Konkurrenzverbot

U Urteilsbesprechungen

Konkurrenzverbot und Karenzentschädigung

Das nachvertragliche Konkurrenzverbot fällt dahin, wenn der Arbeitnehmer einen begründeten Anlass für die Kündigung hat, was voraussetzt, dass zwischen dem «Anlass» und der Kündigung ein Kausalzusammenhang besteht. Je mehr Zeit zwischen dem «Anlass» und der Kündigung verstreicht, desto eher riskiert der Arbeitnehmer, dass darauf geschlossen wird, dass er die Berufung auf diesen Grund als begründeten Anlass verwirkt hat. Ein Arbeitnehmer, der einerseits die Zahlung der Karenzentschädigung einfordert bzw. vorbehaltlos entgegennimmt, verhält sich widersprüchlich. Aus der Einforderung der Karenzentschädigung bzw. deren vorbehaltloser Entgegennahme lässt sich schliessen, dass der Arbeitnehmer selbst von der Gültigkeit des nachvertraglichen Konkurrenzverbots ausgeht.

U Urteilsbesprechungen

Entfallen des nachvertraglichen Konkurrenzverbot bei einem durch den Arbeitgeber verschuldeten Kündigungsanlass

Overgericht Aargau ZVE.2023.16 vom 12.09.2023Art. 340a OR Art. 340c OR Konkurrenzverbot, Kündigung B. war seit dem 2. Mai 2012 bei der A. AG als Chemielaborant/Technischer Support angestellt. Mit einem Anhang zum Anstellungsvertrag vom 19. April 2017 vereinbarten die Parteien schriftlich am 6. Juli 2018 ein nachvertragliches Konkurrenzverbot. Das Konkurrenz

P Praktisches

Formulierung des Konkurrenzverbots – Dos and Don’ts

Konkurrenzverbot Die nachfolgende Übersicht soll eine Hilfestellung in Bezug auf wichtige Aspekte bei der Formulierung von arbeitsvertraglichen Konkurrenzverboten darstellen. Die Übersicht befasst sich ausschliesslich mit den Aspekten, welche in der Praxis der Verfasserin regelmässig thematisiert werden, wobei «Dos» mit (+) und «Don’ts» mit (-) ausgewiesen

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