sic! 2026 Ausgabe 5
Anders als oft behauptet verleiht die Eintragung einer Marke kein «ewiges» Ausschliessungsrecht. Unter europĂ€ischem Recht wird eine Marke, die nicht innert fĂŒnf Jahren tatsĂ€chlich benutzt worden ist, vielmehr löschungsreif. Neben der Erschöpfung ist die rechtserhaltende Benutzung von Marken eines der derzeit zentralen Themen des Markenrechts.
Unter der inhaltlichen Leitung von Dr. Michael Ritscher und der organisatorischen Leitung von Dr. Christoph Gasser widmete sich der diesjĂ€hrige zweitĂ€gige, dieses Mal gemeinsam mit dem Institut fĂŒr geistiges Eigentum IGE ausgerichtete Workshop den AusprĂ€gungen sowie dem Nachweis rechtserhaltender Markennutzung. Im Zentrum der Tagung stand die Frage, wie Markeninhaber in einer zunehmend digitalen und fragmentierten Markenwelt den rechtserhaltenden Gebrauch ihrer Marken nachweisen können. Durch Beleuchtung der Gesetzgebungen sowie der gelebten Praxis an den zentralen Behörden und Gerichten im nationalen und europĂ€ischen Kontext erfolgte eine interdisziplinĂ€re sowie rechtsvergleichende Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Markenrechts konfrontiert mit den dynamischen Entwicklungen der wirtschaftlichen RealitĂ€t. Die Tagung war Alexander von MĂŒhlendahl gewidmet, der sich wie wenige andere um die Entwicklung des internationalen und insbesondere des europĂ€ischen und deutschen Markenrechts verdient gemacht hat â und dies als regelmĂ€ssiger Teilnehmer des Ittinger Workshops weiterhin tut.
Contrairement Ă ce qui est souvent affirmĂ©, lâenregistrement dâune marque ne confĂšre pas un droit exclusif «éternel». En droit europĂ©en, une marque qui nâa pas fait lâobjet dâun usage effectif dans un dĂ©lai de cinq ans devient au contraire susceptible dâĂȘtre radiĂ©e. Ă cĂŽtĂ© de lâĂ©puisement, lâusage sĂ©rieux des marques figure parmi les thĂšmes actuellement centraux du droit des marques.
Sous la direction scientifique de Dr. Michael Ritscher et la direction organisationnelle de Dr. Christoph Gasser, la confĂ©rence de cette annĂ©e, dâune durĂ©e de deux jours et organisĂ©e cette fois conjointement avec lâInstitut FĂ©dĂ©ral de la PropriĂ©tĂ© Intellectuelle, Ă©tait consacrĂ©e aux diffĂ©rentes formes de lâusage sĂ©rieux des marques ainsi quâĂ la preuve de cet usage. Au cĆur des Ă©changes figurait la question de savoir comment, dans un univers des marques toujours plus numĂ©rique et fragmentĂ©, les titulaires de marques peuvent apporter la preuve dâun usage sĂ©rieux. Par lâexamen des lĂ©gislations et des pratiques suivies par les principales autoritĂ©s et juridictions dans un contexte national et europĂ©en, il en est rĂ©sultĂ© une rĂ©flexion interdisciplinaire et de droit comparĂ© sur les dĂ©fis du droit des marques, confrontĂ© aux Ă©volutions dynamiques de la rĂ©alitĂ© Ă©conomique. La confĂ©rence Ă©tait dĂ©diĂ©e Ă Alexander von MĂŒhlendahl, qui, comme peu dâautres, a contribuĂ© au dĂ©veloppement du droit international des marques, et en particulier du droit europĂ©en et allemand, et continue de le faire en tant que participant rĂ©gulier aux workshops dâIttingen.
