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Rechtsprechung / Jurisprudence

MSchG 47 ff., 47 I, II.

Der kennzeichenmĂ€ssige Gebrauch von «Swiss» und des Schweizerkreuzes in Firma, Domain und Onlineauftritt ist im schweizerischen Finanzdienstleistungssektor weit verbreitet und wird aufgrund der Bekanntheit des Schweizer Finanzplatzes als Herkunftshinweis verstanden (E. 8.4, E. 9.1–9.2).

MSchG 47 III a, 51a; ZPO 55.

Der Benutzer einer Herkunftsangabe (hier: «Swiss», Schweizerkreuz) muss beweisen, dass diese zutreffend ist. Kommt er seiner Behauptungs- und Substanziierungslast hinsichtlich des Ortes der tatsĂ€chlichen Verwaltung nicht nach, unterbleibt ein Beweisverfahren und die Folgen der Beweislosigkeit sind zu gewĂ€rtigen (E. 10.2.1–10.2.2, 10.3.6–10.3.8).

MSchG 47 III a, 49 I; MSchV 52o.

Die Benutzung einer Herkunftsangabe (hier: «Swiss», Schweizerkreuz) bei Dienstleistungen ist zulÀssig, wenn sie dem GeschÀftssitz derjenigen Personen entspricht, welche die Dienstleistung erbringt, und

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sic! 2026 édition 6



LTF 56 II.

Une restriction au droit d’accĂšs aux piĂšces produites par l’autre partie dans le cadre de la procĂ©dure est possible pour tenir compte d’intĂ©rĂȘts publics prĂ©pondĂ©rants (consid. 2).

LTF 105.

Parmi les informations figurant sur Internet, ne sont considĂ©rĂ©es comme des «faits notoires» que celles qui sont assorties d’une «empreinte officielle», Ă  l’instar des horaires CFF; des articles de mĂ©dias ne constituent ainsi pas des faits notoires (consid. 4.2).

LTrans 7 I b et c.

Une demande d’accĂšs fondĂ©e sur la loi sur la transparence peut ĂȘtre refusĂ©e en la prĂ©sence d’enjeux de sĂ©curitĂ©, lesquels constituent un intĂ©rĂȘt public prĂ©pondĂ©rant (consid. 5–6).

BGG 56 II.

Eine BeschrĂ€nkung des Zugangs zu den von der anderen Partei im Rahmen des Verfahrens eingereichten Urkunden ist möglich, um ĂŒberwiegende öffentliche Interessen zu berĂŒcksichtigen (E. 2).

BGG

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sic! 2026 édition 6



MSchG 7 I; PVÜ 4.

GemĂ€ss Art. 4 PVÜ können Angehörige der VerbandslĂ€nder sowie Personen mit Wohnsitz oder Handelsniederlassung in denselben das PrioritĂ€tsrecht der PVÜ beanspruchen. Art. 7 Abs. 1 MSchG erweitert diesen Kreis der Berechtigten auf alle Markenanmeldenden der VerbandslĂ€nder (E. 4.2.3).

MSchG 9 I.

Das IGE ist nur gehalten, einen PrioritĂ€tsbeleg einzufordern, wenn Anhaltspunkte fĂŒr Unklarheiten bestehen, welche durch einen solchen Beleg ausgerĂ€umt werden können; eine Gegenpartei kann entsprechende Unklarheiten im Widerspruchsverfahren aufzeigen (E. 4.4).

MSchG 3 I c.

Der Umstand, dass beanspruchte Software unterschiedliche Verwendungszwecke hat, schliesst lediglich die Annahme der Warengleichheit, nicht aber der Warengleichartigkeit aus (E. 7.2).

MSchG 3 I c.

Aufgrund von tatsÀchlichen Eintragungen eines Zeichenbestandteils (hier: «Ape») in Markenregistern darf nicht auf eine

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sic! 2026 édition 6



Le signe n’est pas dissociĂ© en «my tico», l’élĂ©ment «tico» n’ayant aucun sens. Les intĂ©ressĂ©s italophones reconnaissent au contraire l’adjectif «mitico» (en français: mythique) ou, pour le moins, un mot Ă©quivalent.

