieren sie sich dabei an der europĂ€ischen Rechtspraxis? In welchen Bereichen folgen sie dem EuGH oder dem EPA und seinen B
Tech Law-Workshop: Federated Machine Learning
Federated Machine Learning erlaubt es, Erkenntnisse aus dezentral gehaltenen DatenbestĂ€nden zu gewinnen. Im Bereich der Life Sciences gibt es dafĂŒr zahlreiche potenzielle Anwendungsfelder, wie z.B. bei RĂŒckenmarksverletzungen oder der Strahlentherapie. Eine interdisziplinĂ€re Veranstaltung hat die Potenziale dieser Technologie aufgezeigt, dabei aber auch festgestellt, dass noch praktische und rechtliche HĂŒrden bestehen. Le Federated Machine Learning permet dâobtenir des informations Ă partir de bases de donnĂ©es dĂ©centralisĂ©es. Il existe de nombreux champs dâapplication potentiels dans le domaine des sciences de la vie, comme par exempleles lĂ©sions de la moelle Ă©piniĂšre ou la radiothĂ©rapie. Une confĂ©rence interdisciplinaire a mis en Ă©vidence le potentiel de cette technologie, tout en constatant quâil existe encore des obstacles pratiques et juridiques.
Die Seite des Instituts | La page de lâInstitut (2025 Ausgabe 6)
Internationales | Nouvelles internationales Neue Mitgliedstaaten internationaler Konventionen (Datum des Inkrafttretens) Genfer Akte vom 20. Mai 2015 des Lissabonner Abkommens ĂŒber Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben CĂŽte dâIvoire ErklĂ€rung gemĂ€ss Art. 7(4), dass sich der Schutz aus der internationalen Eintragung nur dann auf die Republik CĂŽte d