Alexander Decadt / Kaan Tasdemir | sic! 2026 Ausgabe 3
Der CIPCO IGE Workshop 2025 widmete sich den Herausforderungen von KĂŒnstlicher Intelligenz und DatenflĂŒssen im Kontext des Urheberrechts. Diskutiert wurden technische Grundlagen wie Training, Transparenz und Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Sprachmodellen. Juristische BeitrĂ€ge beleuchteten die politische Debatte in der Schweiz und die Frage nach neuen Regeln im Urheberrecht. Besonders betont wurde die Spannung zwischen Innovationsförderung und Schutz der Kreativen. Industrievertreter stellten ihre GeschĂ€ftsmodelle und Erwartungen an rechtliche Rahmenbedingungen dar. Ăkonomische Analysen hinterfragten die traditionelle BegrĂŒndung des Urheberrechts und diskutierten neue Anreizsysteme fĂŒr Datenproduktion. Auch die Rolle internationaler Organisationen wie der WIPO sowie die Implikationen des EU AI Act fĂŒr die Schweiz wurden thematisiert. Insgesamt zeigte der Workshop die Notwendigkeit klarer, zukunftsfĂ€higer Regeln, um Innovation und Rechtssicherheit zu verbinden.
Le workshop CIPCO/IPI 2025 a Ă©tĂ© consacrĂ© aux dĂ©fis posĂ©s par lâintelligence artificielle et les flux de donnĂ©es dans le contexte du droit dâauteur. Les discussions ont portĂ© sur les fondements techniques tels que lâentraĂźnement, la transparence et les difficultĂ©s liĂ©es au perfectionnement des modĂšles linguistiques. Les contributions juridiques ont Ă©clairĂ© le dĂ©bat politique en Suisse et la question de nouvelles rĂšgles en matiĂšre de droit dâauteur. Lâaccent a Ă©tĂ© mis en particulier sur la tension entre la promotion de lâinnovation et la protection des crĂ©ateurs. Les reprĂ©sentants de lâindustrie ont prĂ©sentĂ© leurs modĂšles dâaffaires et leurs attentes en matiĂšre de cadre juridique. Des analyses Ă©conomiques ont remis en question la justification traditionnelle du droit dâauteur et discutĂ© de nouveaux mĂ©canismes dâincitation Ă la production de donnĂ©es. Le rĂŽle dâorganisations internationales telles que lâOMPI ainsi que les implications pour la Suisse de la loi europĂ©enne sur lâIA ont Ă©galement Ă©tĂ© abordĂ©s. Dans lâensemble, le workshop a montrĂ© la nĂ©cessitĂ© de rĂšgles claires et pĂ©rennes afin de concilier innovation et sĂ©curitĂ© juridique.
Peter Picht / Florent Thouvenin | sic! 2026 Ausgabe 3
Dr. Michael Ritscher, LL.M., nebenamtlicher Handelsrichter am Handelsgericht des Kantons ZĂŒrich, GrĂŒndungsmitglied und PrĂ€sident des Instituts fĂŒr den gewerblichen Rechtsschutz (INGRES), MitgrĂŒnder und ehemaliger Herausgeber der Zeitschrift fĂŒr ImmaterialgĂŒter-, Informations- und Wettbewerbsrecht (sic!), Lehrbeauftragter an der UniversitĂ€t ZĂŒrich und Partner einer Anwaltskanzlei in ZĂŒrich liebt den wissenschaftlichen Austausch zu immaterialgĂŒterrechtlichen Themen. Es lag deshalb auf der Hand, seinen 65. Geburtstag mit einer ihm gewidmeten Tagung zum ImmaterialgĂŒterrecht zu feiern.
Nadia Fiechter / Simon Holzer | sic! 2026 Ausgabe 2
Mischa Senn | sic! 2026 Ausgabe 2
vom 15. Juni 1957 ĂŒber die internationale Klassifikation von Waren und Dienstleistungen fĂŒr die Eintragung von Marken, revidiert in Stockholm am 14. Juli 1967 und in Genf am 13. Mai 1977 und angepasst am 28. September 1979
sic! 2026 Ausgabe 2
Am 1. Juli 2025 versammelten sich im Lake Side in ZĂŒrich rund 200 Fachpersonen aus Wissenschaft, Justiz, Verwaltung, Industrie und Anwaltschaft. Diese Veranstaltung, die traditionsgemĂ€ss im Anschluss an die Mitgliederversammlung stattfand, wurde erneut von Michael Ritscher konzipiert und geleitet und von Christoph Gasser organisiert. In bewĂ€hrtem Rahmen bot die Tagung eine Plattform fĂŒr den Austausch ĂŒber aktuelle Entwicklungen und praxisrelevante Fragen des schweizerischen ImmaterialgĂŒterrechts. Abgerundet wurde der Anlass durch einen geselligen ApĂ©ro an Bord eines Schiffs der ZĂŒrichsee-Flotte.