Gregor Wild / Michel MĂŒhlstein / Anne-Virginie La Spada | sic! 2026 Ă©dition 6



Le signe n’est pas dissociĂ© en «my tico», l’élĂ©ment «tico» n’ayant aucun sens. Les intĂ©ressĂ©s italophones reconnaissent au contraire l’adjectif «mitico» (en français: mythique) ou, pour le moins, un mot Ă©quivalent.

Gregor Wild / Michel MĂŒhlstein / Anne-Virginie La Spada | sic! 2026 Ă©dition 6



MSchG 47 ff., 47 I, II.

Der kennzeichenmĂ€ssige Gebrauch von «Swiss» und des Schweizerkreuzes in Firma, Domain und Onlineauftritt ist im schweizerischen Finanzdienstleistungssektor weit verbreitet und wird aufgrund der Bekanntheit des Schweizer Finanzplatzes als Herkunftshinweis verstanden (E. 8.4, E. 9.1–9.2).

MSchG 47 III a, 51a; ZPO 55.

Der Benutzer einer Herkunftsangabe (hier: «Swiss», Schweizerkreuz) muss beweisen, dass diese zutreffend ist. Kommt er seiner Behauptungs- und Substanziierungslast hinsichtlich des Ortes der tatsĂ€chlichen Verwaltung nicht nach, unterbleibt ein Beweisverfahren und die Folgen der Beweislosigkeit sind zu gewĂ€rtigen (E. 10.2.1–10.2.2, 10.3.6–10.3.8).

MSchG 47 III a, 49 I; MSchV 52o.

Die Benutzung einer Herkunftsangabe (hier: «Swiss», Schweizerkreuz) bei Dienstleistungen ist zulÀssig, wenn sie dem GeschÀftssitz derjenigen Personen entspricht, welche die Dienstleistung erbringt, und

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LTF 56 II.

Une restriction au droit d’accĂšs aux piĂšces produites par l’autre partie dans le cadre de la procĂ©dure est possible pour tenir compte d’intĂ©rĂȘts publics prĂ©pondĂ©rants (consid. 2).

LTF 105.

Parmi les informations figurant sur Internet, ne sont considĂ©rĂ©es comme des «faits notoires» que celles qui sont assorties d’une «empreinte officielle», Ă  l’instar des horaires CFF; des articles de mĂ©dias ne constituent ainsi pas des faits notoires (consid. 4.2).

LTrans 7 I b et c.

Une demande d’accĂšs fondĂ©e sur la loi sur la transparence peut ĂȘtre refusĂ©e en la prĂ©sence d’enjeux de sĂ©curitĂ©, lesquels constituent un intĂ©rĂȘt public prĂ©pondĂ©rant (consid. 5–6).

BGG 56 II.

Eine BeschrĂ€nkung des Zugangs zu den von der anderen Partei im Rahmen des Verfahrens eingereichten Urkunden ist möglich, um ĂŒberwiegende öffentliche Interessen zu berĂŒcksichtigen (E. 2).

BGG

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MSchG 7 I; PVÜ 4.

GemĂ€ss Art. 4 PVÜ können Angehörige der VerbandslĂ€nder sowie Personen mit Wohnsitz oder Handelsniederlassung in denselben das PrioritĂ€tsrecht der PVÜ beanspruchen. Art. 7 Abs. 1 MSchG erweitert diesen Kreis der Berechtigten auf alle Markenanmeldenden der VerbandslĂ€nder (E. 4.2.3).

MSchG 9 I.

Das IGE ist nur gehalten, einen PrioritĂ€tsbeleg einzufordern, wenn Anhaltspunkte fĂŒr Unklarheiten bestehen, welche durch einen solchen Beleg ausgerĂ€umt werden können; eine Gegenpartei kann entsprechende Unklarheiten im Widerspruchsverfahren aufzeigen (E. 4.4).

MSchG 3 I c.

Der Umstand, dass beanspruchte Software unterschiedliche Verwendungszwecke hat, schliesst lediglich die Annahme der Warengleichheit, nicht aber der Warengleichartigkeit aus (E. 7.2).

MSchG 3 I c.

Aufgrund von tatsÀchlichen Eintragungen eines Zeichenbestandteils (hier: «Ape») in Markenregistern darf nicht auf eine

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Gregor Wild / Michel MĂŒhlstein / Anne-Virginie La Spada | sic! 2026 Ă©dition 4





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