Le 41 juillet 2025, environs 200 experts issus des milieux scientifiques, judiciaires, administratifs, industriels et juridiques se sont rĂ©unis au Lake Side Ă Zurich. Cet Ă©vĂ©nement, qui se tient traditionnellement Ă lâissue de lâassemblĂ©e gĂ©nĂ©rale, a Ă©tĂ© conçu et dirigĂ© par Michael Ritscher et organisĂ© par Christoph Gasser. Dans un cadre Ă©prouvĂ©, la confĂ©rence a offert une plateforme dâĂ©change sur les dĂ©veloppements actuels et les questions pratiques du droit suisse de la propriĂ©tĂ© intellectuelle. LâĂ©vĂ©nement sâest terminĂ© par un apĂ©ritif convivial Ă bord dâun bateau de la flotte du lac de Zurich.
Carla Bölsterli / Jennifer Watts | sic! 2025 Ausgabe 11
The list of questions submitted by the AIPPI to the national groups for the reports on «AI and Copyright» is available at the following link: âčaippi.soutron.net/Portal/Default/en-GB/RecordView/Index/6152âș
Ana Andrijevic, Boris Catzeflis, Luca Dal Molin, Tania Germond, Markus Kaiser, Sébastien Ragot, Fabian Wigger and Raphael Zingg | sic! 2025 Ausgabe 11
Die Schweiz verfĂŒgt ĂŒber ein umfassendes rechtliches System zur Zwangslizenzierung von Patenten. Nicht-exklusive Lizenzen können in FĂ€llen von öffentlichem Interesse, unzureichender Nutzung, abhĂ€ngigen Patenten, wettbewerbswidrigem Verhalten und dem Export von Arzneimitteln in LĂ€nder mit geringer ProduktionskapazitĂ€t erteilt werden. Die Lizenzen werden durch Gerichte vergeben und sind in Umfang, Dauer und Ăbertragbarkeit beschrĂ€nkt.
Obwohl das Gesetz umfangreich ist, werden Zwangslizenzen in der Praxis selten gewĂ€hrt. Die meisten AntrĂ€ge wurden abgelehnt, mit wenigen Ausnahmen. In der Regel ist der vorherige Versuch zur freiwilligen Lizenzverhandlung erforderlich â ausser in dringenden FĂ€llen öffentlicher Nutzung. Patentinhaber haben Anspruch auf rechtliches Gehör und angemessene VergĂŒtung, die individuell festgelegt wird.
Die Schweizer Gruppe hĂ€lt das geltende Recht fĂŒr ausreichend, empfiehlt jedoch Klarstellungen bezĂŒglich anhĂ€ngiger Patentanmeldungen und ergĂ€nzender Schutzzertifikate (SPCs). Sie spricht sich zudem fĂŒr eine internationale Harmonisierung aus, insbesondere im Kontext globaler Gesundheitskrisen wie COVID-19.
Insgesamt schafft das System ein Gleichgewicht zwischen öffentlichem Interesse und dem Schutz von Patentrechten, bleibt jedoch in der praktischen Anwendung begrenzt.
Members of the working group: Oliver Jeker (chair), Thomas Kretschmer, Lorena Piticco, Hugh Reeves, Julien Schirlin.
sic! 2025 Ausgabe 10
Members of the working group: Simona Baselgia, Niklas-Fenio Buck, Marco Handle, Myrtha Hurtado Rivas, Simone Huser, Muvehedin Memeti, Raphael Nusser, Rowan Siegenthaler, Fabienne ZenhÀusern.
sic! 2025 Ausgabe 10
Bei herrlichem Sommerwetter im traditionsreichen Zunfthaus zur Zimmerleuten eröffnete Dr. iur. Michael Ritscher die diesjĂ€hrige INGRES-Tagung und unterstrich die besondere Bedeutung des interdisziplinĂ€ren Austauschs, der diese Veranstaltung seit jeher prĂ€gt. Im Zentrum der Tagung stand die dogmatische und praktische Schnittstelle zwischen Zivil- und Strafrecht im Bereich des ImmaterialgĂŒterrechts. Ritscher hob hervor, dass der strafrechtliche Diskurs Teil eines umfassenderen juristischen Dialogs sei und regte dazu an, dort BrĂŒcken zu schlagen, wo zivilrechtliche AnsprĂŒche an ihre Grenzen stossen und strafrechtliche Sanktionen ergĂ€nzend in Betracht gezogen werden können. Das abwechslungsreiche Programm war gezielt darauf ausgerichtet, den Austausch zwischen Justiz, Anwaltschaft und Wirtschaft zu fördern. Renommierte Referierende, darunter Dr. iur. Christoph Gasser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von INGRES und ausgewiesener Praktiker im gewerblichen Rechtsschutz, sowie weitere Expertinnen und Experten ermöglichten eine fundierte Auseinandersetzung mit den relevanten Fragestellungen. Mit seinen einleitenden Worten gab Ritscher die Richtung fĂŒr eine ebenso praxisnahe wie theoretisch fundierte Tagung vor und lud dazu ein, die Veranstaltung als Plattform fĂŒr den vertieften fachlichen Dialog zu nutzen.
Câest par un magnifique temps dâĂ©tĂ©, dans le cadre traditionnel de la «Zunfthaus zur Zimmerleuten», que le docteur en droit Michael Ritscher a ouvert lâĂ©dition annuelle du congrĂšs INGRES et a soulignĂ© lâimportance particuliĂšre de lâĂ©change interdisciplinaire, qui caractĂ©rise depuis toujours cet Ă©vĂ©nement. Le congrĂšs avait pour thĂšme central lâinterface Ă la fois dogmatique et pratique entre le droit civil et le droit pĂ©nal dans le domaine de la propriĂ©tĂ© intellectuelle. Ritscher a soulignĂ© que le discours du droit pĂ©nal faisait partie dâun dialogue juridique plus large et a incitĂ© Ă jeter des ponts lĂ oĂč les prĂ©tentions du droit civil atteignent leurs limites et oĂč les sanctions pĂ©nales peuvent ĂȘtre envisagĂ©es en complĂ©ment. Le programme variĂ© a Ă©tĂ© conçu de maniĂšre Ă favoriser les Ă©changes entre la justice, les avocats et lâĂ©conomie. Des intervenants renommĂ©s, dont le docteur en droit Christoph Gasser, directeur dâINGRES et praticien reconnu dans le domaine de la protection de la propriĂ©tĂ© industrielle, ainsi que dâautres experts ont permis dâaborder les questions pertinentes de maniĂšre approfondie. Avec ses mots dâintroduction, Ritscher a donnĂ© lâorientation dâun congrĂšs Ă la fois pratique et thĂ©oriquement fondĂ© et a invitĂ© Ă utiliser la manifestation comme plateforme pour un dialogue professionnel approfondi.
Sandra Furrer / Nadine Vassella | sic! 2025 Ausgabe 10
RĂšgles de la CSL B.2; LCD 3 I b (indications inexactes).
La communication commerciale est dĂ©loyale lorsquâune entreprise se prĂ©sente de maniĂšre plus avantageuse en communiquant des dĂ©clarations ou des indications inexactes ou fallacieuses. En particulier, les dĂ©clarations et indications concernant les produits proposĂ©s doivent ĂȘtre vraies et claires (consid. 3).
RÚgles de la CSL A.1.3 (compréhension par le public cible déterminant).
Dans la mesure oĂč une indication est perçue par le destinataire moyen comme une exagĂ©ration publicitaire ou comme lâexpression dâune opinion subjective, il nây a pas de dĂ©loyautĂ©. La CSL tient compte en particulier de la maniĂšre dont le public cible dĂ©terminant comprend le message publicitaire (consid. 3).
Dans le cas en cause, il convient de prendre en compte, en ce qui concerne le groupe cible, les personnes qui prĂ©sentent une certaine affinitĂ© avec le surnaturel et les parasciences et qui ont un intĂ©rĂȘt Ă utiliser le bĂ©ton (consid. 4).
De lâavis de la CSL, les affirmations telles que lâapport de «bien-ĂȘtre», le rĂ©tablissement du flux vital, etc. sont des exagĂ©rations commerciales reconnaissables pour ce groupe cible. Ces destinataires sont en mesure dâinterprĂ©ter ces dĂ©clarations sur la base de leur comprĂ©hension et ne peuvent donc pas ĂȘtre induits en erreur (consid. 5).
RĂšgles de la CSL A.5; LCD 13a (fardeau de la preuve).
Le fardeau de la preuve incombe Ă lâannonceur, qui doit pouvoir prouver lâexactitude de ses affirmations publicitaires (consid. 3).
Dans la mesure oĂč la publicitĂ© affirme que le produit vantĂ© a des effets scientifiquement prouvĂ©s, il ne sâagit pas de lâexpression dâopinions subjectives, mais dâune dĂ©claration objective dont la vĂ©racitĂ© doit ĂȘtre prouvĂ©e. Toutefois, si les preuves prĂ©sentĂ©es ne sont ni suffisantes ni crĂ©dibles pour confirmer cette vĂ©racitĂ©, le destinataire moyen est induit en erreur (consid. 6).â2
Mischa Senn | sic! 2025 Ausgabe 10
Report of the Swiss Group
Members of the working group: Lara Dorigo (chair), Sven Bucher, Andrea Carreira, Theodore Choi, Philipp Groz, Adrienne Hennemann, Joseph Schmitz, Christine Schweikard, Zoltan Gyenge.
sic! 2025 Ausgabe 9
Fabienne Schluep / Diana Almeida | sic! 2025 Ausgabe 9
Sonja Vogelsang | sic! 2025 Ausgabe 9
SLK-GS B.2; UWG 3 I b (unrichtige Aussagen).
Kommerzielle Kommunikation ist unlauter, wenn unrichtige oder irrefĂŒhrender Aussagen gemacht werden (E. 3).
SLK-GS A.1 b (Beurteilungskriterien)
FĂŒr die Beurteilung der kommerziellen Kommunikation berĂŒcksichtigt die Lauterkeitskommission insbesondere das VerstĂ€ndnis der massgebenden Zielgruppe sowie den Gesamteindruck und den Charakter des Mediums (E. 3).
Ein Werbespot auf einer sozialen Plattform wie Tiktok wird mehrheitlich von (sehr) jungen Menschen genutzt. Bei einer Bewerbung einer medizinischen Behandlung darf vom Anbieter erwartet werden, dass ausfĂŒhrlicher auf mögliche Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen wird (E. 7).
SLK-GS A.5; UWG 13a (Beweislast).
Anbieter mĂŒssen die Richtigkeit ihrer Werbeaussagen beweisen können.
Mischa Senn | sic! 2025 Ausgabe 9
Federated Machine Learning erlaubt es, Erkenntnisse aus dezentral gehaltenen DatenbestĂ€nden zu gewinnen. Im Bereich der Life Sciences gibt es dafĂŒr zahlreiche potenzielle Anwendungsfelder, wie z.B. bei RĂŒckenmarksverletzungen oder der Strahlentherapie. Eine interdisziplinĂ€re Veranstaltung hat die Potenziale dieser Technologie aufgezeigt, dabei aber auch festgestellt, dass noch praktische und rechtliche HĂŒrden bestehen.
Le Federated Machine Learning permet dâobtenir des informations Ă partir de bases de donnĂ©es dĂ©centralisĂ©es. Il existe de nombreux champs dâapplication potentiels dans le domaine des sciences de la vie, comme par exempleles lĂ©sions de la moelle Ă©piniĂšre ou la radiothĂ©rapie. Une confĂ©rence interdisciplinaire a mis en Ă©vidence le potentiel de cette technologie, tout en constatant quâil existe encore des obstacles pratiques et juridiques.
Etienne Liechti | sic! 2025 Ausgabe 6
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